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	<title>modabot &#187; Madonna</title>
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		<title>Interview: Le Monde du Voyage &#8211; eine Reise in die Vergangenheit von Louis Vuitton, Goyard und Hermès</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 10:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	<div id="attachment_32922" style="width: 609px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Le Monde du Voyage, Marché Saint Ouen</p></div>
<p>Helen und Alain Zisul besitzen ein Geschäft, <a href="http://www.lemondeduvoyage.com/" target="_blank">Le Monde du Voyage</a>, inmitten des Pariser Antiquitätenmarktes Saint Ouen, in welchem sie Reisekoffer und Taschen, aber auch andere Vintage-Luxusartikel verkaufen. Die Sammlung an originalen Louis Vuitton-, Goyard- und Hermèsstücken, welche die beiden aus aller Welt zusammengetragen haben, ist beachtlich. modabot interviewte die Inhaberin zu ihrer Sammlung, den Kunden und den Geschichten hinter den Vintage-Koffern.<span id="more-32859"></span></p>
<p><strong>modabot:</strong> Wie Sind Sie ins Vintage-Koffergeschäft eingestiegen, und warum geblieben?<br />
<strong>Helen Zisul:</strong> Als Kind hat meine Mutter mich immer mit in Antiquitätenshops geschleppt. Ich habe das gehasst! Ich hätte nie gedacht, dass ich selbst am Ende auf dem größten Antiquitätenmarkt der Welt arbeiten würde.<br />
Als ich nach Frankreich kam, wollte ich als Englischlehrerin arbeiten und nur ein paar Jahre bleiben, doch dann lernte ich Alain kennen und alles kam anders. Seine Eltern hatten das Geschäft bereits und so lernte ich einiges über den Flohmarkt und die Vintage-Koffer und Taschen, welche sie verkauften. Dann wurde mein Schwiegervater krank, und wir halfen meiner Schwiegermutter im Laden aus und stellten dabei fest, dass es uns gefiel. Als Alains Eltern sich 1997 zur Ruhe setzten, beschlossen wir, das Geschäft zu übernehmen. Ich gab meine Lehrerstelle auf und Alain seinen Job im Finanzwesen &#8211; wir haben es beide noch kein bisschen bereut.</p>
<div id="attachment_32921" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Le Monde du Voyage, Marché Saint Ouen</p></div>
<p><strong>modabot:</strong> Wer sind Ihre Kunden?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Es gibt keinen &#8222;typischen&#8220; Kunden, aber die Mehrheit sind Ausländer. Wir verkaufen regelmäßig an Leute aus aller Herren Länder. Wir haben viele Amerikaner, aber auch mehr und mehr Chinesen. Die Japaner haben unsere Stücke immer gemocht, und wir haben viele weitere asiatische Kunden. Paris ist aber auch sehr beliebt als Wochenend-Reiseziel und daher bekommen wir auch viel Europäische Kundschaft: Briten, Deutsche und Italiener. Manche wissen, was sie wollen, und kommen gezielt zu uns, aber viele entdecken uns aus Zufall. Da wir französische Luxusobjekte verkaufen, kann man bei uns ganz hervorragend das eine oder andere Souvenir finden &#8211; ein Hermès Tuch lässt sich einfach einpacken, einen Koffer lassen wir schicken.</p>
<p><strong>modabot</strong>: Was ist der spannendste Teil Ihrer Arbeit?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Da gibt es zweierlei: Nie zu wissen, was wir als nächstes finden und nicht zu wissen, an wen wir als nächstes verkaufen werden &#8211; der Flohmarkt ist ein Lieblingsziel von Berühmtheiten.</p>
<p><strong>modabot:</strong> Zum Beispiel?<br />
<strong>Helen Zisul:</strong> Wir haben eine Louis Vuitton Truhe an Lionel Richie, Hermès-Armreifen an Reese Witherspoon, drei Koffer an Königin Sonja von Norwegen, und einige Schrankkoffer an Takashi Murakami verkauft. Er zeigte uns seine Entwürfe für die Kooperation mit Vuitton bevor sie abgesegnet waren und ließ uns schwören, mit niemandem darüber zu sprechen! Pharell Williams kaufte ein paar Hermèstaschen und Chanelschmuck. Madonna hat sich einmal die Koffer hier angesehen, aber nichts gekauft. Das war kurz nach der Scheidung von Guy Ritchie und ich zeigte ihr einen besonders schönen Louis Vuitton Schrankkoffer mit dem Vermerk er sei für Gentlemen, worauf sie antwortete: &#8222;The problem is I don&#8217;t know any gentlemen.&#8220;<br />
Außerdem verkaufen wir immer wieder an Hermès, Louis Vuitton und Goyard selbst, für ihre Archive.</p>
<p><strong>modabot</strong>: Der Marché aux Puces ist einer der bekanntesten der Welt. Was bedeutet er Ihnen?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Der &#8222;Puces&#8220; ist ein aufregender Ort, und viele der Verkäufer sind echte Charaktere. Es gibt viele Märkte innerhalb des Puces und jeder hat seine eigene Atmosphäre. Die Bandbreite an Dingen, die man hier finden kann ist unglaublich: von Magazinen aus den 50er Jahren bis hin zu Skulpturen von berühmten Künstlern. Der Markt is einzigartig und hat sich in über 100 Jahren zu dem entwickelt was er heute ist. Er ist keine Sammlung von Gebäuden und Marktbuden, sondern ein lebendiges Wesen, das unter der Woche schläft und am Wochenende zum Leben erwacht.</p>
<p></p>
