Lena Dunham für Rachel Antonoff – Best Friends A/W13 Video

Rachel Antonoff Fall 2013:  "Best Friends"  by Lena Dunham

Rachel Antonoff Fall 2013: “Best Friends” by Lena Dunham

Die New Yorker Designerin Rachel Antonoff startete mit ihrem Label im Jahr 2009. Sie zeigt eine große Leidenschaft zum Modefilm und so lag es Nahe, mit der Freundin ihres Bruders, keine geringere als “Girls”-Ikone Lena Dunham, die mittlerweile auch zu ihren guten Freundinnen zählt, einen Kurzfilm zu ihrer aktuellen Kollektion zu drehen. [weiter…]

Billig, Billiger, Zef

Vogue Italia Haute Mess

Vogue Italia Haute Mess Editorial by Steven Meisel 2012

Es gibt genug Menschen, die so un-verschämt auf Stil verzichten, dass es Stil hat; so wundert es nicht, dass Lena Dunham als Hannah in Girls sagt: “it costs a lot of money to look this cheap”.
Die Arbeiterklasse, die Unterschicht, sind romantisierte, weil mitten im “richtigen” Leben stehende Klassen. Es gibt eine lange Geschichte der Aneignung ihrer Ästhetik, seien es die Jeans, T-Shirt, oder Tattoos. Doch natürlich muss und wird auch im Upgrading von low-status der high-status durchscheinen, und so eröffnet sich ein neues Spielfeld in der Mode, einem der natürlichsten Orte für ernste Ironie.
Vormals verpönte Materialien, momentan allem voran PVC,  erscheinen immer wieder auf den Laufstegen, Vogue Italia polarisierte vergangenes Jahr mit dem “Haute Mess” Shoot, zuletzt zeigte Designer Ashish in London eine working-class inspirierte Kollektion. Diese erinnerte, vor allem durch ihr Styling an den Stil der südafrikanischen Stylebewegung Zef, eine weitere Schattierung von Prolo-Schick. Was es mit Zef auf sich hat, im Folgenden.

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Girls – Kleider machen Mädchen

Lena Dunham und ihre Schauspielkolleginnen der Serie Girls sind momentan in aller Munde. Die Hit-Fernsehshow, die, wie einst Sex and the City, auf dem US-Fernsehsender HBO ausgestrahlt wird, muss sich oft mit den D(r)amen um Carrie Bradshaw vergleichen lassen.
Was die Girls allerdings so erfolgreich macht, ist aber gerade die “awkwardness” und Realitätsnähe (für New Yorker Hipster) ihres Daseins, die Abwesenheit von Bradshaw-Glamour oder Gossip Girl Intrigen. Und obwohl Marken und Mode vordergründig kein Thema für die jungen Frauen spielen, wird viel über die jeweiligen Charaktere durch deren Styling erzählt.
Die Highlights der ersten Staffel, und warum man sich, wenn man denn an die Serie in Deutschland herankommt -nicht nur wegen der Mode- auf die in den USA startende Season 2 freuen kann.  [weiter…]