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	<title>modabot &#187; Feature</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Paris Couture SS14: Im Westen nicht viel Neues</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jan 2014 18:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	Die Pariser Haute Couture Woche sollte als ein Spielfeld der kreativen Ideen zu verstehen sein, also eine Verkaufsdruck-freie Zone, in welcher sich kreative Genies ausleben und die Grenzen des Zeitgeistes ausloten können. Doch längst fungiert sie nicht mehr als die<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/paris-couture-ss14-im-westen-nicht-viel-neues">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/paris-couture-ss14-im-westen-nicht-viel-neues"><img title="MMM_0251.450x675" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/MMM_0251.450x675.jpg" alt="Paris Couture SS14: Im Westen nicht viel Neues" width="133" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_34579" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Paris Haute Couture SS14, Bild <a href="http://schaufenster.diepresse.com/images/uploads/c/f/d/1551613/FRANCE-PARIS-FASHION-WEEK_1390305971078250.jpg" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Die Pariser Haute Couture Woche sollte als ein Spielfeld der kreativen Ideen zu verstehen sein, also eine Verkaufsdruck-freie Zone, in welcher sich kreative Genies ausleben und die Grenzen des Zeitgeistes ausloten können.<br />
Doch längst fungiert sie nicht mehr als die Messlatte für die Crème de la Crème der modischen Visionäre unserer Zeit: seit einigen Saisons scheint es, bis auf <a title="Paris Haute Couture SS14: On Aura Tout Vu" href="http://www.modabot.de/paris-haute-couture-ss14-on-aura-tout-vu" target="_blank">wenige Ausnahmen</a> (z.B. <a title="Paris Haute Couture SS14: Ulyana Sergeenko – die Eleganz der Russin" href="http://www.modabot.de/paris-haute-couture-ss14-sergeenko" target="_blank">hier</a> und <a title="Paris Haute Couture SS14: Yiqing Yin" href="http://www.modabot.de/paris-haute-couture-ss14-yiqing-yin" target="_blank">hier</a>) nur noch ein exklusives Werbetool für ohnehin zu Konglomeraten gehörende Häuser zu sein, die sich eigentlich gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen und lieber von den Massen geretweetet und gere-gramt werden wollen.<br />
Das Ergebnis: die Kollektionen sind mittelmäßig, die Ideen wiedergekaut, der einstige Modeolymp der Haute Couture-Schauen verkommt zu einem Pinterest-Board der Mittelmäßigkeit, dessen Qualität an seiner Viralität gemessen wird.<span id="more-34560"></span><br />
<strong> Chanel</strong><br />
Sailor Moon meets Roller Girl, so etwa mutete die Haute Couture Show bei Chanel an. Sneakers, Hip Bag und Knieschoner wurden gepaart mit kastigen crop Tops und an Nierenschoner erinnernden Korsetts.<br />
Die Silhouette war sicherlich interessant und neu, wurde aber zu stringent durchexerziert und schien die einzige wirkliche Idee zu sein, auf welcher die Kollektion beruhte &#8211; ansonsten gab es die Chanel-typischen Insignien: Tweed, Kamelien, schwarz-weiß Kontraste.<br />
Ein Zugeständnis an eine neue Generation? Vielleicht. Aber für eine Haute Couture Kollektion erscheint das zu wenig innovativ.</p>
<div id="attachment_34563" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Chanel Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34561" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Chanel Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34564" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Chanel Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34565" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Chanel Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34562" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Chanel Haute Couture SS14</p></div>
<p><strong>Dior</strong><br />
Man erkennt, dass es schlecht um die Pariser Mode steht, wenn die Christian Dior Haute Couture Kollektion SS14 an Givenchy Ready-to-Wear AW13 erinnert. Vielleicht lässt sich daran auch ablesen, dass sich der Retro-Trend nun endlich selbst eingeholt hat und daraus folgt, dass in der nächsten Saison etwas ganz Neues passieren wird. Hoffentlich.</p>
<div id="attachment_34566" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Christian Dior Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34567" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Christian Dior Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34568" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Christian Dior Haute Couture SS14</p></div>
<p><strong>Vionnet</strong><br />
Hussein Chalayan für Vionnet war eine mit Spannung erwartete Show, die einen ungewissen Beigeschmack hinterlässt. Ein Bild jedoch spricht mehr als tausend Worte: die beiden verantwortlichen Designer, Chalayan und Goga Ashkenazi, welche das Haus gekauft hatte und dessen Chairwoman und Creative Director ist, stehen auf dem Catwalk und scheinen nicht so recht entschlossen, wo hin mit sich, zwischen ihnen scheint Platz für die dritte im Bunde: Madeleine Vionnet.<br />
So ähnlich reflektiert das auch die Kollektion. Hussein Chalayan, ein begnadeter Konzept-Designer ließ sich von Industrial Design inspirieren, von Wendeltreppen, elektrischen Drähten und von Schnittmustern. Daraus entstanden spannende Entwürfe, die mal an Y3 und mal an Margiela erinnerten.<br />
Auch eine Hommage an die Erfinderin des Bias-Cut ließ sich herauslesen, in den skulpturalen Plissée-Kleidern, die das über den Laufsteg flatterten. An sich alles sehr gelungen, und doch fehlte irgendwie der rote Faden, wirkte die Kollektion wie ein Kompromiss verschiedener Köche, die den Brei nicht ganz zu Ende kochen ließen.</p>
<div id="attachment_34573" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vionnet Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34569" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vionnet Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34570" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vionnet Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34571" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vionnet Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34572" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vionnet Haute Couture SS14</p></div>
<p><strong>Maison Martin Margiela</strong><br />
Dass es auch noch Häuser gibt, die mutig bei der Avantgarde mitreiten, bewies wieder einmal <a title="Paris Fashion Week SS14 – Manege frei für Maison Martin Margiela" href="http://www.modabot.de/paris-fashion-week-ss14-manege-frei-fur-maison-martin-margiela">Maison Martin Margiela</a>. Tätowierungen und kitschige Abziehbildchen wurden zu Tops und Kleidern, Mustermixe und moderne Kunst wurden clever kombiniert und hielten dem Bildersturm der digitalen Ära einen Spiegel vor, in welcher eine derartige Melange der Sinneseindrücke zur Norm geworden ist.<br />
Ein postmodernes Pastiche par excellence, wie immer gepaart mit der Anonymisierung der Models, einem Seitenhieb auf die vermeintliche Individualisierung der Gesellschaft, in der letzten Endes doch alle austauschbar sind.<br />
Besonders faszinierend: die Kleider aus scheinbarem Treibgut, ein Sammelsurium an kleinen Collectibles, die die Fetischisierung des Konsums auf eine sehr ästhetische Weise inszenierten. Wundervoll.</p>
<div id="attachment_34575" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Maison Martin Margiela, Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34576" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Maison Martin Margiela, Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34577" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Maison Martin Margiela, Haute Couture SS14</p></div>
<div id="attachment_34578" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Maison Martin Margiela, Haute Couture SS14</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Alle Bilder via <a href="http://www.style.com/fashionshows" target="_blank">Style.com</a></em></p>]]></content:encoded>
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		<title>A Life in Pictures: Helena Rubinstein</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jan 2014 10:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Baldauf]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-helena-rubinstein"><img title="pinktulips-424x600" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/pinktulips-424x600.jpg" alt="A Life in Pictures: Helena Rubinstein" width="141" height="200" /></a>
	</div>
	„Es ist keineswegs oberflächlich, jung bleiben und die größtmögliche Perfektion erreichen zu wollen.“ Die Geschichte der Marke Helena Rubinstein klingt wie ein Märchen und ist untrennbar mit ihrer Namensgeberin verbunden. Aus dem Nichts hat die nur 1,47m große Frau ein<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-helena-rubinstein">[weiter...]</a>]]></description>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-helena-rubinstein"><img title="pinktulips-424x600" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/pinktulips-424x600.jpg" alt="A Life in Pictures: Helena Rubinstein" width="141" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33806" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Helena Rubinstein, Salon, ca. 1932</p></div>
<blockquote><p>„Es ist keineswegs oberflächlich, jung bleiben und die größtmögliche Perfektion erreichen zu wollen.“</p></blockquote>
<p>Die Geschichte der Marke Helena Rubinstein klingt wie ein Märchen und ist untrennbar mit ihrer Namensgeberin verbunden. Aus dem Nichts hat die nur 1,47m große Frau ein Imperium geschaffen, trotz der scheinbar unüberwindbaren Hindernisse ihrer Zeit: Frau, Migrantin, mittellos und Jüdin. Heute steht die Marke Helena Rubinstein als Synonym für Schönheit. Zu verdanken hat sie ihren Erfolg nicht nur ihrem Weitblick, ihren Visionen und der Geschäftstüchtigkeit. Ohne ihre Mutter wäre die Geschichte vielleicht anders geschrieben worden.<span id="more-33805"></span></p>
<p>Helena Rubinstein wurde 1872 im jüdischen Viertel in Krakau geboren, als älteste von acht Schwestern. Schon früh entwickelte sie ein Gefühl für die Schönheit und deren Pflege. Mit Intelligenz, Mut und viel Energie im Gepäck, verließ Rubinstein im Alter von 24 Jahren Polen, um einer arrangierten Ehe zu entgehen. Das Ziel war Australien, wo sie zuerst als Kindermädchen bei einem Onkel arbeitete. Es heißt, ihre Mutter habe ihr zwölf Cremetöpfchen zur Pflege in der Ferne mitgegeben. Schon in ihrer Kindheit wurde Rubinstein von der Mutter zu konsequenter Gesichtspflege angehalten, etwas, das sich im Erwachsenenalter auszahlte.</p>
<div id="attachment_33812" style="width: 613px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Werbung für die Creme Valaze von Helena Rubinstein, ca. 1905.</p></div>
<p>In Australien wurde sie für ihre glatte, makellose, weiße Haut bewundert. Die Australierinnen hatten dagegen mit Hitze, praller Sonne und Trockenheit zu kämpfen. Rubinstein gab einige Cremes an dortige Farmerinnen weiter, die sofort begeistert waren. Mehr Cremes wurden importiert und der Erfolg stellte sich schnell ein. Mit der Weiterentwicklung der Formel kam auch der erste Schönheitssalon in Melbourne und die erste Creme Valaze.</p>
<p>Rubinstein verstärkte die Kommunikation mit den Kundinnen, um deren Wünsche genau analysieren zu können und stieg in den Versandhandel ein. Rubinstein hatte erkannt, wie sie ihr Unternehmen zu einem Imperium aufbauen konnte: sie erkannte Schönheit als einen Machtfaktor an und wollte allen Frauen den Zugang zu Schönheit erleichtern. Dafür ließ sie Produkte produzieren, die erschwinglich waren. Bevor Helena Rubinstein Australien verließ, um ihre Forschungsarbeit voranzutreiben, hatte sie in mit ihren Produkten und dem Salon schon ein kleines Vermögen verdient.</p>