<p><strong>modabot</strong>: Erzählen Sie uns etwas zu den Stickern, die man auf den alten Koffern findet.<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Die Koffer sind faszinierend, man kann gar nicht anders als sich zu fragen, wo sie schon gewesen sind und wem sie gehörten. Diese Sticker sind Hinweise auf die Vergangenheit der Stücke. Manche sagen aus, ob der Koffer in die Kabine oder unter Deck gehören, andere haben mit dem Zoll zu tun, doch die meisten wurden von den Hotels selbst aufgeklebt, sozusagen als kostenlose Werbung. Unter den Concierges der größten Hotels gab es außerdem eine Art Code mit diesen Kofferlabels. Abhängig davon, wo das Label aufgeklebt war, und ob gerade oder in einem bestimmten Winkel, bedeutete, dass der Gast schwierig oder großzügig, anspruchsvoll und so weiter war.</p>
<p></p>
<p><strong>modabot</strong>: Wie unterscheidet sich die Herstellung der Koffer heute von jener damals?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Es gibt viele Unterschiede. Zum Beispiel hatten die frühen Koffer eine metallene oder lederne Verkleidung, heute ist das ein gemischtes Material, das weniger leicht abreibt als Leder. Das Monogramm heute ist essentiell aus Plastik, in der Vergangenheit war es entweder aus gewebter Baumwolle oder aus wasserfestem Leinenstoff. Damals wie heute war der Einschlag der Luxus-Koffer aus Leder, aber früher nahm man dafür Kalbsleder, sehr schön, aber auch fragiler. Das Epi-Leder, das heute für Koffer verwendet wird ist strapazierfähiger aber hat für mich nicht den gleichen Charme.</p>
<p></p>
<p><strong>modabot</strong>: Wie hat sich die Idee von Luxus verändert?<br />
<strong><strong>Helen Zisul: </strong></strong>Ich glaube nicht, dass sich die Idee von Luxus verändert hat. Die Glücklichen, die damals mit Louis Vuitton oder Goyard-Gepäck reisten, fanden das ganz &#8222;normal&#8220;. Sie waren superreich und waren es gewohnt, von allem das Beste zu haben, daher nahmen sie das gar nicht als Luxus wahr. Sie zogen sich nicht selbst an oder packten, und sie transportierten die Koffer auch nicht selbst. Als Luxus nahmen vermutlich die Chauffeure, Diener und Butler das Gepäck wahr.</p>
<p><strong>modabot</strong>: Wie veränderten sich die Louis Vuitton Koffer über die Jahre?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Traditionell hatten die Koffer eine gewölbte Oberschale. Viele gestehen Vuitton die Erfindung des flachen Koffers zu, sodass man die Koffer erstmalig stapeln konnte. Er erfand auch den aufrecht stehenden Koffer. Zuvor hatten alle Koffer Schubladen zum Herausziehen und die Kleider wurden liegend transportiert, das bedeutete, dass das Dienstmädchen alle Kleider bügeln musste, bevor sie getragen werden konnten. Durch seine Freundschaft mit <a title="A Life in Pictures: Charles Frederick Worth" href="http://www.modabot.de/a-life-in-pictures-charles-frederick-worth">Charles Frederick Worth</a>, dem Couturier, wusste Vuitton, dass die Kleider enger wurden und er designte einen Koffer mit Kleiderbügeln, wodurch das Leben der Zimmermädchen um vieles einfacher wurde.<br />
Das Monogrammmotiv wurde 1896 erschaffen, das Geschäft gab es aber seit 1854. Vuittons erste Koffer waren in einfachem Grau gehalten, 1872 führte er einen rot-beige gestreiften Canvas ein. Vier Jahre später wurden die Farben verändert, ein helles Beige und ein dunkleres Braun lösten die vorherige Kombination ab. 1888 erschien der erste Damier, oder Schachbrettmuster, zur selben Zeit etwa wurde das Schloss verbessert und wurde &#8222;einbruchsicher&#8220;, wie man es bis heute kennt.</p>
<p></p>
<p><strong>modabot</strong>: Woran erkennen Sie die Periode aus der ein Koffer stammt?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Wie gesagt, vor 1896 ist es einfach, der Monogrammprint ist jetzt seit fast 120 Jahren im Einsatz, daher müssen wir andere Hinweise anschauen, darunter die Adresse im inneren des Koffers und das Schloss, beide haben sich über die Zeit mehrfach geändert.</p>
<p><strong>modabot</strong>: Was war bisher Ihr interessantestes Stück?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Da gab es viele, doch einer sticht besonders heraus: ein Vuitton Koffer mit orangenem Canvas. Wir könnten seine Herkunft bis zum Grand Duc André verfolgen können, ein Cousin von Zar Nicolas, und seiner Frau, Mathilde Kschessinskaya. Mathilde war eine interessante Frau &#8211; eine bekannte Balletttänzerin und die Geliebte des Zaren. Als er genug von ihr hatte wurde sie die Geliebte einiger seiner Cousins. Zu guter Letzt heiratete sie André und die beiden verließen Russland vor der Revolution. Sie ließen sich in Paris nieder mit sehr wenig Geld und gründeten eine Ballettschule in ihrem Haus. Der Duc öffnete den Schülern selbst die Türe!</p>
<p><strong>modabot</strong>: Louis Vuitton, Goyard, Hermès &#8211; alle drei haben ein sehr unterschiedliches Verständnis von Luxus und sehr unterschiedliche Marketing-Strategien. Was ist ihre Meinung zur Entwicklung dieser Labels?<br />
<strong>Helen Zisul: </strong>Goyard und Vuitton hatten sehr ähnliche Anfänge. Edmond Goyard übernahm das Geschäft seines Chefs 1853, Louis Vuitton startete 1854. Beide wurden zu den beliebtesten Herstellern von Reisegepäck für den distinguierten Reisenden. Vuitton allerdings hatte einen höheren Output und expandierte internationaler. Die Popularität des Flugzeuges bedeutete, dass in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer weniger Leute Koffer brauchten. Die Vuitton Familie verkaufte ihr Geschäft und es wurde Teil der LVMH Gruppe. Goyard blieb ein Familienunternehmen und wurde zum Großteil vergessen, bis es 1990 von der Erbin verkauft wurde. Der Mann, der es übernahm ist ein begeisterter Sammler von Koffern und er entdeckte die Marke durch das Sammeln. Er nahm sich Zeit und relaunchte das Label, indem er sich auf das handbemalte Canvas-Design der 30er Jahre berief. In den letzten fünfzehn Jahren wurde Goyard so wieder zu einem Go-to-Trunkmaker, zu dem die Leute gehen, die das Monogramm nicht mehr sehen können und etwas diskreteres suchen.</p>
