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	<title>modabot &#187; dita von teese</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>3D-Printing in der Mode &#8211; Code statt Handarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 13:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	<a href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit"><img title="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/DitaVonTeeseinMichaelSchmidtbyAlbertSanchez.jpg" alt="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" width="118" height="200" /></a>
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	Wie die derzeit stattfindende Ausstellung am London College of Fashion zeigt, sind die Möglichkeiten, die das 3D-Printing für die Mode eröffnet, beinahe unbegrenzt &#8211; die einzige Einschränkung scheint das menschliche Vorstellungsvermögen zu sein. Die Avantgarde der 3D-Print nutzenden Modemacher pusht<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/3d-printing-in-der-mode-code-statt-handarbeit"><img title="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/DitaVonTeeseinMichaelSchmidtbyAlbertSanchez.jpg" alt="Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez" width="118" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_25677" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Iris Van Herpen 3D-Print Dress. Bild via.</p></div>
<p>Wie die derzeit stattfindende <a title="Layer By Layer – 3D Print Ausstellung" href="http://www.modabot.de/layer-by-layer-3d-print-ausstellung" target="_blank">Ausstellung am London College of Fashion</a> zeigt, sind die Möglichkeiten, die das 3D-Printing für die Mode eröffnet, beinahe unbegrenzt &#8211; die einzige Einschränkung scheint das menschliche Vorstellungsvermögen zu sein.<br />
Die Avantgarde der 3D-Print nutzenden Modemacher pusht aber genau diese vermeintlichen Grenzen. Eine Auswahl an wahrlich visionären Anwendungsbeispielen und die ungelösten Probleme dieser Technik &#8211; ein Blick durchs Schlüsselloch der Zukunft.<span id="more-25410"></span></p>
<p>Neben <a href="http://3dprintingindustry.com/medical/" target="_blank">medizinischen</a> Einsatzgebieten &#8211; von Zahnersatz, künstlichen Nieren und Nanorobotern, die medizinische Eingriffe vornehmen sollen &#8211; über Häuser und Möbel und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DconsfGsXyA" target="_blank">Waffen</a> scheint die Technologie des 3D-Prints alles zu können. Die bisherigen Einsatzgebiete sind jene, in denen die Werkstoffe fest und/oder chemisch sind, Architektur eben oder Interior- und Produkt Design.<br />
Sogenannte Bioprinter, basierend auf Molekulartechnologie, drucken aber potentiell sogar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BYzt6vAj_Xg" target="_blank">Fleisch</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BIFi8but3Vw" target="_blank">Schokolade</a>: der 3D-Druck klingt wie die eierlegende Wollmilchsau der Wissenschaft.<br />
Vergessen ist der Lieferservice, die Pizza wird in Zukunft direkt vom Sofa aus runtergeladen und ausgedruckt, oder?</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Nun gut, bis es so weit ist, dass jeder Konsument seinen eigenen 3D-Drucker zu Hause stehen hat, dauert es wohl noch eine Weile. Die günstigsten Open-Source Printer fangen bei ca. 300€ an, sind dann aber in Sachen Material stärker festgelegt als die teureren Geräte.<br />
Auch steckt das Bioprinting, welches für die Mode besonders interessant ist &#8211; man denke an nahtlos gedruckte Baumwollshirts oder Seidenkleider &#8211; noch in den Kinderschuhen. Die schiere Anzahl an <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=3d+printing" target="_blank">Youtube-Videos</a> und <a href="http://3dprintingindustry.com/" target="_blank">Blogeinträgen</a> lädt aber bereits zur Euphorie ein.</p>
<p></p>
<p>3D-Druck ermöglicht zuvor nicht realisierbare Formen, Materialverbindungen und Eigenschaften für Designs. Für Designer heißt das, das sich zuvor unerforschte Welten auftun. Ganz vorne mit dabei ist Modemacherin<a title="Reflecting Fashion – Zwischen Kunst und Mode" href="http://www.modabot.de/reflecting-fashion-zwischen-kunst-und-mode" target="_blank"> Iris van Herpen</a>, die zusammen mit der israelischen Architektin Neri Oxman die ersten Vorstöße in das unerforschte, zukunftsträchtige Universum vornimmt.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<div id="attachment_25675" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Iris van Herpen 3D-Print Dress. Bild via.</p></div>