<div id="attachment_33813" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Webung in Vogue 1945</p></div>
<p>Ihre nächste Station war Europa. Um sich weiterzubilden, nahm sie ein Studium bei einem bekannten Dermatologen auf und beschäftigte sich dazu noch mit Ernährungswissenschaft und Gesichtschirurgie. Zwei neue Salons wurden in Paris und London eröffnet. Helena Rubinstein heiratete 1907 einen Journalisten und bekam zwei Söhne; Der 1.Weltkrieg ließ die Familie nach Amerika auswandern. Auch hier kam der Erfolg schnell.</p>
<blockquote><p>„Alle amerikanischen Frauen hatten purpurrote Nasen und graue Lippen und ihre Gesichter waren Kreideweiß vom schrecklichen Puder. Ich erkannte, dass die Vereinigten Staaten mein Lebenswerk sein konnten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Nicht nur im Schönheitssalon konnten die (importierten) Produkte erworben werden, sondern auch in Kaufhäusern und Drugstores. Ab 1920 wurden die weiterentwickelten Produkte unter Namen Helena Rubinstein verkauft. Die Weltwirtschaftskrise machte Rubinstein zu einer sehr reichen Frau. Sie hatte 1928 zwei Drittel ihrer Anteile für 7,5 Mio. Dollar an Lehman Brothers verkauft, das Bankhaus ging pleite und sie erwarb die Anteile zurück, für gerade einmal 1,7 Mio. Dollar.</p>
<div id="attachment_33810" style="width: 628px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Long Lash Helena Rubinstein, ca. 1957</p></div>
<p>So vermögend kehrte Rubinstein nach Paris zurück und widmete sich ihrer Kunstleidenschaft. In ihrem Salon verkehrten Maler wie Matisse und Chagall, auch die Schriftsteller Hemingway und Faulkner gehörten zu ihrem Bekanntenkreis.<br />
Nach ihrer Scheidung 1937 heirate Rubinstein bereits ein Jahr später einen 30-Jahre-jüngeren georgischen Prinzen. In den 30er Jahren begann der lebenslang andauernde Konkurrenzkampf zwischen ihr und Elizabeth Arden. Jede beäugte die andere und die jeweiligen Fortschritte und sie spornten einander so zu Höchstleistungen an.</p>
<div id="attachment_33811" style="width: 575px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Pink Tulips, ca. 1964</p></div>
<p>Unweit von New York eröffnete 1953 eine riesige Fabrik der Marke Helena Rubinstein, weitere entstanden in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Israel, Australien, Japan, Kanada und Südamerika. Rubinstein war für ihre Sparsamkeit bekannt und legte großen Wert auf rationalisierte Produktionsabläufe. So konnte die komplette Herstellung des Puders voll automatisiert von nur einer Bedienungskraft gesteuert werden.</p>
<div id="attachment_33809" style="width: 771px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Helena Rubinstein in ihrem Labor, ca. 1960</p></div>
<p>Neue Wege ging sie auch bei der Vermarktung. Designer und Künstler entwarfen Verpackungen, Schriftsteller texteten für Prospekte, Werbeanzeigen und das hauseigene Magazin. Und nicht zuletzt entwarfen namhafte Innenarchitekten das Interieur der Schönheitssalons.</p>
<p>Zeit ihres Lebens galt Rubinstein als Förderin für Kunst und Wissenschaft. So organisierte sie Ausstellungen für unbekannte Maler, stiftete Reisestipendien an Künstler oder unterhielt Fonds zur Unterstützung von Kunststudenten. Dank ihr wurde an der Universität von Massachusetts ein Lehrstuhl für Chemie eingerichtet. Der Helena-Rubinstein-Preis wird zusammen mit der UNESCO an Forscherinnen vergeben.</p>
<div id="attachment_33807" style="width: 510px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Dali Salon New York, ca. 1942</p></div>
<p>Helena Rubinstein starb 1965 im Alter von 95 Jahren. Bis dahin hatte sie über 100 Niederlassungen in 14 Ländern aufgebaut, in denen mehr als 30.000 Beschäftigte tätig waren. Einen großen Teil ihres Privatvermögens vermachte sie der Gesundheitsfürsorge, weil sie gern den Beruf der Ärztin ergriffen hätte und ihren Traum, Kosmetik zur Medizin weiterzuentwickeln, verwirklicht werden sehen wollte.</p>
<div id="attachment_33808" style="width: 653px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Helena Rubinstein, ca. 1960</p></div>
<p>Die Kosmetikbranche hat Pionieren wie Helena Rubinstein viel zu verdanken. Nicht nur die Begabung und der Wunsch, die Frauen zu verschönern, sondern die professionelle Herangehensweise, die Einbeziehung der Wissenschaft und ständige Weiterentwicklung bzw. Weiterbildung in den Bereichen der Medizin, der Dermatologie, der Chirurgie und angrenzenden Disziplinen wie Ernährung haben Helena Rubinstein zu Recht zu einer außergewöhnlichen Marke gemacht.<br />
Ihr verdanken wir die erste wasserfeste Mascara, die erste Automatik-Mascara,<br />
mit Vitaminen angereicherte Kosmetikprodukte und hohe Wirkstoffkonzentrationen.<br />
Dabei blieb sie stets ganz pragmatisch: „Wenn ich es nicht getan hätte, hätten es andere getan.“<br />
Heute gehört Helena Rubinstein zum L´Oreal-Konzern Paris.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Happy Birthday 2013 (Fashion Film Edition)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Dec 2013 10:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anita Krizanovic]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/happy-birthday-2013-fashion-film-edition"><img title="Franca-Sozzani-most-revolutionary-Vogue-Italia-covers-for-25-year-anniversary" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Franca-Sozzani-most-revolutionary-Vogue-Italia-covers-for-25-year-anniversary.jpg" alt="Happy Birthday 2013 (Fashion Film Edition)" width="200" height="117" /></a>
	</div>
	Wie in jedem Jahr gab es auch 2013 einige besondere Jubiläen von Personen, Unternehmen und Brands auf die wir in bewegten Bildern zurückschauen möchten. Modabot gratuliert nachträglich – Happy Birthday! Das etablierte Denim Brand Denham &#8222;The Jeanmaker&#8220; feiert in diesem Jahr<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/happy-birthday-2013-fashion-film-edition">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/happy-birthday-2013-fashion-film-edition"><img title="Franca-Sozzani-most-revolutionary-Vogue-Italia-covers-for-25-year-anniversary" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Franca-Sozzani-most-revolutionary-Vogue-Italia-covers-for-25-year-anniversary.jpg" alt="Happy Birthday 2013 (Fashion Film Edition)" width="200" height="117" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33471" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">40 Jahre Sesamstrasse Deutschland.</p></div>
<p>Wie in jedem Jahr gab es auch 2013 einige besondere Jubiläen von Personen, Unternehmen und Brands auf die wir in bewegten Bildern zurückschauen möchten. Modabot gratuliert nachträglich – Happy Birthday!<span id="more-33455"></span></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Das etablierte Denim Brand <a href="http://www.denhamthejeanmaker.com/" target="_blank">Denham</a> &#8222;The Jeanmaker&#8220; feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges bestehen und somit den <em>&#8222;The Birth Of The Brand&#8220;</em>.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Happy Birthday zehn Jahre Teen Vogue aus dem Erfolgs-Verlags-Haus Condé Nast, das Millionen von Jugendlichen und Twens Monat für Monat erfreut.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/69824072" width="584" height="329" frameborder="0" title="ANNA MARIA M&Uuml;HE &amp; KILIAN KERNER in &quot;ICH WERD HEUT NICHT SCHLAFEN GEHN&quot;" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch sein 10-jähriges Bestehen feierte in diesem Jahr der Berliner Designer <a href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-week-tag-2">Kilian Kerner</a>. In seinem Fashionfilm zur SS14-Kollektion glänzt seine gute Freundin und Schauspielerin Anna Maria Mühe.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Weitere Geburtstagskinder die ebenfalls in diesem Jahr ihr 10-jähriges feierten, waren die Berliner Messe <em><a title="Berlin Fashion Week Auftakt: Premium Young Designers Award" href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-week-auftakt-premium-young-designers-award" target="_blank">Premium</a> Exhibition,</em> die es Anfang des Jahres zur Januar-Ausgabe krachen liessen. In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen blickte <a href="http://www.modabot.de/kopenhagen-fashion-week-by-malene-birger-herbstwinter-2013">by Malene Birger</a> auf die Vergangenheit und Zukunft <em>„I do need to look in the past, to look into the future.“</em>. Und bei <a href="http://www.modabot.de/adidas-y-3-ss13-film">Y-3</a> wurde die Zusammenarbeit von Yohij Yamamamoto und Adidas mit einem limitierten <a href="http://www.modabot.de/buch-zehn-jahre-y-3-das-buch-zum-jubilaum">Jubiläumsbuch</a> gewürdigt.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><a title="Berlin Fashion Week: BOSS Black A/W 2010" href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-week-boss-black-aw-2010" target="_blank">Hugo Boss</a> wurde vor zwanzig Jahren ins Leben gerufen und präsentiert anlässlich zum Geburtstag den Kurzclip <a title="Mode im Museum – Neue Ausstellungen" href="http://www.modabot.de/mode-im-museum-neue-ausstellungen" target="_blank">Red Never Follows.</a></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Mit Vogue Italia und Elle Germany finden sich gleich zwei Magazine, die in 2013 ihr 25-Jähriges Jubiläum feierten. Während Vogue Italia ihren Geburtstag unter dem Thema &#8222;Revolution&#8220; und in Zusammenarbeit mit dem Star-Fotografen <a title="Zehn Frauen für Prada" href="http://www.modabot.de/zehn-frauen-fuer-prada" target="_blank">Steven Meisel</a> zelebriert, lässt sich Elle Deutschland von verschiedenen Designern via <a href="http://www.elle.de/25-jahre-elle-122712.html?utm_source=NL__20131002&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=131002_themen_ELLE_275446&amp;utm_content=46&amp;r=862657524488866&amp;lid=275446&amp;pm_ln=46">Videobotschaften</a> gratulieren.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Anlässlich seines dreißigsten Geburtstags lud Casio G-Shock zur G-Session in London, Barcelona, Paris, Amsterdam, Mailand, Berlin und St. Petersburg ein.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/68884810" width="584" height="329" frameborder="0" title="Pepe Jeans - 40th Anniversary Open Titles" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Happy Birthday <a href="http://www.pepejeans.com/es_es/home.html" target="_blank">Pepe Jeans</a>: Das britische Erfolgs-Brand Pepe Jeans feiert 40 Jahre Bestehen.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Vor 40 Jahren lief zum ersten Mal die Sesamstrasse im deutschen Fernsehen. Wir gratulieren dem Geburtstagskind und unseren Kindheits-Helden.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Am 9. April feierte Marc Jacobs, einer der wichtigsten Designer unserer Zeit, seinen fünfzigsten Geburtstag. Und als diesjähriger Creative Director von Coca-Cola Light – die regelmäßig mit prominenten Designern zusammenarbeiten –feiert er zusammen mit dem Kult-Getränk dessen dreißigjähriges Jubiläum.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Anlässlich der anbrechenden siebten Dekade von Rouge Dior veröffentlicht <a href="http://www.modabot.de/paris-fashion-week-ss14-christian-dior-les-femmes-fleurs">Christian Dior</a> ein unterhaltsames, wie informatives Video, worin die Werte des bekannten Lippenstiftes untersucht werden.