Berlin Fashion Week: 1811 Fashion Show

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MOON Berlin Fashion Show

Vor dem offiziellen Schauenstart eine Fashionshow zu veranstalten ist clever, weil die Zuschauer noch nicht gestresst sind. Es ist auch von Vorteil, weil es kaum Konkurrenzveranstaltungen gibt – außer der Bread & Butter Auftaktparty mit Burlesqueshow und Boxkampf – und weil das Publikum noch keine drängenden Folgetermine und somit mehr Geduld hat. Die brauchte es auch. [weiter…]

Premium Young Designer Award Gewinner: Liebig

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Liebig Backflap Dress

Das Konzept ist denkbar einfach: simple, meist A-linienförmige Kleider, mal mit, mal ohne Ärmel, mal mit Details, mal ganz clean und immer in schmeichelnden Farben. Die Kleider des Labels Liebig aus Berlin sind auf den ersten Blick unspektakulär und unauffällig. Das Besondere an ihnen: Sie sind gerade deshalb sehr vielseitig. Mit Ballerinas und einem Blazer darüber gehts morgens zur Arbeit; mit High Heels und Gürtel in die Bar. [weiter…]

PREMIUM Young Fashion Award läutet die Berlin Fashion Week Januar 2011 ein

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Die Gewinner des Premium Young Designer Awards Januar 2011

Zum Auftakt der Fashion Week wurde am 17. Januar 2011 der PREMIUM Young Fashion Award verliehen. Der F95 Store in der Frankfurter Allee diente als Schauplatz der Preisübergabe. Zwischen den üblichen Verkaufsauslagen und 50% reduzierter Winterware sammelten sich Presse, Premiumleitung Anita Tillmann und Norbert Tillmann sowie die ausgewählten Designer samt Models. [weiter…]

Die Berlin Fashion Week und ihre Wurzeln

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Haus-Modell Gisela Reißmann bei einer Anprobe mit Heinz Oestergaard im Modesalon von Eggeringhaus 1949. aus: Mode für Millionen, Ausstellungskatalog Berlin Museum, 1992, S. 38.via Tuchmachermuseum Bramsche

Die Geschichte der Modenschauen in Berlin ist, wie überhaupt die der Stadt, eine sehr bewegte. Diese Behauptung dürfte niemanden besonders verwundern, jedoch die Folgende wohl schon eher: Berlin kann sich rühmen, die Modenschau zwar nicht erfunden, doch aber wiederentdeckt zu haben. So schreibt Dr. Phil Gundula Wolter in „Berlin zeigt Mode“, der Einleitung des Buches „Berlin Fashion – Metropole der Mode“: „Kleidervorführungen vor einem namenlosen Publikum sind um 1900 noch nahezu unbekannt. (…) seit den 1860er Jahren übernahmen junge, hübsche Verkäuferinnen das Vorführen von Kleiderkreationen im intimen Kreis, um betuchte Kundinnen zum Kauf zu verführen. „Probiermamsells“ „Confectioneusen oder „Vorführfräuleins“ sind – nach französischem Vorbild – inzwischen auch in Berliner Modehäusern üblich.“ [weiter…]

Buch: Chicks on Speed – Don’t Art, Fashion, Music

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Chicks on Speed don’t Art Fashion Music

Seitdem die drei ehemaligen gemeinsam Kunststudierenden Wahlmünchnerinnen Kiki Moorse, Melissa Logan und Alex Murray-Leslie sich 1994 zu einer Künstlergruppe namens Chicks on Speed zusammenschlossen, haben sie für jede Menge Furore gesorgt. Ihre Uneindeutigkeit und Unverortbarkeit, die sie zwar in der Popkultur ansiedelt, aber nicht kategorisieren lässt, zählt zweifelsohne zu den Markenzeichen der schrillen Hühner. [weiter…]

Vladimir Karaleev S/S 2011 – Grenzgänger in der Fremde

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Vladimir Karaleev S/S 2011

Der in Bulgarien geborene Vladimir Karaleev ist der „Architekt“ unter Berlins Modeavantgarde. Konzeptionell, dekonstruktivistisch und geometrisch sind die Schlagworte, mit welchen Karaleevs Schaffen knapp umrissen werden kann. Seit 2005 gibt es sein Label, mit dem er im vergangenen Juli den dritten Preis des ersten Modewettbewerbs des Landes Berlin „Start your Fashion Business“ gewonnen hat. [weiter…]