Christina Berger – Wege zum Glück

berger-01

Alpenmädchen Heidi und American Psycho sind die zwei Extreme, zwischen denen sich Christina Berger in ihren Kollektionen bewegt. „HEIDI WAS A SERIAL KILLER VOLUME ONE (SS 08) und TWO (AW 08/09) vereinen konträre Positionen, beschreiben aber auch die Entwicklung der Frau in der Kälte der Großstadt.

christinaberger07

Berger, die an der Universität für Angewandte Kunst Wien, unter anderem unter Raf Simons und Veronique Branquinho studierte, liebt das provozierende Spiel mit Gegensätzen und den ironischen Umgang mit der traditionellen Rollen und Klischees. Das Bild der sich den gesellschaftlichen Normen widersetzenden Frau ist ein wiederkehrendes Motiv in ihren Kollektionen:
Sie vereint mädchenhafte Unschuld mit laszivem Sexappeal und aggressivem Feminismus, und bedient sich dabei entsprechender Materialien wie Strick, Lack, Leder und provozierender Sprüche.

christinaberger-09 christinaberger-13

Während ihres Modestudiums erhält sie das Adlmüller-Stipendium für ihre Kollektion „DU HOCHLANDWILDE SCHEUE MAID“ (Geierwally vs Liquid Sky) und gründet im Jahre 2006 „Christina Berger“.
Auf der Fashion Week Januar 2009 wird die erste Berliner Modenschau des Labels stattfinden.

berger-02

Anna Pietschmann