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/62780433" width="584" height="329" frameborder="0" title="MISSONI SS13 TEASER" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn Missoni in diesem Jahr nicht immer Grund zur Freude hatte – wir erinnern uns an den Tod des Modeunternehmers <a title="Best of the Web – Lesetipps der Woche" href="http://www.modabot.de/best-of-the-web-lesetipps-der-woche-3" target="_blank">Ottavio Missoni</a>, sowie den tragischen Flugzeug-Absturz bei dem <a href="http://www.modabot.de/news-radar-missonis-flugzeug-gefunden-dolce-gabbana-verurteilt-dandy-diary-gelingt-pr-coup">Vittorio Missioni</a> tödlich verunglückte &#8211; so gab es für das Familienunternehmen auch einen Grund zur Freude: das italienische Traditions-Haus feierte in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Willhelm Ehrlich, Inhaber der Firma <a title="Trachtenwahnsinn" href="http://www.modabot.de/trachtenwahnsinn" target="_blank">Sportalm</a>, darf auf 60 Jahre Firmenbestehen zurückblicken und lud zu einer großen Feier in Kitzbühel ein.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Viele gratulierten in diesem Jahr Karl Lagerfeld zum achtzigsten Geburtstag, doch ob 1933 das richtige Geburtsjahr des Großdesigners ist, darf bezweifelt werden. Karl Lagerfeld selber schürt gerne Verwirrung: So kursieren neben 1933 noch die Jahre 1935 und 1938 als mögliche Daten.  Er selbst sagt:<em> &#8222;Everyone knows that I&#8217;m 100 years old… So it doesn&#8217;t matter how old I am!&#8220; </em>Was aber mit Sicherheit in diesem Jahr gefeiert wurde, war Chanels hundertster Geburtstag und Karl selbst liess es sich nicht nehmen, eigens zum Anlass mit <a href="http://www.modabot.de/karl-lagerfeld-once-upon-a-time">Once Upon A Time</a> einen Fashionfilm zu kreieren, der von der Ladeneröffnung im Jahr 1913 erzählt.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Vor 100 Jahren gründete Heinrich Deichmann einen Schuhmacherladen. Heute gehört Deichmann zu einem der größten Schuhändler. Wir gratulieren dem in Essen-Borbeck gegründeten Unternehmen, das somit im selben Jahr wie Chanel gegründet wurde.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>In diesem Herbst feierte Bergdorf Goodman sein 111. Jubiläum. Es ist das erste Mal das sich der Luxus-Departmentstore seit 1951 selbst feiert. So erinnert man sich an namenhafte Designer, Stars und Mitarbeiter mit Projekten, wie einem Buch sowie dem Dokumentarfilm <em>&#8222;Scatter My Ashes at Bergdorf Goodman&#8220;</em>.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Was vor 120 Jahren als Kindermarke begann ist nun auch ein Label für Erwachsene. Das französische Label Petit Bateau feierte in diesem Jahr seinen Geburtstag gemeinsam mit der Marke <a href="http://www.modabot.de/fashion-film-variety-dance-edition">Kitsuné</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Best of Fashion Film 2013</title>
		<link>http://www.modabot.de/best-of-fashion-film-2013</link>
		<comments>http://www.modabot.de/best-of-fashion-film-2013#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Dec 2013 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anita Krizanovic]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[FashionFilm]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Best Of 2013]]></category>
		<category><![CDATA[BFFF]]></category>
		<category><![CDATA[Crush]]></category>
		<category><![CDATA[dolce & gabbana]]></category>
		<category><![CDATA[Fashionfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Get Lucky]]></category>
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		<category><![CDATA[Lily Loves Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Menez]]></category>
		<category><![CDATA[New York La la la]]></category>
		<category><![CDATA[Odditory]]></category>
		<category><![CDATA[Pietro Cocco]]></category>
		<category><![CDATA[Prada]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Antonoff]]></category>
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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/best-of-fashion-film-2013"><img title="LILY_MCMENAMY_I-D_LILY_LOVES_YOGA" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/LILY_MCMENAMY_I-D_LILY_LOVES_YOGA.jpg" alt="Best of Fashion Film 2013" width="200" height="113" /></a>
	</div>
	Nie zuvor wurde das Genre Fashionfilm so viel besprochen wie in diesem Jahr. Die steigende Popularität der Clips beweist den Aufwärtstrend. Mit einer &#8222;Best Of 2013&#8243;- Ausgabe unserer Fashionfilm-Rubrik lassen wir das Jahr daher rekapitulativ in bewegten Bildern ausklingen und<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/best-of-fashion-film-2013">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/best-of-fashion-film-2013"><img title="LILY_MCMENAMY_I-D_LILY_LOVES_YOGA" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/LILY_MCMENAMY_I-D_LILY_LOVES_YOGA.jpg" alt="Best of Fashion Film 2013" width="200" height="113" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33424" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">i-D presents More Than A Model: Lily Loves Yoga</p></div>
<p>Nie zuvor wurde das Genre Fashionfilm so viel besprochen wie in diesem Jahr. Die steigende Popularität der Clips beweist den Aufwärtstrend. Mit einer &#8222;Best Of 2013&#8243;- Ausgabe unserer Fashionfilm-Rubrik lassen wir das Jahr daher rekapitulativ in bewegten Bildern ausklingen und präsentieren dreizehn Fashionfilme, die es unter unsere Favoriten geschafft haben.<br />
Wir wünschen einen guten Start ins neue Jahr und freuen uns auf viele neue Fashionfilme in 2014.<span id="more-33423"></span></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Für die erste Episode <em>More Than A Model</em> von i-D schlüpft die 19-jährige Lily McMenamy in die Rolle der <em>&#8222;Lily Loves Yoga&#8220;</em>. Der Fashionfilm von ill-Studio ist mit Abstand eins der besten und originellsten Filme in 2013.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Vor dem Hit <em>&#8222;Get Lucky&#8220;</em> von Daft Punk featuring Pharrell Williams gab es in diesem Jahr kein Entkommen. Besonders originell wurde eine eigenwillige Version von Male-Models anlässlich der diesjährigen Preisverleihung der <a href="http://www.modabot.de/cfda-awards-2013-fashionfilms">CFDA Awards</a>  zum Besten gegeben.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><em>&#8222;Street Of Dreams&#8220;</em> von Martin Scorsese für den Duft <em>The One</em> von Dolce &amp; Gabbana setzt eine hohe Messlatte nicht nur Dank der hochkarätigen Hollywood-Starbesetzung durch Scarlett Johansson und Matthew McConaughey. Der Mini-Spielfilm um eine Liebesgeschichte überzeugt auf voller Länge.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/74163827" width="584" height="329" frameborder="0" title="The Future of Flesh" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.modabot.de/luke-gilford-the-future-of-flesh-fashionfilm">The Future Of Flesh</a> von Luke Gilford hat das Thema Schönheit eindrucksvoll in Szene gesetzt und entführt dabei in eine utopische Zukunft mit eigenwilligen Vorstellungen.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Der italienische Regisseur Luca Guadagnino kreierte eine romantische Liebesgeschichte für Salvatore Ferragamo in acht Teilen. <a href="http://www.modabot.de/salvatore-ferragamo-walking-stories">Walking Stories</a> bezaubert mit einem Verwirrspiel um Sara Campbell, entführt einmal um die Welt und zurück. Alle Folgen gibt es <a href="http://www.modabot.de/salvatore-ferragamo-walking-stories">hier</a>.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Im Frühjahr/Sommer 2013 Kampagnen-Video von <a href="http://www.modabot.de/fashion-film-variety-ss-2013-part-3">T By Alexander Wang</a> zeigt sich der Charakter Bon Qui Qui, gespielt von Anjelah Johnson in ihrer Paraderolle als neueste Mitarbeiterin im Alexander Wang Flagship Store.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Auch mit dem A/W13 Kampagnen-Video schafft es T By Alexander Wang in unsere Best-Of-Liste und präsentiert mit <a href="http://www.modabot.de/t-by-alexander-wang-undisclosed-event-fall-2013-video">Undisclosed Event</a> ein humorvollen Fashionfilm der besonderen Art.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><a href="http://www.modabot.de/lanvin-ss13-i-wish-i-was-there">I Wish I Was Here</a> ist ein Fashionfilm von Lanvin zur S/S13-Saison der so nicht geplant war. Aufgrund von Hurricane Sandy konnte Alber Elbaz nicht persönlich beim Shooting dabei sein, war aber dank Skype hinzugeschaltet und so entschied man sich die amüsanten Kommentare mit in den Film hineinzuschneiden.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Fast alle Prada-Kurzfilme überzeugen mit Originalität aber dieser zur S/S13 Saison fiel dabei besonders auf. <a href="http://www.modabot.de/zehn-frauen-fuer-prada">Ten Women</a> von Steven Meisel präsentiert zehn schöne Frauen die auf unterschiedliche Art und Weise verschiedene Attribute von Blumen beschreiben.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/78011502" width="584" height="329" frameborder="0" title="CRUSH" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach dem witzigen, wie erfolgreichen ersten <a href="http://www.modabot.de/lena-dunham-fur-rachel-antonoff-best-friends-aw13-video">Film</a> von Girls-Ikone Lena Dunham für die New Yorker Designerin Rachel Antonoff lag es auf der Hand die Zusammenarbeit fortzusetzen. <em>&#8222;Crush&#8220;</em> inszeniert neben der S/S14 Kollektion eine überaus unterhaltsame Geschichte mit trockenem Humor um Erwartungen in der Liebe.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/54299526" width="584" height="329" frameborder="0" title="&quot;La Ragione&quot; Vogue Italia" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der italienische Fotograf und Filmemacher Pietro Cocco stand uns bereits Rede und Antwort im <a href="http://www.modabot.de/interview-mit-fashion-filmemacher-pietro-cocco">Interview</a> und alle seine Arbeiten fallen durch eine Story mit Witz und Ironie auf.  <em>&#8222;La Ragione&#8220;</em> für Vogue Italia schafft es in die Top Liste und überzeugte bereits beim diesjährigen <a href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-film-festival-2013-screenings">Berlin Fashion Film Festival</a>.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/68168785" width="584" height="329" frameborder="0" title="ODDITORY" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach dem Gewinn im letzten Jahr bei <a href="http://www.modabot.de/asvoff-5-siegervideos">ASVOFF5</a> mit <em>&#8222;Hors d’oeuvre&#8220;</em> gab es für die deutsche Fotografin <a href="http://www.modabot.de/fashion-film-variety-german-edition">Monica Menez</a> kein Halten. Viele Auszeichnungen folgten und wir freuen uns mit <a href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-film-festival-award-show-2013">Odditory</a> über einen neuen Fashionfilm des Aunahmetalentes</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/75961055" width="584" height="329" frameborder="0" title="&quot;New York La La La&quot;: A fashion-infused skate-short by Aaron Rose and Andr&eacute; Saraiva - NOWNESS" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;New York La La La&#8220;</em> vom Filmemacher Aaron Rose ist ein Fashionfilm für L’Officiel Hommes, der in den Paramount Studios gedreht wurde und eine gekünstelte New York Kulisse präsentiert. In den Hauptrollen die professionellen Skateborarder Jerry Hsu, Austyn Gillette und Josh Harmony, die auch als Models keine schlechte Figur abgeben. Ein wunderbar kreativer Film der unaufgeregten Art.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<title>A Life in Pictures: Die Brüder Seeberger</title>