<p></p>
<p>Vuitton und Hermès sind zwei sehr verschiedene Unternehmen. Cleveres Marketing in den letzten Dekaden, eine Konzentration auf Taschen und Accessoires sowie eine massive internationale Expansion haben Vuitton heute zu einer der bekanntesten Marken der Welt gemacht. Hermès war immer ein Familiengeschäft, deren Mehrheitsanteile in den Händen von etwa 30 Cousins und Cousinen liegen. 1837 als eine Sattlerei gegründet, macht Hermès  seit über 100 Jahren Reisetaschen aus dem besten Leder, in Handarbeit. Im Allgemeinen ist eine Hermèstasche teurer als eine Vuitton, weil sie handgefertigt ist und viele Arbeitsstunden braucht. Die Qualität des Produkts bedeutet, dass einige Kunden zwei bis fünf Jahre warten, bis sie eine Tasche in einer bestimmten Farbe bekommen. Die aufwendige Lehre und Handwerkskunst, die es braucht um eine Hermèstasche zu fertigen kann man nicht beschleunigen. Ich glaube aber auch nicht, dass Hermès das tun würde, wenn es könnte, denn die Rarheit ihrer Taschen ist ja genau das, was sie den meist begehrten ihrer Art macht.</p>]]></content:encoded>
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		<title>News Radar &#8211; Galliano, Met Gala, Baltic Fashion Award, International Woolmark Prize, Isabella Blow</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 19:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	<a href="http://www.modabot.de/news-radar-galliano-met-gala-baltic-fashion-award-international-woolmark-prize-isabella-blow"><img title="Met Gala 2013, Miley Cyrus, Rooney Mara, Sienna Miller, Madonna in punkigen Outfits" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Met_Gala_2013_New_York-fc96fde49f92a64c.jpg" alt="Met Gala 2013, Miley Cyrus, Rooney Mara, Sienna Miller, Madonna in punkigen Outfits" width="193" height="200" /></a>
	</div>
	Parsons sagt Workshop mit John Galliano ab Der vor Kurzem angekündigte Workshop am Parsons Institut in New York, gegen den sich Studenten mit einer Petition wehrten, ist nun gecancelt worden. In der E-Mail, die an alle Studierenden versandt wurde, wird<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/news-radar-galliano-met-gala-baltic-fashion-award-international-woolmark-prize-isabella-blow">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/news-radar-galliano-met-gala-baltic-fashion-award-international-woolmark-prize-isabella-blow"><img title="Met Gala 2013, Miley Cyrus, Rooney Mara, Sienna Miller, Madonna in punkigen Outfits" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Met_Gala_2013_New_York-fc96fde49f92a64c.jpg" alt="Met Gala 2013, Miley Cyrus, Rooney Mara, Sienna Miller, Madonna in punkigen Outfits" width="193" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_25754" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">John Galliano im umstrittenen Outfit. Bild <a href="http://i.huffpost.com/gen/989673/thumbs/o-JOHN-GALLIANO-HASIDIC-facebook.jpg" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p><strong>Parsons sagt Workshop mit John Galliano ab</strong><br />
Der <a title="News Radar: John Galliano lehrt, Lacroix belebt Schiaparelli, Mugler zurück, Stella McCartney für DfT" href="http://www.modabot.de/news-radar-galliano-lacroix-schiaparelli-mugler-mccartney-dft" target="_blank">vor Kurzem angekündigte</a> Workshop am Parsons Institut in New York, gegen den sich Studenten <a title="The Rules of Comeback – Petition gegen John Galliano" href="http://www.modabot.de/the-rules-of-comeback-petition-gegen-john-galliano" target="_blank">mit einer Petition wehrten</a>, ist nun gecancelt worden. In der E-Mail, die an alle Studierenden versandt wurde, wird nicht klar formuliert, ob dieser Entschluss von der Schule oder dem Designer ausging. [<a href="http://fashionista.com/2013/05/parsons-cancels-john-galliano-workshop/?utm_source=feedly" target="_blank">Fashionista</a>]<span id="more-25752"></span></p>
<div id="attachment_25755" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Met Gala 2013: Miley Cyrus, Rooney Mara, Sienna Miller, Madonna als &#8222;Punks&#8220;. Bild <a href="http://www.stylebook.de/fashion/Anarchische-Eleganz-bei-der-Met-Gala-in-New-York-Diese-Ladys-sind-ein-Punk-125136.html?News" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p><strong>Met Gala 2013 &#8211; &#8222;Punk: Chaos to Couture&#8220;<br />
</strong>Anlässlich der Eröffnung des diesjährigen <a title="Prada Schiaparelli: Impossible Coversations" href="http://www.modabot.de/prada-schiaparelli-impossible-coversations">Ausstellungshighlights am Metropolitan Museum</a> in New York, &#8222;<a title="On Display: Modeausstellungen, jetzt und 2013" href="http://www.modabot.de/on-display-modeausstellungen-2013" target="_blank">Punk: Chaos to Couture</a>&#8222;, fand gestern die Stiefmutter aller Red Carpet Events statt &#8211; übertrumpft wohl nur von den Oscars. Das Motto &#8222;Punk&#8220; ignorierten die Gäste &#8211; Anna Wintour beispielsweise erschien in einem geblümten Chanelkleid &#8211; andere wiederum, wie Madonna, Miley Cyrus oder Sarah Jessica Parker nutzen Anleihen wie Netz, Iro und Nieten für ihre Outfits. [<a href="http://nymag.com/thecut/2013/05/met-gala-2013-all-the-red-carpet-looks.html" target="_blank">TheCut</a>]</p>
