Irina Nikolaeva, das Gesicht der Adidas by Stella McCartney SS13 Kampagne, zeigt sich sportlich in dem futuristischen Spot des Sportartikelherstellers. Blasse Neonfarben und botanische Prints sollen nicht nur tragbar, unkompliziert und cool erscheinen, sondern darüberhinaus zur sportlichen Aktivität inspirieren. [weiter…]
Warsaw Fashion Film Festival 2013 Spot von Tymoteusz Pieszka
In Polen feierte man vom 6. bis zum 9. März die zweite Ausgabe des Warschauer Fashion Film Festivals. Im Rahmen dessen gab es Screenings im Multikino Zlote Tarasy mit einer Auswahl an internationalen Produktionen, es wurden Workshops veranstaltet, Vorträge gehalten und den polnischen Filmschaffenden eine Plattform geboten, sich mit ihren Arbeiten zu präsentieren. Um das Modefilmgenre im eigenen Land zu fördern, wurde daher auch ein Preis für den besten Film vergeben. Hier durften sich Natalia Jakubowska und Lukas Gronowski mit ihrem Werk „Bubble Gum“ für die SS12 Kampagne von Justyna Chrabelska über die Auszeichnung freuen. [weiter…]
Kultregisseur Mat Maitland präsentiert mit „Electric Jungle“ für die Kenzo Resortkampagne 2013 eine visuelle Farb- und Musterexplosion. Die elektrische Pop-Art Ästhetik im Collagenlook bildet den Rahmen für die Keylooks der Saison, bestehend aus neonfarbenen Leopardenmustern und safariinspirierten Prints. Der Umbruch bei Kenzo durch Humberto Leon und Carol Lim von Opening Ceremony wird hier visualisiert und entführt in eine Art Parallelwelt von Kenzo. [weiter…]
Jef Montes wurde zu seiner Key-Silhouette mit den speziellen Drapierungen und der symmetrischen Form in seiner AW13 Kollektion von der Bethaltung der Katholiken inspiriert. Priester, Kathedralen und die Grundstimmung des Katholizismus übersetzte er in Kleidung. Insbesondere fokussierte er sich auf eine Kombination aus matten und glänzenden Strukturen. Letztere soll auf Nässe und somit auf die weinende Madonna anspielen; Hüte wie Heiligenscheine ergänzen den futuristischen, katholisch-abstrahierten Look. [weiter…]
Im Rahmen der Paris Fashion Week und der „Arrrgh! Monsters in Fashion“ Ausstellung im Gaité lyrique lud Diane Pernet mit ASVOFF zu einem Special Arrrgh! Screening ein und präsentierte eine interessante Filmauswahl an Modekurzfilmen mit einem Schreckensmoment oder skurrilem Inhalt. [weiter…]
Die gebürtige Russin Yulia Kondranina studierte am Central Saint Martins College und präsentierte in diesem Jahr ihre Diplomkollektion auf der London Fashion Week. Ihre strukturellen Entwürfe bringen komplizierte handwerkliche Techniken mit sich, erreichen aber eine ausgewogene Balance zwischen Kunst und Kreativität. Die Idee der Umwandlung einer flachen zweidimensionalen in eine dreidimensionale Form und Silhouette übt eine große Faszination auf Yulia Kondranina aus. Die skulptural anmutenden Designs wirken auf dem Bügel fast statisch, doch werden sie bei Bewegung aufgrund der einzelnen Fransen, aus welchen sie bestehen, fast unkontrollierbar lebendig. [weiter…]
In einer verblüffenden Inszenierung wurden gerade einmal 10 Outfits im sehr couturigen Look bei Alexander McQueen in Szene gesetzt. Aufgrund des Mutterschaftsurlaubes von Sarah Burton verzichtete das Modehaus auf eine traditionelle Modenschau und entschied sich für eine exquisite Präsentation im kleinen, intimen Rahmen in der vergoldeten Halle der Opéra Comique. Die theatralischen Silhouetten in Anlehnung an Elizabeth I, die jungfräuliche Königin Elizabeth Tudor, erstrahlten im unschuldigen Weiß, wirkten wie lebendig gewordene Gemälde und ließen ob ihrer extrem aufwendigen Verarbeitung das Staunen kein Ende nehmen. [weiter…]
Mit einer effektvollen Show, bei der das Publikum über Umwege zu ihren Plätzen fand, während es sich im Labyrinth der Ballons reflektierte, trumpfte Dior auf. Während Karl Lagerfeld bei Chanel die Erde celebrierte, feierte man bei Dior den Himmel. Die Models schritten auf einem himmelblauen, leicht bewölkten Catwalk entlang, die silbern verspiegelten Kugeln ermöglichten den Blick aus unterschiedlichen Perspektiven.
Die Hommage an den Surrealismus wurde nur von der an Andy Warhol getoppt. Durch den Einsatz früher Damenschuhskizzen des Künstlers kombinierte Raf Simons Modernes mit Zeitlosem. Die Zeichnungen wurden mit 24-karatigem Gold auf die limitierten Dior-Taschen aufgetragen, dabei verwendete man die selbe Technik wie beim Pariser Dom. [weiter…]
Diese Pariser Fashion Week war eine der spannendsten, bezogen auf personelle Neuerungen bei den großen Häusern. Doch neben den Modegrößen war auch viel dynamische Bewegung bei den kleineren Designern zu entdecken. Über die Modenschauen hinaus fanden viele weitere Präsentationen, sowie eine ganze Reihe andersartiger Veranstaltungen, teils beinahe unbeachtet, statt. Ein Highlight beispielsweise: die Ausstellung „Arrrgh! Monsters in Fashion“ über Modemonster wie Pandemonia, ein gern gesehener Gast der Pariser und Londoner Front Rows, hier im Interview zu sehen.[weiter…]
Jean-Charles de Castelbajac, Paris Fashion Week, Herbst/Winter 2013
Das L’Oratoire du Louvre war bis unters Dach mit Gästen vollgepackt, die gespannt auf die neue Herbst/Winter 2013/14 Kollektion von Jean-Charles de Castelbajac hin fieberten. Mit viel Poesie, sowie Prints der prä-raffaelitischen Ophelia von John Everett Millais, Fuchs- und Stacheldrahtmotiven, oder Alltagsobjekten wie Nägeln und Rasierklingen entführte der Designer auf eine visuelle Erkundung der Menschheitsgeschichte. [weiter…]