		<link>http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-die-bruder-seeberger</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Dec 2013 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Fémina]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Le Jardin des Modes]]></category>
		<category><![CDATA[Modefotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Seeberger]]></category>
		<category><![CDATA[Societyreporter]]></category>
		<category><![CDATA[streetstyle]]></category>
		<category><![CDATA[Vogue]]></category>
		<category><![CDATA[Vu]]></category>

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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-die-bruder-seeberger"><img title="IMG_7894" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/IMG_7894.jpg" alt="A Life in Pictures: Die Brüder Seeberger" width="132" height="200" /></a>
	</div>
	Ihre Namen sind kaum jemandem Bekannt, doch die Brüder Seeberger haben einen immensen Beitrag zur Geschichte der Mode geleistet, indem sie diese von 1909-1939 dokumentierten: an den Hotspots der Reichen und Schönen hielten sie den Stil, die Mode und die<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-die-bruder-seeberger">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-die-bruder-seeberger"><img title="IMG_7894" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/IMG_7894.jpg" alt="A Life in Pictures: Die Brüder Seeberger" width="132" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33671" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Junge Frau mit Stoffleopardenhandtasche in Deauville, 1929; Mademoiselle de Szilagyi mit Fischtasche in Biarritz, 1935.</p></div>
<p>Ihre Namen sind kaum jemandem Bekannt, doch die Brüder Seeberger haben einen immensen Beitrag zur Geschichte der Mode geleistet, indem sie diese von 1909-1939 dokumentierten: an den Hotspots der Reichen und Schönen hielten sie den Stil, die Mode und die Gepflogenheiten einer anderen Zeit fest &#8211; man kann sie wohl guten Gewissens unter die ersten Streetstylefotografen, beziehungsweise die ersten Societyreporter zählen.</p>
<p><span id="more-33331"></span></p>
<div id="attachment_33656" style="width: 537px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Die Brüder Seeberger, ca. 1900. v.l.n.r.: Jules, Louis, Henri Seeberger. Aus der Sammlung der Familie Seeberger</p></div>
<p>Die Söhne eines bayrischen Vaters und einer Mutter aus Lyon, Jules, Louis und Henri Seeberger, gründeten ihr Fotografieatelier im Jahre 1906 in Paris. Bereits 1909 beauftragte die Directrice der Zeitschrift <em>La mode pratique</em>, Madame de Broutelles, die Brüder mit einer Reportage, für welche sie sich erstmals auf das Terrain der Mode vorwagten &#8211; diese wurde schnell ihr Spezialgebiet. Die Fotografie lernte laufen, als die Kamera transportierbar wurde. Die Belichtungszeit, zuvor ein weiterer Faktor, der die Fotografie auf Portraits und Landschaftsbilder limitiert hatte, wurde kürzer: Schnappschüsse wurden erstmalig möglich. Die Brüder Seeberger erkannten früh die Marktlücke, die dies kreierte: die ersten (damals noch gern gesehenen) Paparazzi waren geboren.</p>
<div id="attachment_33662" style="width: 537px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Miss Europe in Heim, biaritz, September 1931</p></div>
<div id="attachment_33661" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Madame Mansfield in Chanel, Biarritz, September 1932</p></div>
<div id="attachment_33666" style="width: 534px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Mademoiselle Spinelly in Poiret beim Grand Prix von Deauville, 1920</p></div>
<div id="attachment_33665" style="width: 616px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Gabrielle Chanel, 1938</p></div>
<div id="attachment_33663" style="width: 564px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Madame Arpels, gekleidet in Maggy Rouff, August 1939</p></div>
<p>Zwischen den beiden Weltkriegen fingen die Brüder fotografisch das Leben der französischen (und europäischen) Schönen und Reichen ein: Cannes im Frühling, im Hochsommer Deauville, Im September Biarritz und im Winter Sankt Moritz. Die Brüder Seeberger dokumentierten die Eliten, ihre Gepflogenheiten, Stile und Lebensweisen und publizierten den Traum von einem sorgenlosen Leben in Magazinen wie Vogue, Vu, Fémina und Le Jardin des Modes.</p>
<div id="attachment_33657" style="width: 534px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Madame Ulam-Krauss, Sankt Moritz, Silvester 1939</p></div>
<div id="attachment_33658" style="width: 535px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Im Uhrzeigersinn: Sommer 1907, 1909, 1912, 1913</p></div>
<div id="attachment_33668" style="width: 524px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Kate Winslet? Nein, Madame Arpels in Maggy Rouff, 1937</p></div>
<div id="attachment_33667" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Hermès Modelle, Deauville, 1939</p></div>
<div id="attachment_33664" style="width: 537px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Junge Frau mit Suzanne Talbot-Hut in Chantilly, 1933</p></div>
<p>Um sicherzugehen, dass man als Label zwischen Stars und Sternchen am jeweiligen Place-to-Be gesehen und fotografiert wurde, brachten Jean Patou, Jeanne Lanvin und Madeleine Vionnet ihre Models mit sich, um sich dort mit der Society, wie Madame Arpels, Charlie Chaplin, Joséphine Baker, Agha Khan sowie anderen Adligen, Schauspieler, Maler und die sogenannten &#8222;Demi-mondaines&#8220;, blicken zu lassen.</p>
<div id="attachment_33676" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Der König von Spanien, Alphonse XIII, Deauville, 1922</p></div>
<div id="attachment_33677" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Prinz Mohammed Agha Khan III mit Arlette Ryan (l.) La Begum Agha Khan (r.)</p></div>
<div id="attachment_33660" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Kostüm von Lanvin, Auteul, 1923 (l.); Outfit von Paquin, Bois de Boulogne, 1925</p></div>
<div id="attachment_33678" style="width: 534px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Charlie Chaplin am Strand von Biarritz, 1931</p></div>
<div id="attachment_33675" style="width: 557px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Prinz Charles d&#8217;Arenberg in Deauville, 1935</p></div>
<p>1975 von der Familie Seeberger erworben und seitdem in Besitz der Französischen Nationalbibliothek, sind insgesamt 60.000 Negative des Brüdertrios erhalten geblieben. Einen Teil davon gibt es in einem Sammelband von Xavier Demange zu sehen, den man <a href="http://www.amazon.de/les-seeberger-photographes-de-lelegance/dp/2020878356" target="_blank">hier</a> kaufen kann.</p>
<div id="attachment_33673" style="width: 536px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Junge Frau in Deauville, 1939</p></div>
<div id="attachment_33672" style="width: 553px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Madame Henri Gouin, Deauville, 1939</p></div>
<div id="attachment_33669" style="width: 523px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Madame Henri Claudel, Longchamp, 1938</p></div>
<div id="attachment_33670" style="width: 695px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Schuhe von Cédric, Cannes, 1939</p></div>
<div id="attachment_33674" style="width: 532px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Das Äffchen als Modeaccessoire: Madame Kade in Sankt Moritz, 1937</p></div>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Erweckt Ghesquière mit Louis Vuitton die Französische Mode zu neuem Leben?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Dec 2013 11:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[modabot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Balenciaga]]></category>
		<category><![CDATA[Louis Vuitton]]></category>
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		<category><![CDATA[Nicolas Ghesquière]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Ready to wear]]></category>

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	<a href="http://www.modabot.de/erweckt-ghesquiere-mit-louis-vuitton-die-franzosische-mode-zu-neuem-leben"><img title="cristobal balenciaga 1967 balenciaga 2008" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/cristobal-balenciaga-1967-balenciaga-20081.jpg" alt="Erweckt Ghesquière mit Louis Vuitton die Französische Mode zu neuem Leben?" width="200" height="130" /></a>
	</div>
	Vor einigen Wochen erschütterte ein Erdbeben die Modewelt: Marc Jacobs verkündete, er werde Louis Vuitton verlassen um sich seinem eigenen Label zu widmen. Nicht alle erinnern sich wohl an die Zeit vor ihm, als Louis Vuitton &#8222;nur&#8220; ein luxuriöses Pariser<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/erweckt-ghesquiere-mit-louis-vuitton-die-franzosische-mode-zu-neuem-leben">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/erweckt-ghesquiere-mit-louis-vuitton-die-franzosische-mode-zu-neuem-leben"><img title="cristobal balenciaga 1967 balenciaga 2008" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/cristobal-balenciaga-1967-balenciaga-20081.jpg" alt="Erweckt Ghesquière mit Louis Vuitton die Französische Mode zu neuem Leben?" width="200" height="130" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33569" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Louis Vuitton bricht auf in eine neue Epoche.</p></div>
<p style="text-align: left;">Vor einigen Wochen erschütterte ein Erdbeben die Modewelt: <a title="News Radar: Trojanisches T-Shirt, Marc Jacobs vs. Cara Delevingne, Gucci vs. Guess" href="http://www.modabot.de/news-radar-trojanisches-shirt">Marc Jacobs</a> verkündete, er werde Louis Vuitton verlassen um sich seinem eigenen Label zu widmen. Nicht alle erinnern sich wohl an die Zeit vor ihm, als Louis Vuitton &#8222;nur&#8220; ein <a title="Interview: Le Monde du Voyage – eine Reise in die Vergangenheit von Louis Vuitton, Goyard und Hermès" href="http://www.modabot.de/interview-le-monde-du-voyage-eine-reise-in-die-vergangenheit-von-louis-vuitton-goyard-und-hermes">luxuriöses Pariser Accessoirelabel</a> war, noch dazu eines der ältesten in der Welt. Heute ist es eines der wichtigsten Modehäuser, ein Name, den Marc Jacobs mit der vor 16 Jahren ins Leben gerufenen Ready-to-Wear Kollektion aufgebaut und gestärkt hat, indem er seinen eigenen Stil mit dem reichen Erbe des Hauses zusammenbrachte und dieses so erneuerte. Er erkundete über die Jahre das Klischee der Pariserin, frischte es auf, zerriss es, zerstörte es, aber immer mit Eleganz. Mit ihm reisten wir durch viele Zeiten und Stile, von den 20ern bis in die 90er, von Grunge bis Bondage.<span id="more-33479"></span></p>
<p>Und reisen liegt natürlich in der DNA von Louis Vuitton: Züge und exzentrische Hotels waren die Eindrücke, die uns Marc Jacobs während seiner fantasievollen Shows zeigte, die wir nicht zu vergessen bereit sind. Seine letzte Kollektion für LV war sein Meisterstück, das Eindrucksvollste, was er in seiner 16-jährigen Louis Vuitton Karriere präsentierte; ein Abschied voller Referenzen an seine früheren Kollektionen, und an einen der größten Designer des zwanzigsten bzw. einundzwanzigsten Jahrhunderts. Doch natürlich ist diese Abschiedskollektion nicht das Ende, weder für Jacobs, noch für Vuitton. Ganz im Gegenteil: ein kreativer <a title="Louis Vuitton hat einen neuen Artistic Director: Nicolas Ghesquière" href="http://www.modabot.de/louis-vuitton-hat-einen-neuen-artistic-director-nicolas-ghesquiere">Führungswechsel</a> an der Spitze des Hauses ist bereits gesichert.</p>