<div id="attachment_25753" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Baltic Fashion Award Gewinner 2013</p></div>
<p><strong>Baltic Fashion Award Gewinner<br />
</strong>Der <a href="http://www.usedom-baltic-fashion.de/pages/de/startseite.php" target="_blank">Baltic Fashion Award</a>, der am Samstagabend auf Usedom zum zwölften Mal verliehen wurde, ging an das deutsch/russische Designerduo <a href="http://www.sdbi.de/tanja-schmidt/" target="_blank">Tanja Schmidt</a> und <a href="http://www.sdbi.de/philip-rudzinski/" target="_blank">Philip Rudzinski</a> (Hochschule Hannover).<br />
Mit ihrer Geschlechterrollen kritisierenden Jeans-Kollektion &#8222;Alles geht in die Hose&#8220;, welche Jurypräsidentin Gudrun Allstädt von der Textilwirtschaft als eine &#8222;marktreife Kollektion&#8220; würdigte, setzten sie sich gegen die neun anderen Nominierten durch.<br />
Platz Zwei, sowie die Auszeichnung des Publikumslieblings ging an Konstantin Laschkow (Kunsthochschule Berlin Weißensee), der dritte Platz gehört Louise Friedlaender (Esmod Berlin).</p>
<p><strong>Woolmark Prize Nominierungen<br />
</strong><a href="http://www.woolmarkprize.com/" target="_blank">Der Woolmark Prize</a> geht in die <a title="London Fashion Week – International Woolmark Prize Winner Christian Wijnants" href="http://www.modabot.de/london-fashion-week-international-woolmark-prize-winner-christian-wijnants" target="_blank">nächste Runde</a>. Nun wurden die 49 internationalen Nominierten für den Woolmark Prize 2013/14 verkündet: für Europa gehen <a title="Berlin Fashion Week: Dawid Tomaszewski AW 2012/13 Impressionen" href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-week-dawid-tomaszewski-aw-201213-impressionen" target="_blank">Dawid Tomaszewski</a>, Gabriele Colangelo, Hana Zarubova, Jan-Jan Van Essche, Mattijs van Bergen, <a title="Berlin Fashion Week Highlights – Nachwuchs" href="http://www.modabot.de/berlin-fashion-week-highlights-nachwuchs" target="_blank">Norwegian Rain</a>, Piece d’Anarchive, Sara Coleman, <a title="London Fashion Week: Sister by Sibling S/S 2013" href="http://www.modabot.de/london-fashion-week-sister-by-sibling-ss-2013" target="_blank">Sibling</a> und die <a title="Kopenhagen Fashion Week: Tabernacle Twins A/W 2013/14" href="http://www.modabot.de/kopenhagen-fashion-week-tabernacle-twins-aw-201314" target="_blank">Tabernacle Twins</a><a title="Kopenhagen Fashion Week: Tabernacle Twins A/W 2013/14" href="http://www.modabot.de/kopenhagen-fashion-week-tabernacle-twins-aw-201314" target="_blank"> </a>ins Rennen.<br />
Die Nominierten der anderen Kontinente finden sich <a href="http://www.woolmarkprize.com/global-nominee-roundup-2013-14/" target="_blank">hier</a>.</p>
<div id="attachment_25756" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Isabella Blow. Bild <a href="http://theredlist.fr/wiki-2-24-525-770-1148-view-1990s-5-profile-isabella-blow.html" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p><strong>Isabella Blow Ausstellung in London geplant<br />
</strong>Ab November 2013 sollen Kleider der Modeikone Isabella Blow im Somerset House zu sehen sein. Unter dem Titel &#8222;Isabella Blow: Fashion Galore!&#8220; werden Teile der Garderobe einer außergewöhnlichen Frau ausgestellt werden, die 2007 den Kampf mit ihrer Depression verlor und Selbstmord beging, die Welt aber vorher zu einem schöneren Ort gemacht hatte.<br />
Insbesondere als Entdeckerin und Mentorin von Alexander McQueen und Philip Treacy gebührt Blow ein Platz in den Modeannalen. [<a href="http://www.wwd.com/fashion-news/fashion-scoops/isabella-blow-show-set-for-london-6924079?src=rss/recentstories/20130508&amp;utm_source=feedly" target="_blank">WWD</a>]</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<title>3D-Printing in der Mode &#8211; Code statt Handarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 13:55:05 +0000</pubDate>
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	<a href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit"><img title="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/DitaVonTeeseinMichaelSchmidtbyAlbertSanchez.jpg" alt="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" width="118" height="200" /></a>
	</div>
	Wie die derzeit stattfindende Ausstellung am London College of Fashion zeigt, sind die Möglichkeiten, die das 3D-Printing für die Mode eröffnet, beinahe unbegrenzt &#8211; die einzige Einschränkung scheint das menschliche Vorstellungsvermögen zu sein. Die Avantgarde der 3D-Print nutzenden Modemacher pusht<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit"><img title="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/DitaVonTeeseinMichaelSchmidtbyAlbertSanchez.jpg" alt="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" width="118" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_25677" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Iris Van Herpen 3D-Print Dress. Bild via.</p></div>
<p>Wie die derzeit stattfindende <a title="Layer By Layer – 3D Print Ausstellung" href="http://www.modabot.de/layer-by-layer-3d-print-ausstellung" target="_blank">Ausstellung am London College of Fashion</a> zeigt, sind die Möglichkeiten, die das 3D-Printing für die Mode eröffnet, beinahe unbegrenzt &#8211; die einzige Einschränkung scheint das menschliche Vorstellungsvermögen zu sein.<br />
