Fashematics: Mathe trifft Mode

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Fotos via Fashematics

Jonathan Zawada ist der Autor des Blogs Fashematics. Auf seiner Seite stellt er spannende, lustige und gedankenvolle Gleichungen über die neueste Mode auf, und zeigt seine eigenen Assoziationen mit den Kreationen des Laufstegs. So ist beispielsweise ein Ensemble von Narciso Rodriguez für ihn eine Mischung aus Mülltüte und Tipp-Ex, Trinity aus Matrix plus kugelsichere Weste ergeben ein Outfit von Reed Krakoff und He-Man plus Sonnenbrille resultiert in Anna Wintour.
Seine modischen Rechnungen sind seit neuestem auch auf dem Blog der NY Times, the Cut, zu begutachten. [weiter…]

27. International Festival of Fashion and Photography Hyères 2012

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Alle Jahre wieder: Das 27. Hyères Festival International de Mode et de Photographie lädt ein, vom 27. bis zum 30. April 2012 trifft sich die internationale Kunst- und Modeszene in dem pittoresken Städtchen Hyères an der südlichen Mittelmeerküste des Hexagons.
Immer auf der Suche nach den Designtalenten von Morgen.

Jean Pierre Blanc gründete 1985 das Festival, welches sich die Förderung junger Talente aus dem Bereich Mode und Fotografie zum Ziel gesetzt hat. Seit 1996 haben auch junge Fotografen (aber auch etablierte Fotokünstler) die Chance, am Wettbewerb teilzunehmen und ihre Arbeiten auszustellen.
Der Hauptpreis dabei ist ein einjähriges Stipendium in einer New Yorker Fotoakademie. [weiter…]

Cecil Beaton – the New York Years

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Ausstellungshalle mit Kostümkreationen Beatons

Das Museum der Stadt New York widmet derzeit einen Teil seiner Ausstellungsräume dem Fotografen und Kostümdesigner Cecil Beaton. Als eine der schillerndsten Persönlichkeiten New Yorks in seinen Schaffensjahren, welche die Roaring Twenties genauso umspannten wie die Swinging Sixties und den Glamour der 70er, hat sich Beaton diese Würdigung mehr als verdient. [weiter…]

„No fashion, please!“ Kunsthalle Wien

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Alex Prager, Rita

In der Wiener Ausstellung No fashion, please! geht es um die Darstellung des Körperbilds in der Modefotografie. Teils wird der Körper auf ironische Weise bloßgestellt – fernab von jeglichem Idealbild, teils durch überragende Kostüme verformt oder sogar, wie in den Werken von Izima Kaoru, als lebloser Körper platziert.
Das Spiel zwischen Ideal und Realität, Model und Nachbar, Kostümierung und bloßer Nacktheit macht deutlich, auf welch unterschiedliche Weise Modefotografie funktionieren kann und die Mode dabei nie aus dem Blick verliert. [weiter…]

„Vanity“ in der Kunsthalle Wien

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F.C. Gundlach

F.C. Gundlach zählt zu den wichtigsten Modefotografen – was viele jedoch nicht wissen, ist, dass er zudem eine der umfangreichsten Fotografie-Sammlungen im deutschsprachigen Raum besitzt.
In der Wiener Kunsthalle präsentiert er derzeit in der Ausstellung Vanity rund 200 Werke aus seiner Sammlung, darunter Werke von den späten 20ern bis heute.
Gundlach sieht die Modefotografie nicht bloß als eine Abbildung der Schönheit an, sondern vielmehr als Ausdrucksform von Zeitgeist und Menschenbild. [weiter…]

Diane Pernet by Homazd Narielwalla

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Diane Pernet, kreativer Kopf von ASVOF (A Shaded View On Fashion), ist seit Jahren eine zentrale Persönlichkeit in der Modewelt und rund um den Globus gut vernetzt. Seit einiger Zeit zeichnet sich allerdings ein regelrechter Hype um die erfolgreiche Modekritikerin.
Ihr markantes Äußeres und ihre extravagante Aufmachung schreien gerade danach, Pernet und ihr typisches Styling nachzuahmen, darzustellen oder zu illustrieren.
Immer wieder zeigt sie auf ihrem Blog Künstler, die sie als Charakter in ihren Werken persiflieren oder ihre Person als direkte Inspiration für allerei graphische Arbeiten aufnehmen. [weiter…]

