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	<title>modabot &#187; stephen jones</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Paris Fashion Week: Reinheit der Form bei Galliano</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 16:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Anita Krizanovic]]></dc:creator>
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	John Galliano S/S 2013 John Galliano selbst hat zweifelsohne Geschichte geschrieben, und war dabei durchaus kommerziell erfolgreich. Sein Label verließ er bekannterweise vor einem Jahr und sein engster Mitarbeiter, 23 Jahre für Galliano tätig, trat aus dem Schatten des Meisters<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/paris-fashion-week-reinheit-der-form-bei-galliano">[weiter...]</a>]]></description>
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	</div>
	<p> <br />
<em>John Galliano S/S 2013</em></p>
<p>John Galliano selbst hat zweifelsohne Geschichte geschrieben, und war dabei durchaus kommerziell erfolgreich. Sein Label verließ er bekannterweise vor einem Jahr und sein engster Mitarbeiter, 23 Jahre für Galliano tätig, trat aus dem Schatten des Meisters und durfte sich als Bill Gaytten, neuer Chef-Designer von <a href="http://www.johngalliano.com/">John Galliano</a> vorstellen. Die Magie und Handschrift des Hauses hat er beibehalten und präsentierte nun in Paris die kommende S/S 2013 Kollektion.<span id="more-16989"></span></p>
<p>Skulpturale voluminöse Designs, mit grafischen Prints und starken Farben führen die Galliano-typischen üppigen Silhouetten in die Moderne. Drapierungen und Faltungen im Kontrast richten den Fokus auf das anspruchsvolle Handwerk in der Schnitttechnik.<br />
Eine Mischung aus Garconne und Geisha in architektonischen Linien, taillierte Jacken und voluminöse Hosen über große Shorts getragen, zeigten eine interessante Version des Layering.<br />
Cut-Aways, Rundausschnitte und variierende asymmetrische Säume präsentierten eine grafische neue Weiblichkeit. Überdimensionale exklusive Hutkreationen von <a href="http://www.stephenjonesmillinery.com/" target="_blank">Stephen Jones</a> komplettierten die im Wahrsten Sinne des Wortes, überzogenen Outfits.<br />
Dabei kamen nicht nur die geladenen Gäste ins Staunen, die komplette Promenade zeigte sich überfüllt von schaulustigen Passanten, die die offen gezeigte Show mit verfolgen konnten.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Britain Creates 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 16:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	Anlässlich der Olympischen Spiele in London in diesem Jahr veranstaltet der British Fashion Council (BFC) eine Eventreihe mit dem Ziel, die britische Mode zu fördern und zu präsentieren. Unter dem Titel Fashion 2012 vereint die Plattform Ausstellungen des Victoria &#38;<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/britain-creates-2012">[weiter...]</a>]]></description>
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	</div>
	<p></p>
<p>Anlässlich der Olympischen Spiele in London in diesem Jahr veranstaltet der British Fashion Council (BFC) eine Eventreihe mit dem Ziel, die britische Mode zu fördern und zu präsentieren. Unter dem Titel <a href="http://www.fashion2012.co.uk/" target="_blank"><em>Fashion 2012</em></a> vereint die Plattform Ausstellungen des Victoria &amp; Albert Museum, Showrooms und, besonders interessant, das Vorzeigeprojekt BFC/Bazaar Fashion Arts Foundation &#8211; <a href="http://www.britaincreates.com/" target="_blank"><em>Britain Creates 2012</em></a>.<br />
Dieses Projekt bringt Modesigner und Visual Artists in Kollaborationen zusammen, die den Geist der Spiele einfangen und ausdrücken sollen.<span id="more-12738"></span></p>
<p><strong>Giles Deacon &amp; Jeremy Deller: &#8222;Untitled&#8220;<br /></strong>Eine &#8222;Arts and Crafts Rüstung für einen Athleten&#8220; nennt Deller die Kollaboration mit Deacon, die aus einem bedruckten Lycra Bodysuit, einem mit Lederstreifen bezogenen Stock mit Straußenfedern und einem Hut aus dunkelbrauner Double Duchesse Seide mit geschwärzten Pfauenfedern besteht.<br />