Die Avantgarde der 3D-Print nutzenden Modemacher pusht aber genau diese vermeintlichen Grenzen. Eine Auswahl an wahrlich visionären Anwendungsbeispielen und die ungelösten Probleme dieser Technik &#8211; ein Blick durchs Schlüsselloch der Zukunft.<span id="more-25410"></span></p>
<p>Neben <a href="http://3dprintingindustry.com/medical/" target="_blank">medizinischen</a> Einsatzgebieten &#8211; von Zahnersatz, künstlichen Nieren und Nanorobotern, die medizinische Eingriffe vornehmen sollen &#8211; über Häuser und Möbel und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DconsfGsXyA" target="_blank">Waffen</a> scheint die Technologie des 3D-Prints alles zu können. Die bisherigen Einsatzgebiete sind jene, in denen die Werkstoffe fest und/oder chemisch sind, Architektur eben oder Interior- und Produkt Design.<br />
Sogenannte Bioprinter, basierend auf Molekulartechnologie, drucken aber potentiell sogar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BYzt6vAj_Xg" target="_blank">Fleisch</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BIFi8but3Vw" target="_blank">Schokolade</a>: der 3D-Druck klingt wie die eierlegende Wollmilchsau der Wissenschaft.<br />
Vergessen ist der Lieferservice, die Pizza wird in Zukunft direkt vom Sofa aus runtergeladen und ausgedruckt, oder?</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Nun gut, bis es so weit ist, dass jeder Konsument seinen eigenen 3D-Drucker zu Hause stehen hat, dauert es wohl noch eine Weile. Die günstigsten Open-Source Printer fangen bei ca. 300€ an, sind dann aber in Sachen Material stärker festgelegt als die teureren Geräte.<br />
Auch steckt das Bioprinting, welches für die Mode besonders interessant ist &#8211; man denke an nahtlos gedruckte Baumwollshirts oder Seidenkleider &#8211; noch in den Kinderschuhen. Die schiere Anzahl an <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=3d+printing" target="_blank">Youtube-Videos</a> und <a href="http://3dprintingindustry.com/" target="_blank">Blogeinträgen</a> lädt aber bereits zur Euphorie ein.</p>
<p></p>
<p>3D-Druck ermöglicht zuvor nicht realisierbare Formen, Materialverbindungen und Eigenschaften für Designs. Für Designer heißt das, das sich zuvor unerforschte Welten auftun. Ganz vorne mit dabei ist Modemacherin<a title="Reflecting Fashion – Zwischen Kunst und Mode" href="http://www.modabot.de/reflecting-fashion-zwischen-kunst-und-mode" target="_blank"> Iris van Herpen</a>, die zusammen mit der israelischen Architektin Neri Oxman die ersten Vorstöße in das unerforschte, zukunftsträchtige Universum vornimmt.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<div id="attachment_25675" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Iris van Herpen 3D-Print Dress. Bild via.</p></div>
<p>Besonders interessant dabei für die Modebranche: es werden geringere Auflagen möglich, der Designer ist nicht an eine Mindestabnahmemenge eines Stoffherstellers gebunden, gedruckt wird on demand. Außerdem könnten Reklamationen reduziert werden, jedem Kunden kann theoretisch jedes Design per Body-scan auf den Körper geschneidert werden, die <a href="http://www.upcload.com/" target="_blank">digitale Umkleidekabine</a> ist auch bereits Realität.</p>
<div id="attachment_25676" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Iris van Herpen 3D-Print Dress. Bild via.</p></div>
<p>Die momentane Problematik für den Einsatz in der Mode liegt in der Flexibilität der Materialien. 3D-Print basiert auf dem Einsatz von flüssigen oder pulverförmigen Werkstoffen, die zwar sehr dünn geprintet werden können, sich aber mit Naturfaser und herkömmlichen Stoffen nicht vergleichen lassen.<br />
Auch Atmungsaktivität, Wasser- und Luftdurchlässigkeit sind Variablen, an welchen noch gedreht werden muss, bevor gedruckte Kleidung wirklich Einzug in den Alltag der Mode finden kann.<br />
Daher kommt 3D-Druck vorerst nur im Bereich der Haute Couture und als Showpiece, sowie für Accessoires zum Einsatz, wo Tragekomfort zweitrangig ist.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><a href="http://www.shapeways.com/" target="_blank">Shapeways</a> ist die führende Plattform, über welche 3D-Designs käuflich erwerbbar sind. Von gewoben scheinenden Keramiktassen über Eierbecher, bis hin zu pfenninggroßen Miniaturobjekten, 3D-Prints finden hier ihre Nippes-nische, zeigen aber auch deutlich die Möglichkeiten und Einschränkungen der Technik auf ihrem aktuellen Stand.</p>
<div id="attachment_25686" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Shapeways bietet 3D-Design zum Kauf an. Bild <a href="http://www.shapeways.com/model/500049/lotus-top.html?li=productBox-search" target="_blank">via</a>.</p></div>
<div id="attachment_25687" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Shapeways bietet 3D-Design zum Kauf an. Bild <a href="http://www.shapeways.com/model/937171/mandelbulb-bracelet-01.html?li=productBox-search" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_25685" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Shapeways bietet 3D-Design zum Kauf an. BIld <a href="http://www.shapeways.com/model/202289/vessel-pendant.html?li=productBox-search" target="_blank">via</a></p></div>
