Berlin Fashion Week – Escada Sport

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Eine schöne, Lust auf Sommerurlaub machende Kollektion zeigte Escada Sport diesen Morgen im Zelt der Mercedes-Benz Fashion Week. Mit Teilen für alle Altersklassen, vom gestreiften Jerseykleid über das himbeerfarbene Lammlederensemble, bis hin zum transparenten, kaleidoskopisch bedruckten Maxiskirt, zeigte sich Escada modisch und vielfältig. Viel Strick, mit farbenfrohen Mustern, Streifen und Maschenvariationen – von grob bis transparent – bildete, zusammen mit fließender Viskose, das stoffliche Rückgrat der Kollektion. [weiter…]

Berlin Fashion Week Juli 2012 – Highlights Part II

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Patrick Mohr

Auch in Sachen Fashion Film gibt es zu dieser Fashion Week einige interessante Veranstaltungen; Die Projektgalerie zeigt am Samstag, den 7. Juli einen Film der japanischen Fotografin und Filmemacherin Fumi Nagasaka, die bereits für Dazed&Confused, V Magazine, Asos und zahlreiche weitere Modekunden gearbeitet hat. 7 for all Mankind bringen James Franco am 04.Juli um 15:30 für ein Screening seines Films „The Death of Natalie Wood“ ins Soho House.
Mit dem Berlin Fashion Film Festival gibt es erstmals auch eine Plattform, die eigens für Modefilme kreiert wurde. In diesem Post zeigen wir einige kreative Arbeiten der Berlin Fashion Week Teilnehmer. [weiter…]

Britain Creates 2012

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Anlässlich der Olympischen Spiele in London in diesem Jahr veranstaltet der British Fashion Council (BFC) eine Eventreihe mit dem Ziel, die britische Mode zu fördern und zu präsentieren. Unter dem Titel Fashion 2012 vereint die Plattform Ausstellungen des Victoria & Albert Museum, Showrooms und, besonders interessant, das Vorzeigeprojekt BFC/Bazaar Fashion Arts Foundation – Britain Creates 2012.
Dieses Projekt bringt Modesigner und Visual Artists in Kollaborationen zusammen, die den Geist der Spiele einfangen und ausdrücken sollen. [weiter…]

MPMP: Magnetismus, philosophische Betrachtungen und schwarzer Schnee

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Der magnetische Berg als Print bei MPMP

Nach dem Abschluss der Meisterklasse an der Universität für angewandte Kunst unter Raf Simons arbeitete Katrin Reinfurt als Designerin für Walter van Beirendonck in Antwerpen. 2009 zog es sie weiter, sie begann ihre Doktorarbeit über utopische Theorien und unterrichtete am Design Institut in Peking. Während ihrer Recherchen stieß sie auf die russische Stadt Magnitogorsk, am Fuße eines gleichnamigen Berges, der eine natürliche Anomalie darstellt: Ein magischer Berg aus Eisenerz, ein riesiger Magnet an der Grenze Europas und Asiens – die perfekte Inspiration, sowohl für eine philosophische Betrachtung, als auch für ein Modelabel. [weiter…]

Ausstellung: Roger Melis – die Sibylle Jahre

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Die Galerie für moderne Fotografie in der Berliner Schröderstraße eröffnet am 14.06.2012, ihre Ausstellung zum fotografischen Werk Roger Melis‚. Der 2009 verstorbene Berliner begann seine Karriere als wissenschaftlicher Fotograf an der Charité, und arbeitete ab 1968 für die DDR-„Zeitschrift für Mode und Kultur“ Sibylle, nachdem er von seiner späteren Ehefrau, Dorothea Bertram, der Leiterin der Modeabteilung der Zeitschrift, entdeckt worden war. [weiter…]

Margiela für H&M

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Am 15. November diesen Jahres, so hat H&M gestern bestätigt, kommt eine neue Designerkollaboration in die Läden. Maison Martin Margiela, seit 2002 in den Händen der Diesel-Gruppe und seit 2009 ohne Martin Margiela geführt, steht eigentlich für unkommerzielle Schnitte, Anonymität, Avantgarde-Designs, und für die Farbe weiß – allesamt Qualitäten, die eine Kooperation mit dem Textilriesen H&M kommerziell riskant und zumindest problematisch scheinen lassen.
Es wird interessant zu sehen, welche Kompromisse hier im Design gemacht wurden und wie stark der Name Margiela die Masse an Konsumenten zu interessieren vermag. [weiter…]

CFDA Awards 2012 – vom Sieg der Verpackung über den Inhalt

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Mary-Kate und Ashley Olsen mit Tommy Hilfiger bei den CFDA Awards 2012

Dass die Verpackung wichtiger ist als der Inhalt, ist in vielen Bereichen mittlerweile zum Standard geworden. Bei Kosmetikprodukten, beim Filmtrailern, bei Politikern. Insbesondere gilt dies in den USA, wo statistisch gesehen fast immer der Präsidentschaftskandidat mit dem volleren Haupthaar und der höheren Körperstatur gewinnt. Letztendlich, so argumentieren viele, sei das gesamte Modebusiness auf diesem Prinzip aufbaut.
Kein Wunder also, dass es vergleichsweise schwer ist, über das Mega-Event der amerikanischen Modebranche, die Verleihung des CFDA-Awards, inhaltliche Informationen zu bekommen, ohne sich vorher durch unzählige Red-Carpet-Slideshows klicken zu müssen. [weiter…]