Jacob Östberg über „Swedish Cool“

Im Felleshus der Nordischen Botschaften fand am vergangenen Freitag die Lecture „Fashion Talks“ zum Thema schwedische Mode statt. Die Referenten widmeten sich der Entwicklung der Mode in Schweden, ihrer Geschichte und ihrem guten Ruf in der ganzen Welt. Die Lecture war Teil einer Reihe von Events, namens „Swedish Fashion goes Berlin“ die ein wenig Schweden nach Berlin brachte. Unter den Events der Reihe gab es zudem eine Fashion Show im Zelt am Bebelplatz und eine Ausstellung der berühmten Fotografin Camilla Ã…krans in der Galerie Swedish Photography in Berlin-Mitte. [weiter…]

Berlins vergessene, goldene Zeiten

Collage Hannah Höch, Aquarell Lieselotte Friedländer
Modeillustration der 20er Jahre

Während in Paris die Haute Couture beheimatet ist, und jedem sofort Designernamen wie Chanel, Dior und Yves Saint Laurent einfallen, bleibt Berlin immer die Stiefschwester der Modestädte. Berliner Designer werden meist als jung und rebellisch wahrgenommen und erreichen selten den Berühmtheitsstatus der Pariser oder Londoner Modeschöpfer. Dabei hat Berlin eine lange Geschichte der Mode und Konfektion zu bieten, mit einer Glanzzeit in den Zwanziger Jahren. [weiter…]

Stil und virtuelles Ich

Me
me.style Berlin

Eine typische Szene in einer Berliner S-Bahn: Ein Mann mit langem, ungekämmtem Haar steigt ein, In der Hand hat er eine Plastiktüte, über dem zu großen Norwegerpulli trägt er eine abgewetzte Lederjacke, dazu eine ausgewaschene Jeans und ausgelatschte Turnschuhe. Mit einem Blick erkennt man ihn: den Flaschensammler.
Das selbe Outfit jedoch, lediglich die Jeans skinny und die Tüte aus Baumwolle, an einem jungen Menschen, und schon hat man einen „Hipster“. Wieso gibt es diese erkennbare Uniform verschiedener sozialer Gruppen? Was bedeutet Stil, und wie findet man ihn? [weiter…]

Die Wurzeln der Street Style Photography

russ diane arbus2 russ glamcanyon
Diane Arbus, Katja Hentschel

Wenn wir heute i-D, Vice, den Sartorialist, StilinBerlin oder Glamcanyon „lesen“, dann geht es uns darum, den Zeitgeist und die Mode der sogenannten „opinion leader“ zu sehen, uns inspirieren zu lassen und gegebenenfalls das, was uns gefällt, nachzuahmen.
Zumindest sind das die vordergründigen Intentionen. Wenn man die moderne Straßenfotografie genauer unter die Lupe nimmt, dann geht es aber auch um ganz andere, viel tiefer sitzende Bedürfnisse des Menschen: Voyeurismus und Selbstbestätigung. [weiter…]