<p>Besonders interessant dabei für die Modebranche: es werden geringere Auflagen möglich, der Designer ist nicht an eine Mindestabnahmemenge eines Stoffherstellers gebunden, gedruckt wird on demand. Außerdem könnten Reklamationen reduziert werden, jedem Kunden kann theoretisch jedes Design per Body-scan auf den Körper geschneidert werden, die <a href="http://www.upcload.com/" target="_blank">digitale Umkleidekabine</a> ist auch bereits Realität.</p>
<div id="attachment_25676" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Iris van Herpen 3D-Print Dress. Bild via.</p></div>
<p>Die momentane Problematik für den Einsatz in der Mode liegt in der Flexibilität der Materialien. 3D-Print basiert auf dem Einsatz von flüssigen oder pulverförmigen Werkstoffen, die zwar sehr dünn geprintet werden können, sich aber mit Naturfaser und herkömmlichen Stoffen nicht vergleichen lassen.<br />
Auch Atmungsaktivität, Wasser- und Luftdurchlässigkeit sind Variablen, an welchen noch gedreht werden muss, bevor gedruckte Kleidung wirklich Einzug in den Alltag der Mode finden kann.<br />
Daher kommt 3D-Druck vorerst nur im Bereich der Haute Couture und als Showpiece, sowie für Accessoires zum Einsatz, wo Tragekomfort zweitrangig ist.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><a href="http://www.shapeways.com/" target="_blank">Shapeways</a> ist die führende Plattform, über welche 3D-Designs käuflich erwerbbar sind. Von gewoben scheinenden Keramiktassen über Eierbecher, bis hin zu pfenninggroßen Miniaturobjekten, 3D-Prints finden hier ihre Nippes-nische, zeigen aber auch deutlich die Möglichkeiten und Einschränkungen der Technik auf ihrem aktuellen Stand.</p>
<div id="attachment_25686" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Shapeways bietet 3D-Design zum Kauf an. Bild <a href="http://www.shapeways.com/model/500049/lotus-top.html?li=productBox-search" target="_blank">via</a>.</p></div>
<div id="attachment_25687" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Shapeways bietet 3D-Design zum Kauf an. Bild <a href="http://www.shapeways.com/model/937171/mandelbulb-bracelet-01.html?li=productBox-search" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_25685" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Shapeways bietet 3D-Design zum Kauf an. BIld <a href="http://www.shapeways.com/model/202289/vessel-pendant.html?li=productBox-search" target="_blank">via</a></p></div>
<p><a href="http://www.continuumfashion.com/" target="_blank">Continuum Fashion</a> ist teils ein Modelabel, teils ein experimentelles Designlab. Neben <a href="http://www.continuumfashion.com/Ddress/" target="_blank">D.Dress</a>, einer App, und <a title="Tech: CONSTRVCT" href="http://www.modabot.de/tech-constrvct" target="_blank">Constrvct</a> einem <a href="http://www.continuumfashion.com/Ddress/" target="_blank">Crowd-Sourced Fashion Label</a>, durch die jeder User zum 3D-Designer werden kann, haben Mary Huang und ihre Partnerin Jenna Fizel auch einen komplett 3D-gedruckten Bikini designt.<br />
Unter dem Namen <a href="http://www.continuumfashion.com/N12.php" target="_blank">N12</a>, für Nylon 12 stehend, wird dieser in verschiedenen Größen angeboten, zwar relativ günstig für die dahinter stehende Designleistung und technische Umsetzung, mit 250-300 Dollar aber noch immer kein Schnäppchen. Auch scheint die Performance des Bikinis in Sachen Transparenz zumindest anzweifelbar.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24435512" width="584" height="329" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.michaelschmidtstudios.com/index.html" target="_blank">Michael Schmidt</a>, der sich selbst &#8222;wardrobe und jewelry designer&#8220; nennt, könnte man wohl am ehesten als einen Modekünstler bezeichnen. Seine Werke finden Einsatz als Bühnenkostüme für Madonna, Rihanna oder Lady Gaga oder werden im Metropolitan Museum ausgestellt.<br />
Nun hat er ein 3D-gedrucktes Kleid für Dita Von Teese designt, welches auf der Fibonacci-Zahl basiert und mit 13.000 Swarovskisteinen besetzt ist &#8211; ein netter Publicity-Stunt für alle Beteiligten, aber auch hier zeigt sich die Lückenhaftigkeit der Technik und die Grenzen ihrer Anwendung im Kleidungsbereich.</p>
<div id="attachment_25678" style="width: 480px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Dita Von Teese trägt ein 3D-gedrucktes Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez</p></div>