Der Print ist einer Glasmalerei von William Morris nachempfunden, und wird sich in verschiedenen Produkten, die an Teilnehmer und Zuschauer der Spiele ausgeteilt werden, wiederfinden.</p>
<p><br />
<em>Giles Deacon &amp; Jeremy Deller: &#8222;Untitled&#8220;</em></p>
<p><strong>Hussein Chalayan &amp; Gavin Turk &#8222;Four Minute Mile&#8220;<br /></strong>Eine eingerahmte kupferne Schallplatte, auf der das erste Zusammentreffen der beiden Künstler als Audio Track zu hören ist, ist der Beitrag von Hussein Chalayan und Gavin Turk zu Britain Creates 2012.<br />
Darauf interviewt Chalayan Turk zum mythischen Status und der Identität des Künstlers. Die Platte kann auf einem Turntable abgespielt werden, allerdings nur ein einziges Mal &#8211; sie wird im Prozess des Abspielens zerstört.<br />
Als Label, welches auf der Platte abgedruckt ist, kreierte Turk ein Design aus Ringen, in welchen er sowohl auf Duchamps rotierende Skulpturen als auch auf die Olympischen Spiele Bezug nimmt.</p>
<p><br />
<em>Hussein Chalayan &amp; Gavin Turk &#8222;Four Minute Mile&#8220;</em></p>
<p><strong>Jonathan Saunders &amp; Jess Flood-Paddock: &#8222;Life&#8220;<br /></strong>&#8222;Life&#8220; ist eine Installation aus einzigartigen Siebdrucken auf Polypropylenscheiben, die durch das wahllose Auflegen von Kleidungsstücken Saunders´ auf die Belichtungsplatte entstanden.<br />
Aufgehangen auf einer Plexiglashalterung imitieren sie Kleidungsstücke auf einer Kleiderstange, kritisieren als künstlerische Einzelstücke also Massenware und Fast Fashion.</p>
<p><br />
<em>Jonathan Saunders &amp; Jess Flood-Paddock: &#8222;Life</em></p>
<p><strong>Matthew Williamson &amp; Mat Collishaw: &#8222;Lepiszoulo&#8220;</strong><br />
Die fotografischen Drucke aus den Händen Williamsons und Collishaws unter dem Titel &#8222;Lepiszoulo&#8220; bilden einen Neologismus aus den griechischen Worten &#8222;zoulo&#8220;, zu deutsch &#8222;zerdrücken&#8220;, und &#8222;lepis&#8220;, zu deutsch &#8222;Skala&#8220;. 220 x 220 cm große sind die zwischen Glasplättchen zerdrückten Insektenbilder, die anschließend von Williamson mit Perlen und Pailletten bestickt wurden, um die changierenden Reflexe einer Insektenhüllen nachzuahmen.</p>
<p><br />
<em>Matthew Williamson &amp; Mat Collishaw: &#8222;Lepiszoulo&#8220;</em></p>
<p><strong>Weitere Kollaborationen<br /></strong>Nicolas Kirkwood &amp; Simon Periton: &#8222;Dissecting Waltz&#8220;<br />
Paul Smith &amp; Charming Baker: &#8222;Triump in the Face of Absurdity&#8220;<br />
Peter Pilotto &amp; Francis Upritchard: &#8222;Arch&#8220;<br />
Stephen Jones &amp; Cerith Wyn Evans: &#8222;Celestial Bonnet&#8220;<br />
Mary Katrantzou &amp; Mark Titchner: &#8222;Tint the Pallid Landscape (off to the wars in lace)&#8220;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kein alter Hut</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 20:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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	</div>
	Jo Gordon, Kiss of Death (1994) Wer erinnert sich nicht an Sarah Jessica Parker in ihrem grünen McQueen Kleid und dem passenden Hut, designt von Philip Treacy zur Premiere von Sex and the City &#8211; The Movie, wer hat nicht<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/kein-alter-hut">[weiter...]</a>]]></description>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/kein-alter-hut"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/SJ59_JoGordon_KissOf-Death_VA-tm.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>
	</div>
	<p><br />
<em>Jo Gordon, Kiss of Death (1994)</em></p>
<p>Wer erinnert sich nicht an Sarah Jessica Parker in ihrem grünen McQueen Kleid und dem passenden Hut, designt von Philip Treacy zur Premiere von Sex and the City &#8211; The Movie, wer hat nicht das Bild von Janet Jackson auf ihrem Album <em>Rhythm Nation 1814</em> im Kopf, auf welchem sie eine Cap mit Metallemblem trägt, was wären Marlene Dietrich ohne Zylinder, John Wayne ohne Cowboyhut, wer würde über Prinzessin Beatrice sprechen, hätte sie nicht den außergewöhnlichsten Hut zur royalen Hochzeit getragen.<br />
