<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>modabot &#187; zero waste</title>
	<atom:link href="http://www.modabot.de/tag/zero-waste/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.modabot.de</link>
	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Aug 2026 08:18:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.41</generator>
	<item>
		<title>Yield: Zero Waste Garment</title>
		<link>http://www.modabot.de/yield-zero-waste-garment</link>
		<comments>http://www.modabot.de/yield-zero-waste-garment#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 22:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[David Telfer]]></category>
		<category><![CDATA[garment]]></category>
		<category><![CDATA[julia lumsden]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[timo rissanen]]></category>
		<category><![CDATA[yield]]></category>
		<category><![CDATA[zero waste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.modabot.de/?p=10686</guid>
		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/yield-zero-waste-garment"><img title="CIMG7300.jpg" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/CIMG7300.jpg" alt="Yield: Zero Waste Garment" width="200" height="150" /></a>
	</div>
	Ausstellungsraum im Textile Arts Center in Brooklyn Mode ohne Abfall ist das Ziel der Zero Waste Bewegung, die bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begeisterte Anhänger fand. Historisch betrachtet war es immer ein Anliegen der Modemacher und Schneider,<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/yield-zero-waste-garment">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/yield-zero-waste-garment"><img title="CIMG7300.jpg" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/CIMG7300.jpg" alt="Yield: Zero Waste Garment" width="200" height="150" /></a>
	</div>
	<p><em>Ausstellungsraum im Textile Arts Center in Brooklyn</em></p>
<p>Mode ohne Abfall ist das Ziel der Zero Waste Bewegung, die bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begeisterte Anhänger fand. Historisch betrachtet war es immer ein Anliegen der Modemacher und Schneider, so viel wie möglich von einem bereits gekauften Stoff zu benutzen, denn Stoffe waren teuer. Mit der industriellen Revolution wurden Stoffe billiger, und somit zum Wegwerfprodukt.<br />
Durch das neu erstarkende Problembewusstsein in der Modewelt, auf deren Banner Sustainability geschrieben steht, wächst nun auch das Interesse an einem effizienterem Umgang mit Materialien. Das <a href="http://www.textileartscenter.com/" target="_blank">Textile Arts Center</a> in Brooklyn zeigt derzeit die Pioniere ihres Metiers in der Ausstellung <a href="http://yieldexhibition.com/" target="_blank"><em>YIELD</em></a>.<span id="more-10686"></span></p>
<p><a href="http://zerofabricwastefashion.blogspot.com/" target="_blank">Timo Rissanen</a> beispielsweise unterrichtet Sustainability am renommierten Parsons Institut. In seinem PhD Projekt &#8222;Fashion Creation Without Fabric Waste Creation&#8220;, das er 2008 in Sydney vorstellte, beschäftigte er sich mit Men&#8217;s Wear ohne Abfall und perfektionierte die Schnitte seiner Kleidungsstücke derart, dass kein Stück Stoff bzw. Papier verloren geht.<br />
Er ist damit einer der Vorreiter der Bewegung und gibt sein Wissen an die nächste Generation Studenten weiter. Keinen Abfall zu produzieren ist ein wichtiger und erkundenswerter Weg, Mode nachhaltiger zu gestalten.</p>
<p><!--more--> <br />
<em>Timo Rissanen, Men&#8217;s Zero Waste Coat, Leggings and Scarf, 2008</em></p>
<p><a href="http://davidtelfer.co.uk/" target="_blank">David Telfer</a> kombiniert gleich zwei Methoden, um den Entstehungsprozess eines Kleidungsstückes effizienter und umweltschonender zu machen. Im ersten Schritt kreiert er ein Zero-Waste Schnittmuster, das auf einem Rechteck basiert, wie unten für seinen Mantel zu sehen.<br />
Im zweiten Schritt geht seine Überlegung noch weiter: durch die radikale Reduzierung von Nähten innerhalb eines Kleidungsstückes kann der Arbeitsaufwand und die Energiekosten, die in seiner Fertigung stecken, reduziert, sowie die Fertigungsgeschwindigkeit erhöht werden.<br />
Dies ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein Gewinn für alle Beteiligten. &#8222;The fairest trade is your own&#8220;, ist Telfers Meinung.<br />
