Ein Blick auf den Veranstaltungskalender der Berlin Fashion Week genügt, um zu sehen, dass es noch nie so viele verschiedene Events gab, die die Berliner Modewoche auf lange Sicht insgesamt interessanter machen werden.
Abgesehen von den grossen Messen, der Mercedes Benz Fashion Week Berlin -nicht gleichbedeutend mit der Berlin Fashion Week- und den vielen Showrooms gibt es zahlreiche Themen, die einen substantiellen Imagezuwachs versprechen: [weiter...]
Modeblogs haben sich in der Modeszene längst zu einem ernstzunehmenden (Online-)Leitmedium entwickelt, das auch in der Modewirtschaft immer mehr ernst genommen wird.
Zumindest in Deutschland sind Blogs eine relativ junge Erscheinung, und viele der ersten Blogger(innen), die sich auf diesem Feld betätigten, haben mittlerweile fast Starstatus.
Die Demokratisierung der Medientechnologien hat dieses Phänomen ausgelöst, Beobachter sind sich aber immer noch nicht wirklich im Klaren darüber, was diese Entwicklung zu bedeuten hat, und wohin sie führt.
Darüberhinaus stellt sich für Blogger -man spricht heute teilweise schon von der 2. oder 3.Generation- immer mehr die Frage nach Möglichkeiten, von ihrer Tätigkeit zu profitieren. [weiter...]
Es zeichnet sich schon seit langem ab, dass dem Film in der Mode eine grössere Bedeutung zugeordnet werden wird, aber es bedurfte der “Old-School” Journalistin Claudia Carillon, dieser Kunstform einen wichtigen Schub zu geben:
mit ihrem German Fashion Film Award, der am 05.07.2010 zum ersten Mal in Berliner Bundeswirtschaftsministerium verliehen wurde, hat sie eine Veranstaltung geschaffen, die viele Modemacher zum Anlass nehmen werden, sich dem Medium Film für die Vermittlung ihrer Mode zu nähern. [weiter...]
Der in Berlin ansässige Italiener Davide Bazzerla, der mit seinem Label Bzz gerade den PREMIUM YOUNG DESIGNERS AWARD gewonnen hat, sieht seine SS 2011 Kollektion als andauernden Dialog über das Rollenmodell des Mannes;
er sieht oder projiziert “Eitelkeit in der Rauheit”, “Frivolität in der Disziplin”, und eröffnet für sich so gestalterische Spielräume für seine Mode.
Die YDA-Gewinner umrahmt von den PREMIUM-Chefs Norbert Tillmann
und Anita Tillmann
Mit der Verleihung des “Young Designers Award” gab der Veranstalter PREMIUM Exhibitions am 05.07.2010 den inoffiziellen Startschuss zur Berlin Fashion Week Juli 2010.
Die traditionelle Preisverleihung, die im kleinen Rahmen im Berliner F95-Store abgehalten wurde, würdigte die Kollektionen von Nachwuchsdesignern in den Kategorien Womenswear, Menswear und Accessories/Shoes. [weiter...]
modabot, the News Service for Avantgarde Fashion, presents the interactive Event Map for the Berlin Fashion Week July 2010.
The tool currently enables a location-based as well as a text-based overview of the Fashion Week, gives detailed information and allows for day-to-day filtering of events.
The Event Calendar is now mobile. [weiter...]
Noch bis zum 20.06.2010 können Styling-Interessierte an einem innovativen Facebook-Wettbewerb teilnehmen: Zu seinem 10. Geburtstag hat YOOX, der Online Fashion Shop aus Italien in Kooperation mit dem i-D MagazineYOOX Top 10 entwickelt, einen Styling Contest, bei dem Teilnehmer aus dem YOOX Sortiment Looks zusammenstellen können.
Zusammen mit einigen Layout-Tools kann man eine Art Fashion Spread entwickeln, der auf Facebook zum Voting freigegeben wird. [weiter...]
Es ist nicht lange her, dass Regine Harr nach Berlin gezogen ist, aber schon macht sie Schlagzeilen: mit nelou.tv hat die Internet-Unternehmerin vor kurzem eine Fashion Web-Show gestartet. [weiter...]
Das mittlerweile als eine der interessantesten öffentlichen Veranstaltungen der Berlin Fashion Week etablierte WEDDING DRESS- Festival of Urban Fashion and Lifestyle geht am 10. und 11.07.2010 in die 5. Runde.
Initiiert von der Berliner Wohnungsbaugesellschaft degewo zum Zwecke der Attraktivitätssteigerung des Gebietes um die nördliche Brunnenstrasse möchte WEDDING DRESS erneut eine Mischung von Volksfest und anspruchsvoller Mode bieten. [weiter...]
Sruli Recht ist ein Freigeist wie er im Buche steht. Seine Kreativität scheint unerschöpflich und seine Produkte sind eine Gratwanderung zwischen Konsumgut und Ausstellungsstück. Zweimal im Jahr gibt es eine Kollektion bestimmter Produkte (beim letzten Mal Schuhe, beim nächsten Taschen) begleitet von einem monatlichen Non-Product.
Dazu zählen Ringe mit austauschbaren Rohdiamanten, eine Luftfiltermaske oder ein Glasschreiber aus Karbon mit Diamantspitze. [weiter...]
Fragt man isländische Modemacher nach dem spezifisch Isländischen an ihren Designs, dann antworten sie meist mit Ressourcenknappheit und daraus resultierender Improvisationsgabe. Und eben weil die Ressourcen so knapp sind, das Land klein, die Designer rar, und somit die Wahrscheinlichkeit gross, das gleiche zu tragen wie jemand anderes, muss die isländische Fashionista sich doppelt so viele Gedanken machen, um Individualismus zu beweisen.
Gut, dass es da die beiden folgenden Damen gibt, die ein jedes noch so alltägliche Outfit extravaganzieren. [weiter...]
Sogenannte Multitalente gibt es heutzutage viele. Es scheint fast schon zum guten Ton zu gehören, dass eine Sängerin eine Parfüm-Linie kreiert, ein Schauspieler das Gesicht eines Modelabels wird, und dass sich ein Designer auch als Regisseur versucht.
Den meisten gelingt dieser Spagat eher nicht, und nur wenige schaffen es in mehreren Gebieten zu überzeugen.
Einem dieser Kreativen ist dieser Sprung jedoch gelungen – Tom Ford, ehemaliger Creative Director von GUCCI, hat mit seinem Erstlingswerk A Single Man sein grossartiges Regie-Debüt abgeliefert. [weiter...]
Die zierliche Mongolin Tsolmandakh Munkhuu, Gewinnerin des Publikumspreises Hyères 2010, reflektiert in ihrer Kollektion “Magie Noire” über ihre kulturellen Wurzeln, Buddhismus, Vergänglichkeit und Totenkult.
Totenköpfe und Gebeine sind ein wiederkehrendes Motiv, ebenso Fell, als die Haut toter Tiere und die Nicht-Farbe schwarz.