<div id="attachment_33574" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Louis Vuitton S/S14 &#8211; Marc Jacobs&#8216; Last Goodbye, Bild <a href="http://www.grazia.fr/mode/defiles-de-mode/pret-a-porter-printemps-ete-2014/paris/defiles/le-defile-louis-vuitton-printemps-ete-2014-567578" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_33575" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Louis Vuitton A/W12 Ad Campaign, Bild <a href="http://www.scottsdalefashionista.com/todays-little-bit-of-lovely-louis-vuitton-fall-ad-campaign/" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_33577" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Louis Vuitton A/W12 Ad Campaign, Bild <a href="http://www.scottsdalefashionista.com/todays-little-bit-of-lovely-louis-vuitton-fall-ad-campaign/" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_33578" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Louis Vuitton F/W2010, Bild <a href="http://beautygirlmusings.blogspot.fr/2010/06/louis-vuitton-ad-campaign-featuring.html" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Von vielen als eines der größten Genies der Mode der vergangenen Dekade gefeiert, st Nicolas Ghesquière vermutlich die beste Wahl, die man im Hause Louis Vuitton treffen konnte. Warum? Vielleicht, weil Ghesquière, wie Jacobs, einem alten Traditionshaus neues Leben einhauchte &#8211; in seinem Falle Balenciaga. Fast genauso lange wie Jacobs, nämlich 15 Jahre, leitete er dort die kreativen Geschicke des Hauses und schuf einen distintiktiven Stil für das Label, der sich aus der Vergangenheit speiste, aber seinen Blick in die Zukunft richtete. Bekannt für seine futuristischen Muster und minimalistische Silhouetten, schaffte er es nicht nur, den Geist von Cristobal<a title="Passt das? Alexander Wang und Balenciaga" href="http://www.modabot.de/passt-das-alexander-wang-und-balenciaga"> Balenciaga</a> am Leben zu erhalten, er arbeitete auch mit der Zukunft.<br />
Der Zukunft von was?<br />
Von allem! Von Frauen, Stoffen, Mustern, Formen. Ob man seine Arbeit mag oder nicht, ist sicherlich Geschmackssache, doch was er schuf, war neu und visionär.</p>
<div id="attachment_33579" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Balenciaga S/S 2006, Bild <a href="http://www.bwgreyscale.com/adimg13/adv_6971.JPG" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_33580" style="width: 574px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Balenciaga S/S08, Bild <a href="http://www.imagesu.net/details.php?image_id=18250&amp;sessionid=hq80s5mldhucjrdn5b71hgrc45" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_33581" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Balenciaga S/S13, Bild <a href="http://www.google.de/imgres?safe=off&amp;espv=210&amp;es_sm=91&amp;biw=1280&amp;bih=635&amp;tbs=isz:l&amp;tbm=isch&amp;tbnid=Be4vd41GPZybQM:&amp;imgrefurl" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Die Tatsache, dass er Franzose ist, macht einen gewaltigen Unterschied. Jacobs arbeitete sehr erfolgreich mit dem Klischee der französischen Frau, der Pariserin. Das ging, weil er einen amerikanischen Blickwinkel hatte. Ghesquière wird das definitiv nicht auf dieselbe Weise fortführen. Eben weil er Franzose ist, wird er sich nicht von dem leiten lassen, was zuvor in Paris getan wurde. Ich muss sagen, nicht viele französische Designer sind übrig an der Spitze der französischen Häuser, und dort jemanden zu haben, der nicht in der Vergangenheit schwelgt, ist eine echte Rarität geworden.</p>
<div id="attachment_33582" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Balenciaga 1967 und 2008, Bild <a href="http://stylefactsanddesires.blogspot.fr/2011/08/images-from-past-backstage-with.html" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Deshalb glaube ich, dass Louis Vuitton eine hervorragende Wahl getroffen hat. Die Kombination aus einem Haus, das über keine Codes verfügt (abgesehen von dem überanspruchten Monogrammmuster) welches offen ist für eine Neuinterpretation, und einem Mann, der in der Zukunft denkt, nicht im Gestern, könnte eine explosive und erfrischende Mischung ergeben.</p>
<div id="attachment_33591" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Takashi Murakami für Louis Vuitton, Bild <a href="http://thecitylovesyou.com/fashion/wp-content/uploads/2012/04/louis-vuitton-takashi-murakami.jpeg" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_33584" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Yayoi Kusama für Louis Vuitton, Bild <a href="http://www.smudgetikka.com/smgwp/wp-content/uploads/2012/08/Yayoi-Kusama-and-Louis-Vuitton-windows-at-Selfridges-3.jpg" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Zwei Fragen bleiben letztlich offen: wird Ghesquière in Sachen Taschen in Marc Jacobs Fußstapfen treten können (die umsatzstärkste Sparte des Labels)? Jacobs ließ sich in Sachen Kleidung von der Vergangenheit inspirieren, nicht aber wenn es um die Taschen ging. In diesem Bereich entwickelte er viele künstlerische und zeitgenössische Kollaborationen, die Louis Vuitton fest ganz oben am Luxury-Bags-Markt etablierten.<br />
Und zweitens: wird Louis Vuitton Ghesquière genug Freiraum lassen, wirklich kreativ zu sein?<br />
Ich hoffe es. Mein größter Wunsch für diese Zusammenarbeit ist es, dass Ghesquière die <a title="Paris Haute Couture – Auf Nummer Sicher?" href="http://www.modabot.de/paris-haute-couture-auf-nummer-sicher">schlafende Schönheit namens französische Mode</a> wiedererweckt. Und mit Louis Vuitton an seiner Seite ist er dazu machtvoll genug.</p>
<p><em>Text: Florian Lemaire, Übersetzung: Barbara Russ</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>Im Gespräch Martin Premuzic vom Temporary Showroom</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Dec 2013 09:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anita Krizanovic]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[augustin teboul]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Fashion Week]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Premuzic]]></category>
		<category><![CDATA[odeur]]></category>
		<category><![CDATA[Temporary Showroom]]></category>

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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/im-gesprach-mit-martin-premuzic-temporary-showroom"><img title="copyright-Stephane-Gruber2" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/copyright-Stephane-Gruber21.jpg" alt="Im Gespräch Martin Premuzic vom Temporary Showroom" width="200" height="133" /></a>
	</div>
	Die Räume des Temporary Showrooms zeigen sich im neuen Look, versprechen ein neues Konzept und die skandinavischen Brands, wie Odeur, Henrik Vibskov und Stine Goya sind um Labels wie Silent Damir Doma, Augustin Teboul und MM6 Maison Martin Margiela erweitert<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/im-gesprach-mit-martin-premuzic-temporary-showroom">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/im-gesprach-mit-martin-premuzic-temporary-showroom"><img title="copyright-Stephane-Gruber2" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/copyright-Stephane-Gruber21.jpg" alt="Im Gespräch Martin Premuzic vom Temporary Showroom" width="200" height="133" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33142" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Martin Premuzic, Creative &amp; Managing Director Temporary Showroom. Photo Copyright: Stephane Gruber</p></div>
<p>Die Räume des <a href="http://www.temporaryshowroom.com/">Temporary Showrooms</a> zeigen sich im neuen Look, versprechen ein neues Konzept und die skandinavischen Brands, wie <a title="ODEUR AW 2012/13" href="http://www.modabot.de/odeur-aw-201213" target="_blank">Odeur</a>, <a title="Henrik Vibskov Herbst/Winter 2013/14" href="http://www.modabot.de/henrik-vibskov-herbstwinter-201314" target="_blank">Henrik Vibskov</a> und <a title="Kopenhagen Fashion Week: Stine Goya SS12" href="http://www.modabot.de/kopenhagen-fashion-week-stine-goya-ss12" target="_blank">Stine Goya</a> sind um Labels wie Silent Damir Doma, <a title="Berlin Fashion Week: Augustin Teboul A/W 13/14" href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-week-augustin-teboul-aw-1314" target="_blank">Augustin Teboul</a> und MM6 <a title="Paris Fashion Week SS14 – Manege frei für Maison Martin Margiela" href="http://www.modabot.de/paris-fashion-week-ss14-manege-frei-fur-maison-martin-margiela" target="_blank">Maison Martin Margiela</a> erweitert worden. Zum nächsten Sommer wird es auch <a title="Buch: Zehn Jahre Adidas und Yohji Yamamoto: eine Dekade Y-3" href="http://www.modabot.de/buch-zehn-jahre-y-3-das-buch-zum-jubilaum" target="_blank">Y-3</a> im Angebot geben. Grund und Anlass mit dem dem Creative- und Managing Director Martin Premuzic zu sprechen.</p>
<p><span id="more-33140"></span></p>
<p><em>Modabot:</em> Lieber Martin, du hast Temporary Showroom vor 7 Jahren in Berlin gegründet und bist bis heute Creative &amp; Managing Director. Erzähl uns doch bitte mehr über Temporary Showroom, wer ihr seid und was genau ihr macht?</p>
<p><em>Martin:</em> Das Grundkonzept hinter Temporary Showroom ist, dass wir ein Store sind und zusätzlich eine Agentur betreiben, also Presse und Sales für verschiedene Labels machen. Durch diese Kombination entsteht ein tolles Cross-Over, der für beide Aktivitäten von Vorteil ist. Der Name Temporary Showroom daher, weil wir uns während der Berlin Fashion Week in einen Showroom verwandeln.</p>
<div id="attachment_33149" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<p><em>Modabot:</em> Was genau hat dich im Jahr 2006 zu der Gründung von Temporary Showroom bewegt und was hast du vorher gemacht?</p>
<p><em>Martin:</em> Die Räumlichkeiten habe ich schon 1999 mit Freunden gemietet, damals aber noch als Galerie genutzt. Wie es so ist, haben sich dann alle in der Welt verteilt und ich war dann derjenige mit dem Mietvertrag. Zuerst wollte ich den Laden abgeben, aber man hat schon damals gemerkt, dass die Kastanienallee in Berlin eine Gegend ist mit einer guten Mischung aus Stores, Cafés und Galerien und somit viele Touristen anzieht.<br />
Also habe ich 2004 , neben dem BWL Studium, angefangen Produktdesign, Kleinkunst und Mode zu verkaufen. Das lief ganz in Ordnung. Zwei Jahre später habe ich mich dann aber entschieden mich auf Mode zu spezialisieren und prompt hat sich der Erfolg eingestellt.</p>
<div id="attachment_33143" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<p><em>Modabot:</em> Euer Konzept umfasst Service-Leistungen in PR und Sales, im Weiteren betreibt ihr noch einen Shop. War das auch schon zu Beginn so? Wenn nein, wie kam es dazu? Und wo liegt Euer Schwerpunkt heute?</p>
<p><em>Martin:</em> Den Shop gibt es seit 2004 und die Agenturtätigkeiten haben wir 2006 begonnen, da ich mir nicht vorstellen konnte, mich ausschließlich auf den Einzelhandel zu konzentrieren und mich neue Herausforderungen mich schon immer gereizt haben. Ich würde sagen, dass sich beide Bereiche die Waage halten. Zur Fashion Week jedoch verlegen wir natürlich unseren Schwerpunkt auf die Agenturtätigkeiten.<br />
Zur Fashion Week im Januar beispielsweise. präsentieren wir wieder die Labels aus unserer Agentur und somit Wackerhaus und Marc Stone im Temporary Showroom und zusätzlich Odeur auf der Premium Messe.<br />
Für nächsten Juli jedoch konzipieren wir gerade ein &#8222;schwedisches Defilee&#8220;, Förderung junger skandinavischer Designer, das heißt vielleicht mit mehreren Labels auf der Premium einen Sektor zu haben und dann zusätzlich mit zwei bis drei Labels eine Catwalk-Show zu veranstalten. Wir haben viele Ideen. Zumal wir jetzt schon seit zwei Jahren mit der schwedischen Botschaft für die Shows von Odeur und Ubi Sunt zusammengearbeitet haben liegt das Nahe. Nun stehen wir also in Verhandlungen mit dem Handelsrat der schwedischen Regierung. Mal schauen was sich so ergibt.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/35524139" width="584" height="329" frameborder="0" title="ODEUR AW 2012/13" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Modabot:</em> Was unterscheidet Euch von einer reinen PR bzw. Sales Agentur? Und was denkst du ist das besondere an Temporary Showroom?</p>