Deshalb hat er sich ein &#8222;Do-it-yourself Garment Kit&#8220; ausgedacht, welches Schnittmuster, Nadel und Faden und detaillierte Anweisungen beinhaltet, um sich selbst sein eigenes Kleidungsstück zusammenzunähen.</p>
<p> <br />
<em>David Telfer, Zero-Waste Minimal Seam Duffle Coat, 2010</em></p>
<p><a href="http://www.julianand.com/" target="_blank">Julian Roberts</a>  hat eine Zuschneidetechnik erfunden, die er &#8222;Subtraction Cutting&#8220; nennt. Dabei arbeitet er nicht mit den Schnittmustern für die Teile, die zugeschnitten werden sollen, sondern quasi mit den negativen Schnitten, denjenigen die ausgeschnitten werden um Öffnungen für Kopf, Arme und Beine zu schaffen. Das rot-weiße Kleid entstand mit dieser Methode, die Roberts auch vor Publikum vorführt. Es kann auf vielfach verschiedene Weise getragen werden und ist so, wenn auch nicht 100% abfallfrei, doch eine nachhaltige Kreation, die mehr als eine Form annehmen kann und dadurch Abfall vermeidet.</p>
<p> <br />
<em>Julian Roberts, Zero-Waste Sub-Cut Dress, 2011</em></p>
<p><a href="http://hollymcquillan.com/2011/04/06/yieldjulia-lumsden-%E2%80%93-habiliments/" target="_blank">Julia Lumsden</a> aus Neuseeland begann ihre Reise zum Zero Waste Garment bereits in ihrem Studium. Durch Trial &amp; Error an der CAD Software Gerber, insbesondere durch die Begradigung üblicherweise geschwungener Linie, begann sie, Schnitte platzsparender anzuordnen, ohne dabei an Passform zu verlieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Weder Jackett, noch Hemd ihrer &#8222;Habiliments&#8220; Kollektion sehen nach Kompromiss aus &#8211; eher im Gegenteil, die negativen Räume ihrer Schnittkonstruktion nutzte sie für kleine Details wie eine asymmetrische Knopfleiste oder den Bow-Tie Effekt am Hemd, und schafft so einen modernen Look, der sich nicht zu verstecken braucht.</p>
<p> <br />
<em>Julia Lumdsen, Habiliments, 2009-2010</em></p>
<p>Die Ausstellung in Brooklyn&#8217;s Textile Art Center läuft noch bis 2. Dezember 2012.</p>
<p><a href="http://yieldexhibition.com/" target="_blank"><em>YIELD</em></a><br />
505 Carroll Street,<br />
Brooklyn (Park Slope), NY 11215<br />
Mo-Do: 10-21 Uhr<br />
Sa &amp; So: 11-17 Uhr</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.modabot.de/yield-zero-waste-garment/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>David Gensler &#8211; Innovate or Die</title>
		<link>http://www.modabot.de/david-gensler-innovate-or-die</link>
		<comments>http://www.modabot.de/david-gensler-innovate-or-die#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 02:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[david gensler]]></category>
		<category><![CDATA[keystone design union]]></category>
		<category><![CDATA[serum versus venom]]></category>
		<category><![CDATA[zero waste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.modabot.de/?p=10318</guid>
		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/david-gensler-innovate-or-die"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/CIMG6960-tm.jpg" alt="" width="200" height="149" /></a>
	</div>
	David Gensler in seinem Atelier David Gensler ist nicht einfach nur ein Designer: Neben seinem Label Serum Versus Venom (SVSV) betreut er Kunden wie LVMH, Adidas und K2 als Consultant und betreibt die Keystone Design Union (KDU), ein Kreativen-Netzwerk mit<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/david-gensler-innovate-or-die">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/david-gensler-innovate-or-die"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/CIMG6960-tm.jpg" alt="" width="200" height="149" /></a>
	</div>
	<p><em>David Gensler in seinem Atelier</em></p>
<p>David Gensler ist nicht einfach nur ein Designer: Neben seinem Label <a href="http://www.serumvenom.com/" target="_blank">Serum Versus Venom (SVSV)</a>  betreut er Kunden wie LVMH, Adidas und K2 als Consultant und betreibt die <a href="http://www.thekdu.com/" target="_blank"><em>Keystone Design Union</em></a> (KDU), ein Kreativen-Netzwerk mit mehr als 1500 Mitgliedern in 80 Ländern. Die KDU besteht seit 2003 und hat sich zum Ziel gesetzt, junge Talente in allen kreativen Bereichen &#8211; Fotografen, Designer, Journalisten, selbst Anwälte auf dem Gebiet &#8211; zusammenzubringen und, wenn alles nach Plan läuft, das veraltete Establishment der Modebranche in ihren Grundfesten zu erschüttern.<span id="more-10318"></span></p>