<p><a href="http://www.continuumfashion.com/" target="_blank">Continuum Fashion</a> ist teils ein Modelabel, teils ein experimentelles Designlab. Neben <a href="http://www.continuumfashion.com/Ddress/" target="_blank">D.Dress</a>, einer App, und <a title="Tech: CONSTRVCT" href="http://www.modabot.de/tech-constrvct" target="_blank">Constrvct</a> einem <a href="http://www.continuumfashion.com/Ddress/" target="_blank">Crowd-Sourced Fashion Label</a>, durch die jeder User zum 3D-Designer werden kann, haben Mary Huang und ihre Partnerin Jenna Fizel auch einen komplett 3D-gedruckten Bikini designt.<br />
Unter dem Namen <a href="http://www.continuumfashion.com/N12.php" target="_blank">N12</a>, für Nylon 12 stehend, wird dieser in verschiedenen Größen angeboten, zwar relativ günstig für die dahinter stehende Designleistung und technische Umsetzung, mit 250-300 Dollar aber noch immer kein Schnäppchen. Auch scheint die Performance des Bikinis in Sachen Transparenz zumindest anzweifelbar.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24435512" width="584" height="329" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.michaelschmidtstudios.com/index.html" target="_blank">Michael Schmidt</a>, der sich selbst &#8222;wardrobe und jewelry designer&#8220; nennt, könnte man wohl am ehesten als einen Modekünstler bezeichnen. Seine Werke finden Einsatz als Bühnenkostüme für Madonna, Rihanna oder Lady Gaga oder werden im Metropolitan Museum ausgestellt.<br />
Nun hat er ein 3D-gedrucktes Kleid für Dita Von Teese designt, welches auf der Fibonacci-Zahl basiert und mit 13.000 Swarovskisteinen besetzt ist &#8211; ein netter Publicity-Stunt für alle Beteiligten, aber auch hier zeigt sich die Lückenhaftigkeit der Technik und die Grenzen ihrer Anwendung im Kleidungsbereich.</p>
<div id="attachment_25678" style="width: 480px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez</p></div>
<div id="attachment_25674" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">3D-Print Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Abschließend bleibt die Betrachtung, dass 3D-Print ein Feld voller ungeahnter Möglichkeiten ist, eine Spielwiese für Designer aller Disziplinen.<br />
Viele halten die Technologie für den Beginn der dritten industriellen Revolution, kritische Stimmen halten dagegen, mahnen die nicht reduzierbaren Materialkosten an, die die Technologie für eine breite Anwendung unmöglich mache. Mit Vorhersagen in Sachen Technik sollte man sich aber lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. IBM-Vorsitzender Thomas Watson prophezeite 1943: <em>&#8222;I think there is a world market for maybe five computers&#8220;,</em> und Ken Olsen, Gründer der Digital Equipment Corporation wusste 1977 folgendes:<em> </em>&#8222;There is no reason anyone would want a computer in their home.&#8220;<br />
Welche und ob 3D-Printing nun Auswirkungen auf die Mode haben wird, bleibt mit Spannung zu erwarten. Wir jedenfalls stellen uns auf die Seite der Euphorischen.<br />
Brave New World!</p>]]></content:encoded>
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		<title>Buch: Fetish Style &#8211; Lack und Leder auf Akademisch</title>
		<link>http://www.modabot.de/buch-fetish-style-lack-und-leder-auf-akademisch</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 12:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/buch-fetish-style-lack-und-leder-auf-akademisch"><img title="Jun Takahashi für Undercover, Bild via" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/jun-takahashi-for-undercover.jpg" alt="Jun Takahashi für Undercover, Bild via" width="149" height="200" /></a>
	</div>
	Der Bloomsbury Verlag &#8211; ehemals Berg Publishers -versorgt den Modetheorieliebhaber regelmäßig mit kompliziertem, aber intellektuell bereicherndem Lesestoff. In der Subcultural Style Serie ist nun eine Abhandlung von Frenchy Lunning zum  Fetish Style erschienen, die von Geschichte bis Zukunft, von Objekt-<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/buch-fetish-style-lack-und-leder-auf-akademisch">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/buch-fetish-style-lack-und-leder-auf-akademisch"><img title="Jun Takahashi für Undercover, Bild via" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/jun-takahashi-for-undercover.jpg" alt="Jun Takahashi für Undercover, Bild via" width="149" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_24621" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Maison Martin Margiela Masken, Bild <a href="http://duas-vezes-numero-um.blogspot.de/2012/11/odda4.html" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Der <a href="http://www.bloomsbury.com/us/fetish-style-9781847885708/" target="_blank">Bloomsbury Verlag</a> &#8211; ehemals Berg Publishers -versorgt den Modetheorieliebhaber regelmäßig mit kompliziertem, aber intellektuell bereicherndem Lesestoff. In der Subcultural Style Serie ist nun eine Abhandlung von Frenchy Lunning zum  <em>Fetish Style</em> erschienen, die von Geschichte bis Zukunft, von Objekt- und Produktfetischismus bis hin zu Erotik alles abdeckt, was die theoretische Seite des Fetisch betrifft. <span id="more-24357"></span></p>
<div id="attachment_24622" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Gareth Pugh Fetisch Einflüsse, Collage <a href="http://thehorrificallyhorrifyinghorrorblog.files.wordpress.com/2012/11/ribbet-collage-gareth-pugh.jpg" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Besonders Kapitel 5, &#8222;Fetish Style: Fashion as Fetish&#8220; bietet eine spannende Perspektive auf die Rolle des Fetisch in der Mode der Postmoderne. In den Hauptrollen: Leigh Bowery, Boy George, Madonna, sowie Jean Paul Gaultier, Jun Takahashi, Alexander McQueen, Vivien Westwood und Gareth Pugh; die Requisiten: Masken, die Models zur Unkenntlichkeit verändern, Bondage-Elemente, Skinsuits und Korsetts.</p>