<div id="attachment_25674" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">3D-Print Kleid von Michael Schmidt by Albert Sanchez</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Abschließend bleibt die Betrachtung, dass 3D-Print ein Feld voller ungeahnter Möglichkeiten ist, eine Spielwiese für Designer aller Disziplinen.<br />
Viele halten die Technologie für den Beginn der dritten industriellen Revolution, kritische Stimmen halten dagegen, mahnen die nicht reduzierbaren Materialkosten an, die die Technologie für eine breite Anwendung unmöglich mache. Mit Vorhersagen in Sachen Technik sollte man sich aber lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. IBM-Vorsitzender Thomas Watson prophezeite 1943: <em>&#8222;I think there is a world market for maybe five computers&#8220;,</em> und Ken Olsen, Gründer der Digital Equipment Corporation wusste 1977 folgendes:<em> </em>&#8222;There is no reason anyone would want a computer in their home.&#8220;<br />
Welche und ob 3D-Printing nun Auswirkungen auf die Mode haben wird, bleibt mit Spannung zu erwarten. Wir jedenfalls stellen uns auf die Seite der Euphorischen.<br />
Brave New World!</p>]]></content:encoded>
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		<title>12 Fashion Festival Wien: Mr Pearl im Gespräch mit Diane Pernet</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 13:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[li. Diane Pernet und Mr. Pearl im Gespräch; re. Mr Pearl mit einer seiner Kreationen Mr Pearl ist ein Name, der vermutlich wenigen bekannt ist, die nicht extrem an Selbsthass oder Selbstverliebtheit, möglicherweise einer Fixierung in der Kindheitsphase oder einer<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/12-fashion-festival-wien-mr-pearl-im-gesprach-mit-diane-pernet">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><br />
<em>li. Diane Pernet und Mr. Pearl im Gespräch; re. Mr Pearl mit einer seiner Kreationen</em></p>
<p>Mr Pearl ist ein Name, der vermutlich wenigen bekannt ist, die nicht extrem an Selbsthass oder Selbstverliebtheit, möglicherweise einer Fixierung in der Kindheitsphase oder einer Kombination aus allen Dreien leiden. &#8222;It&#8217;s a small world, cause it&#8217;s a small waist&#8220;, sagt Pearl.<br />
Denn sich in ein Korsett zu zwängen, es tagtäglich enger zu schnüren, und das dann &#8222;Befreiung&#8220; zu nennen, dazu gehört schon eine Portion Verrücktheit. Kein Wunder also, dass Mr Pearl in der schwarz verkleideten und stets hinter dunklen Brillengläsern verborgenen Kunstfigur Diane Pernet eine Seelenverwandte gefunden hat.<span id="more-12303"></span><br />
Beide reden mit ruhiger, fast heiserer Stimme, und während der eingeschnürte Pearl offenbar nicht genug Luft zum Atmen bekommt und immer wieder inne halten muss, scheint Pernet die Zeit zwischen ihren Worten zu nutzen, um diese in ihrem schwarz verschleierten Haupt zu suchen.</p>
<p>Dennoch geben sie ein faszinierendes Paar ab: beide haben ihren Körper ver-/geformt, um eine Karriere, eine Persönlichkeit und eine Projektion von sich selbst zu kreieren. Form follows function, man könnte auch sagen: totale Disziplin.</p>
<p><em><br />
Dita von Teese mit einer Kreation von Mr. Pearl und das entsprechende Ausstellungsstück</em></p>
<p>Pearl interessiert sich, so sagt er, besonders für &#8222;displacement&#8220; also Deplatzierung/Verformung. Das Korsett verlängere die Wirbelsäule, nehme Einfluss auf den Blutkreislauf und führe so zu einem leichten Schwindelgefühl. Außerdem, sagt er, interessiert ihn &#8222;restriction&#8220;, also die körperliche Einschränkung, die in sich Freiheit berge. Kotrolle über den Körper also, befreit den Geist. Und noch fügt er hinzu, es sei &#8222;all about comfort&#8220;: wenn das Korsett richtig gemacht sei, wie beispielsweise das Korsett für Dita Von Teese&#8217;s Hochzeit mit Marilyn Manson, für welches sie ein Dutzend Anproben über sich ergehen lassen musste, bis der Maestro mit der Form des Einzelstücks zufrieden war.</p>
<p><br />
<em>Pearl für Thierry Mugler 1997, Ausstellungsstück</em></p>
<p>Als der renommierteste Korsettmacher der Welt arbeitete Pearl an einigen der ikonischsten Haute Couture Stücke der 90er, darunter die &#8222;Chimera&#8220; und &#8222;Les Insectes&#8220; von Thierry Mugler, Shows von sagenhafter und beinahe magischer Schaffenskunst, für Lacroix und Vivienne Westwood, sowie für Gaultier, der heute einzig übrig gebliebene Couture-Kunde Pearls.</p>
<p> <br />
<em>Jean-Paul Gaultier und Dita von Teese, 2010; Mr Pearl selbst am Gipfel körperlicher Disziplin</em></p>]]></content:encoded>
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