<p>Wenn es nach Gensler geht, ist echte Kreativität rar und insbesondere nicht bei den großen Luxuslabels zu finden. Die Luxusbranche verrate sich selbst, indem sie die Kontrolle über ihre Produktion abgebe, so der Unternehmer, dessen eigenes Label im selben Haus in Brooklyn geplant, designt, produziert und vermarktet wird. Outsourcing sei nicht besser, nur billiger, und somit die Antithese zu Luxus. Es sei, wie wenn man in ein 5-Sterne Restaurant gehe, und der preisgekrönte Koch dann lediglich das Rezept liefere, aber nicht am Prozess des Kochens selbst beteiligt sei.<br />
Allerdings, als Restaurantgast würde dies zu einer Beschwerde führen, im Luxussegment ist es längst vom Kunden akzeptiert.</p>
<p>Die Materialien für SVSV hat Gensler selbst in mühevoller Kleinstarbeit zusammengesucht. Neben Materialien aus einem Militärlager, dessen Standort er nicht verraten will, bezieht er Felle, Pferdehaar und Lachshäute aus Island, weil dort kein sinnloser Abfall produziert werde, so der Designer.<br />
Da Island beinahe alle Rohstoffe importiere, sei man dort sehr ressourcenbewusst. Isländische Schafzüchter beispielsweise leben vom Verkauf der Schurwolle und würden daher keine Leben opfern, es sei denn, das Tier sei alt oder krank. Während einige Luxuslabels für die Haut und das Fell ungeborener Lämmer teilweise sogar Abtreibungen vornehmen lassen, hat Gensler isländische Züchter kontaktiert, um ihnen im Falle einer natürlichen Totgeburt das Fell, dort andernfalls ein trauriges Abfallprodukt, abzunehmen. Er benutzt außerdem übrig gebliebene Stoffreste für Patchworkpullover, Militärtextilien wie Zelte und Taschen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, sonnengegerbt und geflickt, für Jacken und Mäntel, sowie Lachshäute &#8211; ein weiteres Abfallprodukt &#8211; für Accessoires.</p>
<p> <br />
<em>Scheren, Destroy the Machines und Materialien in Genslers Atelier</em></p>
<p>Nicht nur in seinem Label setzt er auf Qualität: als Nachkomme deutscher Einwanderer in Baltimore hat er eine besondere Beziehung zu hochwertiger Arbeit: Neben seiner Sammlung von etwa 800 schweren Stoffscheren, die überall im Atelier die Wände schmücken, besitzt er auch mehrere Kameras von Leica und Linhoff und bezeichnet sich selbst als Liebhaber deutscher Autos. David Gensler wünscht sich &#8222;smart customers&#8220;, clevere Kunden, die den Wert und den Preis eines Kleidungsstückes verstünden.<br />
Er wünscht sich eine Luxusindustrie, in der der Designer die Namen seiner Näher/innen kennt, eine Welt, in der ein Modeunternehmen Profit machen kann, ohne &#8222;die Industrie zu vergewaltigen und Abfall zu produzieren&#8220;.<br />
Dabei ist er kein Öko-Fritze, kein weltfremder Hippie, sondern ein studierter Industriedesigner mit BWL-Hintergrund, der sich mit kritischer Theorie beschäftigt, Baudrillard und Marshall McLuhan zitiert, und sich Gedanken über den gesellschaftlichen Wandel durch Technologie macht.</p>
<p> <em>Zero-Waste Pullover und funktionelles Hemd von SVSV</em></p>
<p>Der Industriedesigner kommt in den kleinen Details des Labels SVSV zum Vorschein. Nachdem Gensler ein Hemd in seine Einzelteile zerlegt hatte, überlegte er sich, wie es verbessert werden könne.<br />
Innovative Details, je nach Gebrauchshäufigkeit kreativere und sinnvollere Taschenlösungen, sowie Verstärkungen an den richtigen Stellen, der oberste Knopf des Hemds stets Vintage und mindestens 60 Jahre alt; die Hingabe zur Perfektion ist bis hin zu den Hangtags, individuell für jeden Shop gestaltet, spürbar.</p>
<p>Richtig in Fahrt kommt David Gensler, wenn es um die Diktatur der Modegiganten geht. Es werde immer das Gleiche vom Council of Fashion Designers in America gefördert, nichts wirklich Kreatives komme dort hervor, nur was die bereits Erfolgreichen an ihre eigenen Ideen erinnere. Leidenschaft werde durch Profitgier ersetzt, keiner habe mehr die Integrität &#8222;Nein&#8220; zu schnellem Profit und billigen Kooperationen zu sagen.<br />
Die CFDA sei wie die Dinosaurier Minuten vor dem Meteoriteneinschlag. Die KDU ist sein Gegenentwurf zu dieser Gleichschaltung in der Mode. Bleibt zu hoffen, dass er Erfolg hat.<br />
Mehr Labels wie SVSV wären eine Bereicherung.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.modabot.de/david-gensler-innovate-or-die/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