<div id="attachment_24620" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Jun Takahashi für Undercover, Bild <a href="http://thehorrificallyhorrifyinghorrorblog.files.wordpress.com/2012/11/jun-takahashi-for-undercover.jpg" target="_blank">via</a></p></div>
<p>Detailliert schildert Lunning, Professorin der Liberal Arts am Minneapolis College of Art and Design den Symbolismus  und die Herkunft der jeweiligen Fetischanspielungen in der Mode, zum Beispiel des Korsetts, der Bondage-Elemente oder der Masken.<br />
Am Ende allerdings stößt Lunning auf das scheinbar permanente Paradox der Postmoderne, ihre Selbstreflexivität &#8211; oder einfacher ausgedrückt, die Tatsache, dass diese sich stets selbst in den Schwanz beißt: <em>&#8222;Fashion is using the illusion, surface, fatuity, and its nature as a product in the market to attempt to do the same thing that art is supposedly doing; critiquing the culture through a symbolic and sensual means.&#8220;</em><br />
Die Mode kann das System der Symbole, in welchem sie sich bewegt, nicht verlassen, und muss daher mit den Mitteln auskommen, die sie zu thematisieren versucht.<br />
Eine Lektüre ausschließlich für ein bereits auf dem Gebiet belesenes Publikum. Auch das Ausblickskapitel entlässt den Leser aus den vorher genannten Problematiken mit einem schwachen Fazit.<br />
Lunning beruft sich auf Deleuze und Foucault, findet aber keinen wirklich befriedigenden Abschluss des Themas, außer auf dessen Vielseitigkeit, Potential für Toleranz und Akzeptanz, sowie die Einheit von Mode und Fetisch hinzuweisen.</p>
<div id="attachment_24619" style="width: 527px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fetish Style by Frenchy Lunning, Erschienen bei Bloomsbury</p></div>
<p><a href="http://www.bloomsbury.com/us/fetish-style-9781847885708/" target="_blank">Fetish Style</a> erscheint Mitte April als Paperback für $29,90.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>1+1=3. Modekooperationen und ihre Ergebnisse</title>
		<link>http://www.modabot.de/113-modekooperationen-und-ihre-ergebnisse</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 16:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/113-modekooperationen-und-ihre-ergebnisse"><img title="slideshow_look11.jpg" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/slideshow_look11.jpg" alt="1+1=3. Modekooperationen und ihre Ergebnisse" width="158" height="200" /></a>
	</div>
	Das Kooperationskarussell dreht sich weiter: Who&#8217;s next? Vor nicht allzu langer Zeit berichteten wir über den Blog Fashematics, der Runway-Looks auf gewitzte Weise in ihre Bestandteile aus Popkultur und Produkten aufdröselt. Auch Modelabels haben schon lange die Macht der Addition<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/113-modekooperationen-und-ihre-ergebnisse">[weiter...]</a>]]></description>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/113-modekooperationen-und-ihre-ergebnisse"><img title="slideshow_look11.jpg" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/slideshow_look11.jpg" alt="1+1=3. Modekooperationen und ihre Ergebnisse" width="158" height="200" /></a>
	</div>
	<p><em>Das Kooperationskarussell dreht sich weiter: Who&#8217;s next?</em></p>
<p>Vor nicht allzu langer Zeit berichteten wir über den Blog <a title="Fashematics: Mathe trifft Mode" href="http://www.modabot.de/fashematics-mathe-trifft-mode" target="_blank">Fashematics</a>, der Runway-Looks auf gewitzte Weise in ihre Bestandteile aus Popkultur und Produkten aufdröselt.<br />
Auch Modelabels haben schon lange die Macht der Addition verstanden, und suchen sich geeignete Partner für Kooperationen in Designern oder sogar modefremden Kreativen und Celebrities. H&amp;M, Target und Topshop machen schon seit langem vor, wie doppelte Designpower auch die Medienwirksamkeit multipliziert und Umsätze vervielfacht.<span id="more-14533"></span><br />
Kooperationen ergeben mehr als die Summe ihrer Einzelteile, sowohl im Designoutput als auch in der finanziellen Bilanz. Hier eine Auswahl zur Frage: welche Gleichungen gingen auf, und weshalb sich die Rechnerei lohnt.</p>
<p><strong>Adidas Originals X Jeremy Scott (2003-heute)<br /></strong><a href="http://www.adidas.com/com/originals/" target="_blank">Adidas</a>, der weltgrößte Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach und <a href="http://jeremyscott.com/" target="_blank">Jeremy Scott</a>, der exzentrische Modedesigner aus Kansas City, haben neben einer uncoolen Geburtsstätte wenig gemeinsam. Gerade deshalb läuft vielleicht ihre Kooperation seit 2008 so gut.<br />
Scott ist bekannt für seine schreienden Kreationen, stattet regelmäßig Popstars für Videos oder Shows aus &#8211; Britney Spears, Lady Gaga, Katy Perry und selbst Miss Piggy zählen zu seinen Kundinnen &#8211; Adidas hilft Sportlern zu Höchstleistungen und <a title="Fashion News Round-Up, 10. Juli 2012" href="http://www.modabot.de/fashion-news-round-up-10-juli-2012">kooperiert</a> gerne mit Avantgarde Labels.<br />
Gegensätze ziehen sich eben tatsächlich an. Scott&#8217;s unverkennbar kitschig-knallige Handschrift und die drei Streifen machen ein gutes Team.</p>