<p><em>Martin:</em> Wie schon erwähnt, ist es der Mix aus Retail und Wholesale, den wir betreiben und somit einen guten Einblick in beide Bereiche haben d.h., Reaktion zu neuen Kollektionen von Einkäufern und Endkonsumenten erhalten. Oder vielleicht weil wir immer sehr interessiert an Side-Projects sind und schon immer offen für junge unbekannte neu zu entdeckende Labels waren und weiterhin sind.</p>
<div id="attachment_33150" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<p><em>Modabot:</em> Während der Fashion-Week stellt ihr euch als reinen Showroom auf, der Laden verwandelt sich und weitere Labels werden ins Sortiment genommen &#8211; Nach welchen Kriterien wählst du die Labels aus &#8211; beim Showroom als auch für den Store?</p>
<p><em>Martin:</em> Seit der ersten Fashion Week Berlin veranstalten wir grundsätzlich einen Showroom im Laden und machen unserem Namen alle Ehre d.h., sind dann wortwörtlich &#8222;Temporary Showroom&#8220;. Letzte Fashion Week haben wir hier zwei Labels präsentiert. Wackerhaus aus Dänemark und Marc Stone aus der Schweiz, der auch eine Show im Mercedes-Benz Zelt veranstaltet hatte. Zudem haben wir Odeur das erste Mal auf der Premium Messe präsentiert. Dann haben wir noch für das schwedische Taschenlabel Sandqvist  zum Launch ihrer Taschen-Kooperation mit dem Berliner Skater-Label Ambivalent ein Barbeque mit Skate-contest und Starbucks Lounge organisiert. Oder gerade sind wir im Gespräch mit <a title="United Nude S/S 2013" href="http://www.modabot.de/united-nude-ss-2013" target="_blank">United Nude</a> über die Präsentation einer neuen &#8218;Artist-Collaboration&#8216;, wie man sie vielleicht von<a title="3D-Printing in der Mode – Code statt Handarbeit" href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit" target="_blank"> Iris van Herpen</a> oder <a title="Kunststücke: Zaha Hadid für United Nude" href="http://www.modabot.de/kunststucke-zaha-hadid-fur-united-nude" target="_blank">Zaha Hadid</a> kennt. Solche Events konzipieren wir also auch. Eigentlich gibt es keine konkreten Auswahlkriterien, es muss uns einfach gefallen, das heißt,  zwar konzeptionell durchdacht, aber auch gleichzeitig frisch und edgy sein.</p>
<div id="attachment_33151" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<div id="attachment_33146" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<p><em>Modabot:</em> Wieso hast du dich eigentlich für den Namen entschieden? <em>Temporary</em> beinhaltet etwas unbeständiges und doch seid ihr seit Beginn an unter der selben Adresse zu finden? Und bei <em>Showroom</em> denkt man nicht als allererstes an einen Shop!</p>
<p><em>Martin:</em> Das war ganz witzig…anfangs wollte ich das ganze Projekt &#8218;RAUM&#8216; nennen, da alles erstmal durch die Räumlichkeiten entstanden war bzw. definiert wurde, doch während einer der ersten Fashion Week Vorbereitungen fragte mich ein Freund, was ich denn gerade machen würde bzw. an was ich gerade arbeite und ich musste kurz überlegen und stellte fest, dass ich und alle Mitarbeiter das Projekt von Anfang an mit Temporary Showroom bezeichneten. Und so ist dann der Name Temporary Showroom entstanden.</p>
<div id="attachment_33152" style="width: 594px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<div id="attachment_33153" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<p><em>Modabot:</em> Ihr habt Euch vor Kurzem visuell verändert &#8211; die berühmte schief hängende Jalousie am Eingang ist weg und auch von der Größe ist einiges passiert. Erzähl uns was dazu!</p>
<p><em>Martin:</em> Ja die Räumlichkeiten wurden saniert und zudem haben wir erweitert das heißt wir haben nun ein zweites Stockwerk mit einer Schuh-Abteilung und einer Menge neuer Labels. Zudem haben haben wir seit 2010 auch einen <a href="http://www.temporaryshowroom.com/shop/">Onlineshop</a>, um speziell auf die hohe Anfrage aus dem Ausland reagieren zu können.</p>
<div id="attachment_33144" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Temporary Showroom</p></div>
<p><em>Modabot:</em> Die Textilwirtschaft hat Euch vor fünf Jahren noch als &#8222;Avantgarde im Abbruchhaus&#8220; bezeichnet und vor Kurzem im Rahmen der Sanierung beschreibt sie euch als &#8222;schick und edel, die insgesamt &#8222;hochpreisiger&#8220; geworden ist. Wie siehst du das?</p>
<p><em>Martin:</em> Klar&#8230;auch wir haben uns der Sanierung und den damit verbundenen Kosten angepasst das heißt, die Mode im Store ist nicht nur hochpreisiger sondern auch designtechnisch immer hochwertiger geworden. Aber ich denke wir haben uns mittlerweile einen relativ guten Status erarbeitet. Weit über unsere Kapazitäten hinaus werden wir von vielen Labels für den Verkauf oder die Agenturtätigkeiten kontaktiert.<br />
Seit neustem verkaufen wir auch Labels wie MM6-Maison Martin Margiela,Y-3 oder Silent-Damir Doma. Und wie schon erwähnt, wollen wir uns auch mehr auf Schuhe fokussieren und bieten zur Zeit Labels wie United Nude, Adidas SLVR, Opening Ceremony oder Finsk an.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Leipziger Baumwollspinnerei &#8211; from Cotton to Culture</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Dec 2013 19:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Baldauf]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Baumwolle]]></category>
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	<div id="attachment_33547" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipsziger Baumwllspinnerei, 1884</p></div>
<p>Leipzig wurde kürzlich in &#8222;Hypzig&#8220; umbenannt und zum &#8222;neuen Berlin&#8220; erklärt. Vor allem für Kreative bietet die Stadt gute Voraussetzungen. Übersichtlich, aber nicht zu provinziell, zieht es künstlerische Idealisten in die durchaus noch bezahlbare Stadt in Sachsen. Es ist nicht das erste Mal, dass Leipzig sich als Ort für Innovation und Erfindungsreichtum hervortut. Schon vor der Jahrhundertwende, um 1880, entstand in Leipzig eine moderne Fabrikanlage, die es so in Kontinentaleuropa noch nicht gab. Sie stellte eine der begehrtesten Waren ihrer Zeit her: Baumwollgarn.</p>
<p><span id="more-33219"></span></p>
<p>Weltweit war der Bedarf an Baumwolle und Baumwollproduktenprodukten im 19. Jahrhundert kontinuierlich gestiegen. Da eine Veränderung dieser Entwicklung nicht in Sicht war und die Umstände in Deutschland für einen eigenen Industriezweig für Baumwollspinnerei günstig waren, gründete eine Gruppe Industrieller in Leipzig die Baumwollspinnerei. Dafür sprachen die niedrigen Arbeitslöhne, längere legale Arbeitszeiten als in Großbritannien und hohe Einfuhrzölle auf Garne die hauptsächlich aus England und der Schweiz importiert wurden.</p>
<p>Die als Aktiengesellschaft gegründete Spinnerei erwarb ein Stück urbar gemachtes Sumpfland am Karl-Heine-Kanal im Westen Leipzigs. Das Grundstück verfügte über direkte Anschlussgleise, gesicherte Zu- und Abwasserkanäle und eine Telefonverbindung. Um das Gelände herum bestanden bereits Arbeiterquartiere, die für die Angestellten genutzt werden konnten. Im Jahr 1884 wurde die erste Spinnerei gebaut und im selben Jahr konnte der Betrieb aufgenommen werden.</p>
<div id="attachment_33538" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipsziger Baumwollspinnerei, 1909</p></div>
<p>Bereits ein Jahr später hatte sich die Produktion immens gesteigert und bis 1907 entstanden weitere Spinnereien, Kämmereien, Produktionshallen und Verwaltungsgebäude. Die Leipziger Baumwollspinnerei war zur größten Spinnerei Kontinentaleuropas angewachsen, beherbergte ca. 4000 Menschen auf 100.000m². An 240.000 Spindeln arbeiteten Menschen aus Sachsen, Bayern, dem Erzgebirge, Württemberg, aus Polen und Tschechien, aus Österreich und der Schweiz im Dreischichtsystem.</p>
<p>Für die Arbeitskräfte aus ganz Europa wurde eine völlig moderne Infrastruktur geschaffen. In der Nähe der Fabrik gab es Siedlungen mit Arbeiterhäusern, Kindergärten, medizinische Versorgung, Geschäfte, Lokale und Freizeitmöglichkeiten wie einen Park mit Turnhalle, Musikkapellen, Tanzgruppen und Chören. Sogar eine Betriebsfeuerwehr war parat. Weitere Zeichen für die moderne Ausrichtung der Spinnerei waren die eigene Spinnereischule und die Werkskantine, die Waren zum Selbstkostenpreis abgab. Selbst erzeugter Strom konnte für elektrische Bogenlampen anstatt der üblichen Gaslampen genutzt werden. Aber selbst unter diesen zu der Zeit sehr guten Arbeitsbedingungen, breiteten sich nach 1900 die Ideen des Sozialismus aus. Streiks für kürzere Arbeitszeiten waren häufiger an der Tagesordnung, eine Rede Karl Liebknechts im nahe gelegenen Felsenkeller schürte das Gedankengut weiter an.<br />
Die Folgejahre wurden schwierig für die Spinnerei. Während des Ersten Weltkrieges und in der Zeit danach brach die Rohstoffversorgung immer wieder zusammen, der internationale Konkurrenzdruck nahm zu, soziale Unruhen und Inflation bestimmten die Entwicklung. Neben der eigentlichen Garnproduktion kam die Herstellung von Sprengminen zu Kriegszwecken hinzu.<br />
Der Erste Weltkrieg hatte das Industriegelände weitgehend unbeschadet gelassen, da die riesigen Dächer begrünt waren und von Piloten für Wiesen gehalten wurden.<br />
Auch während der Weimarer Republik blieben die Zustände äußerst schwierig. Schwankende Baumwollpreise, unsichere Produktion, zu viel Baumwolle auf dem Markt und eine rückläufige Konjunktur verstärkten die unsichere Wirtschaftslage. Die Löhne wurden gekürzt, während Streiks für den Acht-Stunden-Tag und höhere Löhne legten die Arbeiter die Maschinen still &#8211; für diese Aktion wurde der gesamten Belegschaft fristlos gekündigt.</p>
<div id="attachment_33539" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipziger Baumwollspinnerei</p></div>
<p>Die Nationalsozialisten propagierten den &#8222;Aufschwung&#8220;. Nachdem die Spinnerei von allen SPD- und KDP-Mitgliedern „gesäubert“ wurde, investierte die Führung in die Fabrik. Der sogenannte Aufschwung hatte vor allem mit der Produktion von Garnen für Militäruniformen zu tun. Ganz sozial zeigte man sich bei der Versorgung der Frauen, die jetzt in den Produktionshallen arbeiten, da ihre Männer an der Front dienten. Es gab Wohnungen mit Bädern und elektrischen Herden, finanzielle Unterstützung und Familienbeihilfen wie Kuraufenthalte und Wäschepakete. Die Kehrseite der sozialen Medaille waren die Zwangsarbeiterinnen, die eingesetzt wurden. KZ-Häftlinge arbeiteten angeblich nicht in der Spinnerei, der Aufsichtsrat Walter Cramer hatte sich dagegen ausgesprochen. Cramer gehörte zum zivilen Widerstand um Bürgermeister Goerdeler und wurde nach dem Hitler-Attentat verurteilt und hingerichtet.</p>
<div id="attachment_33543" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipziger Baumwollspinnerei</p></div>
<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann die sowjetische Besatzungszeit. Die Gebäude und Maschinen erlitten nur wenig Schaden, aber die Reparationszahlungen kosteten die Spinnerei die Hälfte aller Maschinen. Mit dem Jahr 1946 wurde die Leipziger Baumwollspinnerei zum Volkseigenen Betrieb (VEB). Die Belegschaft bestand zu 80% aus Frauen, die nebenbei auch noch eine Familie zu versorgen hatten. Um dem gerecht zu werden, die Produktivität steigern zu können und die Übererfüllung des Planes anzustreben, entstanden Einrichtungen wie Wochenkrippen oder Kinderwochenheime.</p>
