Fashion in Film Festival New York

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Eyes of Laura Mars. 1978. Dir. Irvin Kershner

Das New Yorker Museum of Arts and Design, kurz MAD, veranstaltete vor Kurzem zusammen mit Vanity Fair ein Mode und Film Festival. Das gesamte Wochenende über wurden Filme gezeigt, die entweder Mode und ihre Macher dokumentierten oder selbst Teil des kreativen Prozesses sind, und Designer zu neuen Kollektionen inspirierten.
Auch ein Symposium zum Thema „Spotlight on Fashion Innovation: Creative Inspiration from Cinema“ brachte Licht ins Dunkel des Inspirationsprozesses. [weiter…]

New York Fashion Week September 2011: Mara Hoffman

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Begleitet von Mariachimusik, präsentierte die in Buffalo geborene und in Manhattan arbeitende Mara Hoffman ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2012. Mexican Mamas, so der Titel ihrer Kollektion, ist inspiriert von Mexiko, sowie den dort gebräuchlichen Mustern, Schnitten und Farben. Hommagen an Frida Kahlo, mesoamerikanische Kulturen wie die Azteken und Mayas, sowie mexikanische Volkstracht werden in dieser Kollektion zum Hauptthema. Modern interpretiert und umgesetzt, haucht Mara Hoffman diesen uralten Mustern und Formen durch kräftige Neonfarben und aktuelle Silhouetten neues Leben ein. [weiter…]

Ausstellung: Get in the Haze Wien

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Frederik Heyman

Wien und Mode ist eine eher unübliche Assoziation, Wien und Kunst – das passt eher. Gut, dass die Ausstellung Get in the Haze im Wiener MuseumsQuartier alle drei verbindet. Die hybriden Gebilde, die dort zu sehen sind, bilden eine Schnittstelle zwischen Kunst und Mode, agieren in der Grauzone, dem „Nebel“ dazwischen.
Kuratiert von der in Spanien geborenen Lliure Briz, findet sich in der Ausstellung ein Sammelsurium an vor allem Antwerpener Künstlern, Modedesignern, Fotografen und Performern die weder in der einen, noch in der anderen Kategorie eindeutig verortbar sind und die Frage „Wo endet Kunst, wo beginnt Mode?“ absichtlich unbeantwortet lassen. [weiter…]

Ausstellung: „Visions & Fashion“ Berlin

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Eric Traor©, Wrinkles.

„Visions & Fashion – Bilder der Mode“ heißt die neue Sonderausstellung am Kulturforum Potsdamer Platz, die sich mit der Visualisierung von Mode in Fotografie und Illustration auseinandersetzt:
„Ohne Bilder kann die Mode den Konsumenten nicht erreichen, sie braucht die visuellen Codes zur Emotionalisierung und globalen Vermittlung der Markenbotschaft.
Erst durch das gestaltete Bild verschafft sich die flüchtige Mode eine dauerhafte Erinnerung“ heißt es im Einführungstext zur Ausstellung. [weiter…]

Buch: German Fashion Design (1946-2012)

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Tatjana Patitz, fotgrafiert von Nick Knight für Jil Sander 1992.

Deutsche Mode ist lange kein Oxymoron mehr, und doch lebt sie mit einem Komplex, der schwer zu beheben scheint: deutsche Mode, insbesondere ihre Hauptstadt Berlin, vergleicht sich zu gerne mit anderen und scheitert daran nur zu oft.
Zu klein fühlt sie sich, zu unbedeutend, zu jung und überhaupt fragt sie sich, ob sie denn eine Daseinsberechtigung habe, bei all den großen Vorbildern. Dass sie sich aber gar nicht verstecken braucht, zeigt der Band German Fashion Design (1946-2012) , erschienen im Distanz Verlag, der einmal auflistet, worauf Deutsche Mode stolz sein kann. Und das ist eine ganze Menge. [weiter…]

Berlin Fashion Week: Ones to Watch

Nach dem Saus und Braus der Fashion Week ist nun wieder die gewöhnte gelassene Unruhe in Berlin eingekehrt, für die die Stadt weltbekannt ist. Doch die Nachwirkungen des Modezirkus sind noch spürbar, die Zelte und Hallen noch nicht komplett abgebrochen. Es ist an der Zeit, festzuhalten, wer besonders beeindruckt hat und welche jungen Labels auf dem Radar bleiben sollten. [weiter…]

Japanese Fashion goes Berlin

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Satta

Selbstredend ist es unterstützens- und lobenswert, dass die japanischen Jungdesigner, von der Naturkatastrophe, neben vielen anderen Verlusten auch ihrer Präsentationsfläche auf der Fashion Week in Tokyo beraubt, nun in Berlin die Möglichkeit bekommen haben und mit Hilfe von Mercedes-Benz und Premium ihre Kollektionen präsentieren konnten. Tokyo Gakudan ist ein Charity Projekt, das genau dies zum Ziel hat: japanischen Designern eine internationale Plattform zu bieten, um ihre harte Arbeit trotz der mehr als widrigen Umstände dennoch zur Schau stellen zu können. [weiter…]