The Berlin Fashion Week Photodiary Nr.3

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The Berlin Fashionweek Photodiary gewährt Blicke hinter die Kulissen der Berliner Modewoche – ungeschönt, lebensecht und analog photographiert. Am 19. Oktober erschien die dritte Ausgabe der preisgekrönten Reihe bei seltmann+söhne.

Ungeschminkte Models, erwartungsvolles Publikum, Klaus Wowereit beim Scherzen mit Marc Jacobs und der Backstage-Trubel: Sieben Photographen halten das geschehen fest.

Seit 2009 dokumentieren der Photograph Marc Schuhmann und der Art Director Joern Toellner die Berliner Modewoche auf spezielle Art: Statt steriler Bilder schicker Schauen zeigt The Berlin Fashionweek Photodiary Szenen aus den Backstagebereichen und Ateliers, von Fittings und Castings – authentisch und echt, nah an den Menschen und mit dem Blick für das Besondere. [weiter…]

Mythical and Mystical

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Die Tradition und Herkunft des letzten Tages im Oktober hat viele Ansätze und Erklärungen- beispielsweise als keltisches Fest zur Austreibung der Geister, Ernte Dank Fest oder Hexennacht. Man könnte sagen, dass jeder andere Tag vermutlich ähnlich geeignet wäre für Verkleidung und ähnliches, eine gewisse dunkle Anziehung und mystisches Flair ist jedoch ganau dieser Nacht nicht abzusprechen.
Vor allem ist es einmal im Jahr erlaubt bei Kerzenflackern und Gruselmusik die Mächte der Finsternis zu rufen und sich im Kreise der Liebsten all dem Übersinnlichen hinzugeben.
Für all die Austreibungen und Hexenzirkel die am 31. Oktober am Programm stehen, und um schon darauf einzustimmen hier einige Styles und Bildstrecken. [weiter…]

„A Shaded View On Fashion Film“ Barcelona

Anfang des kommenden Jahres, vom 24. bis zum 27. Januar wird das „A Shaded View On Fashion Film“-Festival erstmals in Spanien, genauer gesagt in Barcelona, zu Gast sein. Diane Pernet, kreativer Kopf und Gründerin der Mode-Film-Festspiele, feierte damit bisher großen Erfolg in der Geburtsstadt von ASVOFF Paris.
Nach und nach wurden mehrere Städte als Festivalorte adaptiert, seit heute etwa sind die prämierten Videos in Tokyo zu sehen. Mit dabei sind große Namen und Künstler wie Nick Knight, Chris Cunningham, Róisín Murphy, Tilda Swinton oder Steven Klein – und Designer/Labels wie Yves Saint Laurent, Yohji Yamamoto, Hussein Chalayan oder Givenchy.
Einige Gewinner des diesjährigen 4. Festivals sind inzwischen bei youtube zu sehen. [weiter…]

Kein alter Hut

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Jo Gordon, Kiss of Death (1994)

Wer erinnert sich nicht an Sarah Jessica Parker in ihrem grünen McQueen Kleid und dem passenden Hut, designt von Philip Treacy zur Premiere von Sex and the City – The Movie, wer hat nicht das Bild von Janet Jackson auf ihrem Album Rhythm Nation 1814 im Kopf, auf welchem sie eine Cap mit Metallemblem trägt, was wären Marlene Dietrich ohne Zylinder, John Wayne ohne Cowboyhut, wer würde über Prinzessin Beatrice sprechen, hätte sie nicht den außergewöhnlichsten Hut zur royalen Hochzeit getragen.
Hüte, wenn auch heute selten im Alltag getragen, können ein Sternchen zum Star machen, ein Outfit unsterblich, einem Foto Ikonenstatus verleihen. [weiter…]