<div id="attachment_33541" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipziger Baumwollspinnerei</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für viele wirkten die Möglichkeiten zur beruflichen Qualifizierung, das familiäre Umfeld und die kulturellen Angebote wie der soziale Himmel. Wahrgenommen werden konnte diese jedoch nur mit einer Parteimitgliedschaft der SED.<br />
In den 80er Jahren stieg der Konkurrenzdruck aus Indien und Pakistan stark an. Innerbetriebliche Rationalisierungen und der Einsatz moderner Maschinen sollten die Produktivität erhöhen, aber der wirtschaftliche Niedergang war kaum mehr aufzuhalten.</p>
<div id="attachment_33546" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipziger Baumwollspinnerei</p></div>
<p>Mit dem Mauerfall endete die Garnproduktion. Kurz darauf, im Jahr 1993 wurde die Spinnerei abgewickelt und von der Treuhand an einen westdeutschen Käufer abgeben. Dieser arbeitete noch eine Zeit lang mit einer Belegschaft von 40 Leuten weiter. Dabei nutzte er nur einen Bruchteil des Geländes und versuchte, für die anderen Räume neue Mieter zu finden. Daraus ergaben sich neue, alternative Nutzungskonzepte. Als erstes kamen die Künstler, unter ihnen z.B. Neo Rauch und andere Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Die Mietpreise waren günstig und zogen weitere Kreativschaffende an.</p>
<div id="attachment_33548" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipziger Baumwollspinnerei</p></div>
<p>Bis heute hat sich die Baumwollspinnerei in Leipzig zu einer lebendigen Kunststadt entwickelt, die auf einem zehn Hektar großen Werksgelände Modedesignern, Architekten, Druckereien, Goldschmieden, einer Keramikwerkstatt, Porzellanmanufaktur, Fahrradmanufaktur, einem Filmklub, einem Künstlerbedarf und Gastronomie ein Zuhause gibt. Der Guardian nannte die <a href="http://www.spinnerei.de/" target="_blank">Spinnerei</a> 2007 „the hottest place on earth“.</p>
<div id="attachment_33545" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Leipziger Baumwollspinnerei</p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Mode-Zirkus &#8211; oder Blame it on the &#8222;Bloggers&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Dec 2013 17:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin Fashion Week]]></category>
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	<a href="http://www.modabot.de/der-mode-zirkus-oder-blame-it-on-the-bloggers"><img title="17look-menkes-slide-EYFD-tmagArticle" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/17look-menkes-slide-EYFD-tmagArticle.jpg" alt="Der Mode-Zirkus &#8211; oder Blame it on the &#8222;Bloggers&#8220;" width="200" height="133" /></a>
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	Die Ankündigung IMGs, in New York in Zukunft eine härtere Tür am Lincoln Center und in den neuen Off-Site Venues zu fahren, schlug die erwarteten digitalen und papiernen Wellen. Vielerorts gab es Verständnisbekundungen, insbesondere seitens jener, die sich auf der<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/der-mode-zirkus-oder-blame-it-on-the-bloggers">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/der-mode-zirkus-oder-blame-it-on-the-bloggers"><img title="17look-menkes-slide-EYFD-tmagArticle" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/17look-menkes-slide-EYFD-tmagArticle.jpg" alt="Der Mode-Zirkus &#8211; oder Blame it on the &#8222;Bloggers&#8220;" width="200" height="133" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33441" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Der Mode-zirkus in den Tuilerien in Paris. Bild <a href="http://tmagazine.blogs.nytimes.com/2013/02/10/the-circus-of-fashion/" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Die <a href="http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702303497804579238550394705522" target="_blank">Ankündigung IMGs</a>, in New York in Zukunft eine härtere Tür am Lincoln Center und in den neuen Off-Site Venues zu fahren, schlug die erwarteten digitalen und papiernen Wellen. Vielerorts gab es Verständnisbekundungen, insbesondere seitens jener, die sich auf der Seite der auserwählten Erwünschten wähnen. Nun scheint diese Entscheidung auf den ersten Blick sinnvoll, das Modebusiness lebt von einem exklusiven Image, in den vorderen Reihen der Branche darf eben nicht die x-beliebige kleine &#8222;Bloggerin&#8220; mit Instagram-Account sitzen, sonst verliert das Brand und das Event selbst an Value. Doch stellt sich die Frage: Wo zieht man die Grenze und wer darf über diese entscheiden?<span id="more-33412"></span></p>
<p>Vielleicht sollte man sich einmal die Zeit nehmen, die <a href="http://www.modabot.de/modewochenproblematik-wem-gehort-die-front-row" target="_blank">Diskussion</a> kritisch zu hinterfragen. Streng genommen begann sie wohl in dem Moment, als Klein-Tavi mit ihrem überdimensionalen Schleifenhut neben Anna Wintour in der Front Row Platz nahm. Der Modeblogger als Untergattung des Modejournalisten war geboren. Geringe Hürden und große Zukunftsaussichten machten das Berufsbild für viele, überwiegend junge Mädchen, sehr attraktiv und so gab es innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Anzahl neuer Modeblogs, unter denen sich einige hervortaten (oder Glück hatten) und Einladungen zu Modenschauen bekamen &#8211; und andere wiederum nicht. (Einige bekamen vielleicht Einladungen, bevor sie sich hervortaten und hatten dadurch die Chance, zu wachsen und eine Susie Bubble oder Leandra Medine zu werden) Ob ein Blog nun gut ist oder nicht, liegt nicht nur in dessen Besucherzahlen, sondern auch im Auge des Betrachters.</p>
<div id="attachment_33437" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion Bloggers Power List, Bilds <a href="http://insidefmm.com/2011/06/net-a-porter-launches-fashion-blogger-power-issue/" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Scheinbar ist IMG aber der Ansicht, die Qualität von Blogs entscheiden zu können. Warum genau, erschließt sich nicht unbedingt. Die International Management Group (IMG) ist ein Konzern, der ursprünglich auf Rechtsberatung und Sportmanagement ausgerichtet war und mittlerweile der weltgrößte unabhängige Distributor und Produzent von im Fernsehen ausgestrahlten Sportevents. Zudem gibt es IMG Artists, IMG Models und IMG Fashion, welches verschiedene Modeevents rund um den Globus ausrichtet, darunter auch die Mercedes-Benz Fashion Weeks in New York und Berlin.</p>
<div id="attachment_33435" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">The Cost of Being A Fashion Blogger, Bild <a href="http://d1v2fthkvl8xh8.cloudfront.net/wp-content/uploads/2012/08/COSTOFBLOGGER-610x390.png" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Es stellt sich auch die Frage, inwiefern IMG tatsächlich das letzte Wort in Sachen Gästelisten hat. Zwar ist es so, dass IMG Akkreditierungen vergibt und auch verwehren kann, dies bezieht sich aber hauptsächlich auf den allgemeinen Zutritt zum Zelt und der Press Lounge. Zudem laden auch die Designer selbst, beziehungsweise deren PR-Agenturen, Presse-Gäste ein, die also ohne direkte Zustimmung von IMG zu einer Show kommen. Diese Agenturen wissen im Allgemeinen, wer für das jeweilige Label &#8222;wichtig&#8220; ist &#8211; und wer nicht.</p>
<div id="attachment_33439" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Strike a Pose, Bild <a href="http://insidefmm.com/2011/06/net-a-porter-launches-fashion-blogger-power-issue/" target="_blank">via</a></p></div>
<p>IMG entscheidet aber durchaus über die Vergabe von Tickets an eine andere Kategorie von Besuchern: an die Sponsoren. Unternehmen wie Vöslauer und DHL bekommen ein Kontingent an Karten, das sie dann nach Belieben verteilen können. Einige derer, die tatsächlich mit Mode nichts zu tun haben, und darüber hinaus Zutritt zum Zelt bekommen, fallen in diese Kategorie.<br />
Alle anderen Branchenfremden müssen üblicherweise draußen bleiben und vor dem Zelt oder dem Lincoln Center herumlungern und auf Streetstyle-Fotografen warten &#8211; und das kann ihnen in einer Demokratie niemand verbieten, man kann aber natürlich die Nase darüber rümpfen und gemeine Artikel darüber schreiben.</p>
<div id="attachment_33436" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Steertstyle-Fashion Blogger bei der Arbeit, Bild <a href="http://www.made-in-italy.com/files/imagecache/lg/pictures/italian-fashion/news/2013/04/fashion-blogger-di-betty.jpg" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Die Kritik, den Fashion Week Zirkus betreffend, ist außerdem recht unentschlossen. Carolina Herrera äußerte vor kurzem die <a href="http://fashionista.com/2013/12/carolina-herrera-is-the-latest-designer-to-tire-of-the-fashion-week-circus/" target="_blank">Kritik</a>, die Fashion Week sei zu kommerziell geworden, zu sehr wie eine Messe, während die von Oscar de la Renta in die entgegengesetzte Richtung zu laufen scheint. Ihm sind die Massen an irrelevanten Modeopfern ein Dorn im Auge, die den &#8222;wichtigen&#8220; Modemenschen die Arbeit schwer machen. Doch sind es nicht diese &#8211; nennen wir sie frei nach Suzy Menkes &#8222;Mode-Pfaue&#8220; &#8211; die für den Konsum der vorgestellten Kleidung verantwortlich sind? Die &#8222;30,000 people, and 10,000 who are trying to take pictures of all of those people who are totally unrelated to the clothes.&#8220; [<a href="http://www.wwd.com/fashion-news/fashion-scoops/the-envelope-pretty-please-7099900" target="_blank">WWD</a>] sind doch am Ende seine Kunden oder regen zumindest den Umsatz an, indem sie die Streetstyle-blogs und Rubriken der Zeitschriften mit Designer-Outfits füllen.</p>
<div id="attachment_33434" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Stylight &amp; Mercedes-Benz Fashion Week Blogger Awards</p></div>
<p>Auch IMG selbst wirkt innerlich etwas zwiegespalten: in Berlin wird es im kommenden Januar einen <a href="http://fashionbloggerawards.stylight.com/" target="_blank">Bloggeraward</a> geben, in Zusammenarbeit zwischen Stylight und der Mercedes-Benz Fashion Week. Dort werden in vier Kategorien Preise für die besten Blogs verliehen. IMG hat also nichts gegen Blogger an sich, nur fasst der Begriff eben alles, vom Pinterest-Pinnwandbesitzer bis hin zu Bryanboy.<br />
Die Modebranche in Kombination mit dem Internet, scheinen ein Monster geschaffen zu haben, welches sie nun nicht mehr zu bändigen wissen, und welches keinen eindeutigen Namen hat. Durch die Demokratisierung der Mode ist es schwer geworden, zu trennen, wer welchen Beitrag leistet; wer um der Mode wegen und wer der Selbstdarstellung wegen da ist. Zumal für viele beides zutrifft.</p>
<p>In Zukunft muss hier wohl ein Weg gefunden werden, der für alle Sinn macht. Doch scheint es sinnvoll, die Designer jeweils selbst entscheiden zu lassen &#8211; zielgruppengerecht-  anstatt dies übergreifend seitens des Veranstalters regeln zu lassen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Fotografin und Filmemacherin Diana Kunst</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Dec 2013 08:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anita Krizanovic]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[FashionFilm]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Dear Abra]]></category>
		<category><![CDATA[Diana Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Don't Be Cruel]]></category>
		<category><![CDATA[Folie á Deux]]></category>
		<category><![CDATA[G-Star AW13]]></category>
		<category><![CDATA[Jonathan Hallam]]></category>
		<category><![CDATA[Madrid Fashion Film Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>

