Maria Mastori

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Die Schmuckdesignerin Maria Mastori ist sozusagen ein Urgestein der griechischen Modeszene. Seit etwa 30 Jahren arbeitet sie bereits als Künstlerin, und realisierte eine Vielzahl von Installationen und Ausstellungen. Durch ihr großes Interesse für Mode & Accessoires entstanden früh Projekte mit Designern.

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In ihrer ersten großen Kollaboration entwarf sie 1998 Schmuckstücke mit und für Loukia. Seither produziert die kreative Frau die von ihr bekannten ausdrucksstarken Accessoires. Man kann dabei nicht von zierlichen Kettchen und schlichten Armbändern sprechen: Ihre Entwürfe sind eindrucksvoll, pompös und aufwendig.
Ganze Oberkörper bedecken die einzigartigen Arrangements. Den Materialien und der Verarbeitungstechnik sind dabei keine Grenzen gesetzt. Aber vor allem die Präsentation und Inszenierung der einzelnen Teile ist oft Zusammenspiel und Ausdruck großer Visionen von Stil und Ästhetik. Einmal märchenhaft, dann maskenhaft, hin und wieder straight, oft verspielt.

Aktuelle Entwürfe sind wohl inspiriert von fernen Kulturen und alten Stammesvölkern. In der Inszenierung, photographiert von Maria Desipris (für Schön Magazin), sind die Perlen leicht, fast schwebend und verlieren ihre an Gitterstäbe erinnernde Härte.

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Maria Mastori

Gemeinsam mit Filep Motwary arbeitet sie in dem wohl bekanntesten Mode- Netzwerk Griechenlands Un Nouveau iDeal bzw. unter dem Arbeitstitel M&M Studios. Aktuell ist Mastoris Schmuck auch in Belgien im Modemuseum Hasselt vertreten, wo bis Anfang Januar die Ausstellung „Prints! In fashion and costume history“ zu sehen ist.