<p>  <span></span>   <br />
 </p>
<p><strong>United Nude X Iris van Herpen (2009-heute)<br /></strong><a href="http://www.unitednude.com/" target="_blank">United Nude</a> ist an sich schon ein ziemlich cooles Schuhlabel, welches Architektur mit Mode vereint. Die Gründer sind ein niederländischer Architekt und ein englischer Schuhmacher in der 7. Generation &#8211; man kann also getrost sagen, United Nude ist der Intellektuelle unter den Avantgardeschuhen, vereint mit Traditionshandwerk.<br />
Nun sucht sich das Label aber auch noch junge Designtalente wie <a href="http://www.irisvanherpen.com/" target="_blank">Iris Van Herpen</a>, der Königin der skulpturellen Mode oder <a href="http://www.mattijsvanbergen.com/" target="_blank">Mattijs van Bergen</a>, dem, laut ELLE Holland, &#8222;Kronprinzen der holländischen Mode&#8220;.<br />
Heraus kommen dabei Schuhkreationen wie von einer anderen Welt, namens &#8222;Synesthesia&#8220;, &#8222;Crystallization&#8220; oder &#8222;Fang&#8220;.<br />
Iris Van Herpen, der beste Fang für United Nude.</p>
<p>     </p>
<p><strong>Louis Vuitton X Artists Collaborations (2001-heute)<br /></strong><a href="http://www.marcjacobs.com/" target="_blank">Marc Jacobs</a> ist selbst ein eifriger Kunstsammler, und seine Leidenschaft für moderne Kunst schlägt sich auch in seinen Designs für den französischen Luxusartikelgiganten <a href="http://www.louisvuitton.de/front/#/deu_DE/Homepage" target="_blank">Louis Vuitton</a> nieder. 2001 kollaborierte das Label mit Graffiti-Künstler Stephen Sprouse, 2003 folgte Takashi Murakami, dem japanischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Superflat" target="_blank">superflat</a>-Künstler, dessen naiv-kindlich wirkende Ästhetik die Grenzen zwischen &#8222;high&#8220; und &#8222;low&#8220; art verwischt.<br />
Der neueste Coup ist die <a href="http://www.louisvuittonkusama.com/" target="_blank">Zusammenarbeit</a> mit Yayoi Kusama, einer japanischen Künstlerin, die in der Pop Art beheimatet ist, ein wiederkehrendes Erkennungsmerkmal in Kusamas Werk sind Polka Dots, allerdings nennt sie diese &#8222;infinity nets&#8220;.</p>
<p></p>
<p><strong> </strong><strong><br />
 </strong> <strong> </strong></p>
<p>Die Beispiele weiterer Kooperationen sind zahllos, und meist bringen sie beiden Beteiligten einen Zuwachs an medialem Interesse, neuen Kunden, die sie anderweitig nicht erreichen können, sowie zusätzlichen Umsatz.<br />
H&amp;M beispielsweise <a href="http://www.retail-week.com/sectors/fashion/hm-profits-boosted-by-fashion-collaborations/5037818.article" target="_blank">erreichte</a> eine 23% Gewinnsteigerung vor Steuern im Frühjahr 2012, das unter anderem die Marni-Kollektion beinhaltete.<br />
Welche zusätzlichen Beträge bei diesen Deals die Konten wechseln, was also ein Adidas einem Jeremy Scott, oder ein Louis Vuitton einer japanischen Künstlerin bezahlt, lässt sich so einfach nicht herausfinden und ist vermutlich durch Verschwiegenheitserklärungen geklärt.</p>
<p>Fest steht, die Gagen steigen mit anhaltendem Erfolg des Konzepts. Karl Lagerfeld und Stella McCartney sollen 2005 jeweils etwa $1 Million für ihre Dienste bei H&amp;M <a href="http://www.nytimes.com/2011/11/17/fashion/designer-retailer-union-remains-lucrative.html?pagewanted=all" target="_blank">erhalten</a> haben, Madonna in 2007 bereits 4 Mio. Dollar &#8211; die Kollektion brachte dem schwedischen Modekonzern ca. 20 Millionen ein.<br />
Dabei ist die Werbe- und PR-Wirkung für beide Beteiligten noch nicht berücksichtigt. Eine New Yorker Luxusgüter-Research-Firma berechnete beispielsweise den Werbewert der Kooperation zwischen Target und McQ, dem günstigeren Unterlabel von Alexander McQueen im Jahr 2009: 2,1 Millionen war deren Mini-Kollektion an Anzeigenkosten wert.</p>
<p>Kooperationen können Gewinne, Image und Karrieren boosten, sie können diese aber auch besiegeln und stellen für beide Seiten ein Wagnis dar. <a href="http://www.isaacmizrahiny.com/" target="_blank">Isaac Mizrahi</a>, der von 2003 bis 2008 mit Target gemeinsame Sache machte, sagte in einem Interview mit dem <a href="http://uk.wsj.com/home-page" target="_blank">Wall Street Journal</a> zu dem Thema: &#8222;You&#8217;re not selling out, you&#8217;re reaching out.&#8220;<br />
Eine Gratwanderung ist das allemal &#8211; wenn auch Mizrahi zu dem Zeitpunkt seiner Kollaboration nicht mehr viel zu verlieren hatte. Der Designer muss seine Handschrift massentauglich umgestalten und mit niedrigerer Materialqualität umgehen.<br />
Ist er zu nahe an seinem Benchmark, so läuft er Gefahr dieses Alleinstellungsmerkmal seiner eigenen Marke zu entwerten. Ist er zu weit davon entfernt, kann es sein, dass die Kooperation nicht die geplanten Umsätze erzielt. Auch für den Retail-partner kann die gemeinsame Reise also potenziell aufs Glatteis führen. Bisher scheint dies aber ausgeblieben zu sein, die Zusammenarbeitsmaschinerie läuft ungebremst weiter.<br />
Als nächstes stehen <a href="http://www.glamour.com/fashion/blogs/slaves-to-fashion/2012/05/anna-dello-russo-at-hm-check-o.html" target="_blank">Anna Dello Russo</a> und <a href="http://about.hm.com/content/hm/NewsroomSection/en/NewsRoom/NewsroomDetails/Maison_Martin_Margiela.html" target="_blank">Margiela</a> auf der Discount-Einkaufsliste bei H&amp;M.</p>]]></content:encoded>
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