Hüte, wenn auch heute selten im Alltag getragen, können ein Sternchen zum Star machen, ein Outfit unsterblich, einem Foto Ikonenstatus verleihen.<span id="more-10579"></span></p>
<p>Das Bard Graduate Center in New York widmet der geschichtsträchtigen Kopfbedeckung derzeit eine Ausstellung auf drei Etagen. Vom ägyptischen Fez aus dem 12. Jahrhundert, über eine Narrenkappe, bis hin zum Skihelm, sind hier alle noch so ungewöhnlichen Vertreter ihres Genres versammelt.<br />
Kuratiert von Stephen Jones, lässt <em><a href="http://www.bgc.bard.edu/gallery/gallery-at-bgc/main-gallery/hats-stephen-jones.html" target="_blank">Hats: An Anthology</a></em> keine Wünsche offen: Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Lebensweg des Hutes von der Inspiration über die Produktion, Materialien und Fertigung im Atelier bis hin zu den &#8211; zuweilen berühmten &#8211; Kunden und Kundinnen.<br />
Als Ausstellungsstück erzählt der Hut viele Geschichten, illustriert Historie und wirft einen kritischen Blick auf unsere Beziehung zu dem einst unverzichtbaren Accessoire.</p>
<p>Wird der Hut jemals wieder essentieller Bestandteil eines Outfits werden? Wenn heute jemand einen Hut trägt, so geschieht dies meist mit einer Prise Ironie, siehe Parker. Eine Person mit einem Turm giftgrüner Federn und Schmetterlinge auf dem Kopf kann sich selbst nicht ganz ernst nehmen, kann nicht ganz ernst genommen werden.<br />
Was also will und kann der Hut heute?</p>
<p> <br />
<em>Kirsten Woodward, Sex on the Brain (1996); Philip Treacy, Feather Hat (1995)</em></p>
<p>Hüte schränken ein. Sowohl das Blickfeld, als auch die Bewegungsfähigkeit. Sie benötigen mehr Platz, nehmen mehr Raum ein. Das mag einer der Gründe sein, warum Hüte heute vornehmlich zu Gelegenheiten getragen werden, in welchen keine physische Arbeit oder Reaktionsfähigkeit zu erwarten sind, jedoch besonderes Augenmerk auf die Teilnehmer gerichtet ist: Hochzeiten, Premieren, Staatsempfänge, Wohltätigkeitsgalas oder Pferderennen sind nach wie vor Schauplätze des aussterbenden Accessoires.</p>
<p>Zweifelsohne ist der Hut auch stets ein Fingerzeig in vergangene Zeiten, eine Vergangenheit, in der er besonders eines ausdrückte: Klassenzugehörigkeit. Ganz ähnlich wie der im 19. Jahrhundert von Frauen getragene Sonnenschirm (parasol/ombrelle) schützte der Hut die Trägerin vor fremden Blicken, vor Gesichtsverlust, insbesondere aber vor den gefürchteten Sonnenstrahlen, die die weiße Haut, damals Schönheitsideal, und symbolisch die Reinheit der Dame, gefährdeten.<br />
Sich draußen aufzuhalten war das Schicksal der &#8222;niederen Klassen&#8220; und mit dem Aufkommen der &#8222;leisure class&#8220; im 19. Jahrhundert war der Hut für diese unverzichtbar.</p>
<p> <br />
<em>Caroline Reboux Fellhut getragen von Kaiserin Eugénie ca. 1865 und Haube aus dem 19. Jahrhundert</em></p>
<p>Wegen der Historie, die dem Hut anhaftet, kann er heute nicht mehr ohne weiteres Bestandteil der Alltagsgarderobe sein. Die einzigen Überlebenden, die tatsächlich noch auf den Köpfen dieser Welt zu finden sind, sind Kappen und Mützen &#8211; sozusagen Hüte, ihrer dekorativen Funktionen und Pflichten grösstenteils beraubt.</p>
<p>Ein Neuanfang, oder zumindest ein Versuch dessen, könnte der Turban sein, der in den letzten Saisons wieder Einzug auf den Laufstegen gehalten hat und des öfteren auch auf den Straßen zu sehen ist.<br />
Und wenn man möchte, könnte man es als Zeichen einer demokratisierteren Gesellschaft interpretieren, dass nun diese zaghafte Version versucht, dem Hut wieder Leben einzuhauchen, ohne das Symbol einer bestimmten Klasse zu sein.</p>
<p> <br />
<em>Elsa Schiaparelli, Shoe Hat (1938); Balenciaga, Spiral Hat (1962)</em></p>]]></content:encoded>
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