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	<a href="http://www.modabot.de/interview-fotografin-und-filmemacherin-diana-kunst"><img title="Diana Kunst - Don&#039;t Be Cruel Stills" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Diana-Kunst-Dont-Be-Cruel-Stills.jpg" alt="Interview: Fotografin und Filmemacherin Diana Kunst" width="200" height="148" /></a>
	</div>
	Diane Kunst ist ein Ausnahmetalent. Mit einer außergewöhnlichen Bildsprache überzeugt sie sowohl in der Fotografie als auch im Film und ist bereits mit 23 ein alter Hase im Geschäft. Im Interview erzählt Diana Kunst über ihre Arbeiten, über das Genre<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/interview-fotografin-und-filmemacherin-diana-kunst">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/interview-fotografin-und-filmemacherin-diana-kunst"><img title="Diana Kunst - Don&#039;t Be Cruel Stills" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Diana-Kunst-Dont-Be-Cruel-Stills.jpg" alt="Interview: Fotografin und Filmemacherin Diana Kunst" width="200" height="148" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_33000" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst</p></div>
<p><a href="http://dianakunst.es/">Diane Kunst</a> ist ein Ausnahmetalent. Mit einer außergewöhnlichen Bildsprache überzeugt sie sowohl in der Fotografie als auch im Film und ist bereits mit 23 ein alter Hase im Geschäft. Im Interview erzählt Diana Kunst über ihre Arbeiten, über das Genre Fashionfilm und gibt dabei einen privaten Einblick über ihr Leben.<span id="more-32999"></span></p>
<p><em>modabot:</em> Liebe Diana, bitte erzähl uns etwas über dich, wer du bist, was du machst, wo du lebst und arbeitest?</p>
<p><em>Diana</em>: Ich bin gerade 23 Jahre alt geworden. Ich bin halb Philippinerin, halb Spanierin, in Madrid geboren und hier lebe ich auch, wobei meine meisten Arbeiten in London entstehen. Hauptsächlich mache ich Commercials, Fashion- und Musikfilme.</p>
<p><em>modabot:</em> Wann hast du angefangen Fashionfilme zu drehen und warum?</p>
<p><em>Diana:</em> Ich begann bereits mit 15 Jahren Mode zu fotografieren aber auf eine sehr persönliche Art und Weise, diese wurden dann auch teils in Modemagazinen veröffentlicht. Seitdem habe ich angefangen die visuellen Formate zu untersuchen und einige kleine persönliche Videos zusammen mit einigen Freunden zu filmen, die aus Stylisten, Hair und Make Up Artisten oder Modedesignern bestanden. Diese Videos sorgten für Aufmerksamkeit bei einigen Labels und Zeitschriften und so fing es mit den Anfragen an für verschiedene Projekte, ob Fashion- oder Musikvideos oder Commercials.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/66313473" width="584" height="329" frameborder="0" title="Electric Dreams - METAL" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>modabot:</em> Siehst du dich eher als Fotografin oder Filmemacherin?</p>
<p><em>Diana</em>: Ich genieße beides sehr. Der Prozess des Fotografierens ist geradliniger. Die Zeit, die ich dagegen in ein audiovisuelles Projekt investiere, multipliziert sich. Das passiert auch dem Team mit dem ich arbeite. Was ich sagen kann ist, das ich mich mehr zu audiovisuellen Projekten hingezogen fühle vor allem wegen der Zeit, die man von Anfang bis Ende daran verbringt und auch oft bis zu vier Monate dauern kann.</p>
<div id="attachment_33004" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst &#8211; Lia</p></div>
<p><em>modabot:</em> Welchen Stil verfolgst du in deiner Arbeit bei der Fotografie und Film und was ist dir dabei besonders wichtig?</p>
<p><em>Diana:</em> Ich verfolge keine strengen Regeln aber ich interessiere mich sehr für den künstlerischen Gesamtlook eines Projektes. Ich gehe sorgfältig durch alle Parts, wie Art Direction, Styling oder Photography Direction und arbeite eng mit ihnen zusammen. Das ist wichtig, um bei allen Positionen am Ende ein visuelles Gleichgewicht und Balance zu halten.<br />
Ich lege viel Wert auf Farben Kompositionen, Licht und Casting. Auch die Musik und der Schnitt sind sehr wichtig für mich. Wie gesagt, alle Komponenten müssen am Ende zu einem Verschmelzen. Es würde keinen Sinn machen alles nur irgendwie zusammen zu bringen ohne Struktur und Timing, das würde dann eine komplett andere Geschichte werden.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/17139143" width="584" height="329" frameborder="0" title="Dear Darkness" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>modabot:</em> Was bedeutet Mode eigentlich für dich? Und was ist der Unterschied von Mode in Fotografie zu Film?</p>
<p><em>Diana:</em>  Ich mag Mode weil sie in so vielen verschiedenen künstlerischen Bereichen auftaucht, wie der Architektur, bei der Malerei, im Möbeldesign, in Filmen, Skulpturen und so weiter. Die Möglichkeit der Kombination von Farben und Formen oder Texturen können zu einem Kleidungsstück werden, das ist unglaublich!<br />
Fotos können eine Atmosphäre kreieren und das durch die Wahl, welchen Bildausschnitt man wählt. Dennoch hält das Foto das Bild eher statisch aber für das Auge des Betrachters kann es etwas erstaunliches sein. Beim Film dagegen entwickelt sich eine Geschichte, die durch Musik und Sequenzen unterstützt wird.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/78276942" width="584" height="329" frameborder="0" title="FOLIE &Agrave; DEUX - G-Star FW&#039;13-14" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>modabot:</em> Erzähl uns doch etwas über deinen letzten Fashionfilm <em>&#8222;Folie á Deux&#8220;</em> mit  G-Star für <a href="http://revistametal.com/index_ad.php">Metal</a>? Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?</p>
<p><em>Diana:</em> Ich liefere regelmäßig Beiträge fürs Metal. Bei <em>&#8222;Folie á Deux&#8220;</em> kam Yolanda, die Chefredakteurin vom Metal zu mir und sagte, sie wolle gerne einen Fashionfilm haben, der die Handlung neben den Kampagnen-Fotos komplettiert. Sie erzählte mir von dem Konzept der G-Star AW13 Kollektion und mit diesen Vorgaben beschloss ich eine Geschichte um zwei Personen zu kreieren, die irgendwie miteinander verschmelzen. Mit der Wahl der Schauspieler, beide blond, hat alles wirklich gut funktioniert.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/42140995" width="584" height="329" frameborder="0" title="DON&#039;T BE CRUEL for METAL" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>modabot:</em> Mit <em>&#8222;Don’t Be Cruel&#8220;</em> hast du in diesem Jahr den Special Jury Award Best National Film &amp; Best Photography Preis beim <a href="http://www.modabot.de/madrid-fashion-film-festival-2013-die-gewinner">Madrid Fashion Film Festival</a> gewonnen. Wie kam es dazu, das du überhaupt mit einem Film teilgenommen hast, der über ein Jahr alt ist?</p>
<p><em>Diana:</em> Eigentlich wollte ich einen neuen Beitrag für die erste Ausgabe des MFFF 2013 kreieren aber leider fand ich keine Zeit, dies zu tun. Also schickte ich ihnen eine Auswahl von über vier Filmen die ich bereits hatte. Doch statt eine jüngere Arbeit von mir auszuwählen, wie <em>&#8222;Dear Abra&#8220;</em>, entschied man sich eben für <em>&#8222;Don’t Be Cruel&#8220;.</em></p>
<div id="attachment_33005" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst &#8211; Sara.</p></div>
<p><em>modabot:</em> Erzähl uns doch bitte, wie es beim Madrid Fashion Film Festival war?</p>
<p><em>Diana:</em> Es hat Spaß gemacht. Ich habe nicht erwartet, zu gewinnen und schon gar nicht gleich zweimal! Es war lustig, da ich keine Rede vorbereitet habe und dann beim Gewinn sehr schüchtern war. Als ich zum zweiten Mal namentlich genannt wurde, war es nur noch schlimmer für mich. Ich wusste einfach nicht, was ich sagen sollte. Aber ich war wirklich sehr glücklich, auch da ich ein großer Fan der meisten Jury-Mitglieder bin. Das die Jury sich in den beiden Kategorien für mich entschied und das Lob, welches mir einige später auf der After-Show Party aussprachen hat mir sehr geschmeichelt.</p>
<p><em>modabot:</em> Was denkst du im Allgemeinen über das Genre Fashionfilm?</p>
<p><em>Diana:</em> Es ist eine audiovisuelle Plattform, in der eine Sammlung von Kleidung auf ästhetische Weise dargestellt wird, oft auch im filmischen Stil. Aber ohne den Mustern des Kinos zu folgen. Einige Fashionfilme erzählen Geschichten, aber die meisten wieder auch nicht. Viele Fashionfilme sehen nur nach Übungen aus ohne jeden Anspruch.<br />
Ich sehe im Film eine experimentelle Möglichkeit und persönliche Freiheit eine Geschichte zu erzählen, mit all seinen Einflüssen ohne irgendwelchen Regeln zu befolgen. Daraus ziehe ich die Kraft, die mich beflügelt.</p>
<div id="attachment_33006" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst &#8211; Olga</p></div>
<p><em>modabot:</em> Wo siehst du die Zukunft und Bedeutung des Fashionfilms?</p>
<p><em>Diana:</em> Fashionfilme sind jetzt noch im experimentellen Stadium. Die meisten Kunden sind sich noch nicht sicher, ob sich ein Fashionfilm auszahlt oder nicht. Daher investieren sie eher nicht in das Genre und warten ab, bis sich das Medium etabliert hat. Selbst jetzt wo das Genre bereits viel Aufmerksamkeit generiert hat, sind viele noch nicht bereit, darin zu investieren . Es wird seine Zeit brauchen, bis hier das Internet oder das Social Media die Art der Sicht verändert.</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/69697569" width="584" height="329" frameborder="0" title="Dear Abra" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>modabot:</em> Du hast bereits über 24 Filme gemacht – welcher ist dein Favorit und warum?</p>
<p><em>Diana</em>: Ich mag <em>&#8222;Don’t Be Cruel&#8220;</em>. Ich denke, das Lied von Angelo Badalamentis passt super und auch die allgemeine Ästhetik des Films mag ich sehr, ebenso wie die Umsetzung der Stylistin oder des Hair- Make-Up Artisten. Für mich ist der Film eine Reflektion, wie ich mich damals gefühlt habe. Ich lebte in London, war ein wenig nostalgisch und das Video spiegelt wieder, was ich zu dieser Zeit empfunden und wie ich Dinge gesehen habe. Ich hatte mit dem Fotografen <a href="http://jonathanhallam.tumblr.com/">Jonathan Hallam</a> zusammen an<em> &#8222;Don`t Be Cruel&#8220;</em> gearbeitet und seine Einstellung und Gespräche haben mir sehr weitergeholfen.</p>
<div id="attachment_33007" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst &#8211; Dear Abra</p></div>
<p>Ich mag auch <em>&#8222;Dear Abra&#8220;</em>. Den Film habe ich mit einem Freund namens <a href="http://dearabra.tumblr.com/">Abra</a> gemacht, für den ich eine besondere Zuneigung empfinde. Er ist auch der Designer dessen Kleidung im Video zu sehen sind. Er entdeckte die Location vor einigen Jahren und sagte mir, das wir unbedingt dort mal drehen sollten. Nachdem ich den Ort selber besucht habe, war ich genauso beindruckt davon und dann dauerte es weitere zwei Jahre bis wir den Film umsetzten. Wir haben viel Zeit investiert, wollten alles richtig machen, es sollte sich gut anfühlen und auch die Kleidung sollte passen.</p>
<p><em>modabot:</em> Erzähl uns etwas über deine kommenden Pläne und Projekte?</p>
<p><em>Diana:</em> Ich arbeite gerade an zwei TV-Spots über die ich nicht mehr verraten darf. Und dann gibt es noch einige weitere Projekte in Los Angeles, die Anfang Januar beginnen. Außerdem schreibe ich gerade an meinem ersten Kurzfilm.</p>
<div id="attachment_33008" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst &#8211; Abra</p></div>
<div id="attachment_33009" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diana Kunst &#8211; Don&#8217;t Be Cruel Stills</p></div>]]></content:encoded>
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