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	<title>modabot &#187; Kuration</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Mode-Kuration: Interview mit Nathalie Herschdorfer</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 17:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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		<category><![CDATA[Nathalie Herschdorfer]]></category>

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	<a href="http://www.modabot.de/mode-kuration-interview-mit-nathalie-herschdorfer"><img title="23" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/232.jpg" alt="Mode-Kuration: Interview mit Nathalie Herschdorfer" width="146" height="200" /></a>
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	Nathalie Herschdorfer ist Kuratorin und Historikerin im Bereich der Fotografie und beschäftigt sich im Rahmen dessen auch mit Modefotografie. Sie verantwortetete neben einer Retrospektive über Edward Steichen auch die Ausstellung &#8222;Zeitlos Schön &#8211; 100 Jahre Modefotografie&#8222;, über Modefotografie aus den<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/mode-kuration-interview-mit-nathalie-herschdorfer">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/mode-kuration-interview-mit-nathalie-herschdorfer"><img title="23" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/232.jpg" alt="Mode-Kuration: Interview mit Nathalie Herschdorfer" width="146" height="200" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_32483" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Norman Parkinson, Glamour, October 1949 © Norman Parkinson Limited, Detail,                                 Aus: Zeitlos Schön 100 Jahre Modefotografie</p></div>
<p>Nathalie Herschdorfer ist Kuratorin und Historikerin im Bereich der Fotografie und beschäftigt sich im Rahmen dessen auch mit Modefotografie. Sie verantwortetete neben einer Retrospektive über Edward Steichen auch die Ausstellung &#8222;<a title="Zeitlos Schön – 100 Jahre Modefotografie im C/O Berlin" href="http://www.modabot.de/zeitlos-schon-100-jahre-modefotografie-im-co-berlin">Zeitlos Schön &#8211; 100 Jahre Modefotografie</a>&#8222;, über Modefotografie aus den Archiven Condé Nasts, die auch im C/O Berlin zu sehen war und bald nach Paris kommt. Sie ist außerdem Direktorin der Schweizer Fotografiefestivals <a href="http://www.plus1000.ch/" target="_blank">Alt.+1000</a> und publiziert Bücher zum Thema Fotografie. Modabot sprach mit ihr über ihren Lebenslauf, die Probleme, die sich bei der Oranganisation einer Ausstellung auftun und über das Ansehen der Modefotografie in der Kunstszene.<span id="more-32480"></span></p>
<p><strong>Modabot: Wie sind Sie zur Kuration gekommen?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Ich studierte Kunstgeschichte und schrieb meine Abschlussarbeit über Fotografie. Anschließend wurde ich von einem Fotografiemuseum in der Schweiz eingestellt, dem Musee de l&#8217;Elysee, um an einer historischen Ausstellung zu arbeiten. Das war meine erste Arbeitserfahrung. Ich bekam noch einen Auftrag am selben Museum, für eine andere Show, und so ging es weiter. Schließlich wurde ich zum Head of Exhibitions befördert und arbeitete dort für zwölf Jahre. Ich hatte Glück.</p>
<div id="attachment_32560" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Nathalie Herschdorfer, 2012 ©Hee Jin</p></div>
<p><strong>Modabot: Warum Fotografie?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Während meines Kunstgeschichtestudiums wurde mir klar, dass ich mehr an Design und Fotografie interessiert war, als an Gemälden oder Skulptur. An die Fotografie herangeführt wurde ich aber durch das abgedruckte Bild, nicht durch Ausstellungen.<br />
Meine Masterarbeit beschäftigte sich mit  der Fotografie in dem Schweizer Magazin &#8222;<a href="http://www.du-magazin.com/" target="_blank">Du</a>&#8220; und dessen Art des Einsatzes von Fotografie. Es war eine fantastische Art, die Geschichte des Mediums zu entdecken und eine Generation von Fotografen kennenzulernen, die durch das Magazin entdeckt worden waren (Werner Bischof, Henri Cartier-Besson, Bruce Davidson, Robert Frank). Man sah sie dort als Künstler und das Magazin gab ihnen das gleiche Gewicht, als wären sie Picasso oder Dali. Während meiner Recherche kontaktierte ich so viele Fotografen wie möglich, und das war ein hervorragender Weg, die Fotografieszene zu betreten.</p>
<div id="attachment_32501" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Das Schweizer Magazin &#8222;Du&#8220;</p></div>
<p><strong>modabot: Was fasziniert Sie am meisten an Edward Steichen?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Er hatte so viele verschiedene Arten, Fotografie voranzubringen. Er war leidenschaftlich und er wollte diese Leidenschaft für die Kunst mit anderen teilen. Er war absolut überzeugt von seiner Arbeit (Nicht nur als Fotograf, sondern auch als Magazinfotograf und als Kurator). Ich finde ihn faszinierend, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob er eine besonders nette Person war. Das ist aber auch egal. Seine Arbeit ist sehr interessant und er schaffte es, sich sein Leben lang neu zu erfinden. Als er beschloss, kommerziell &#8211; also für Vogue und Vanity Fair &#8211; zu arbeiten, kritisierten ihn all seine Freunde.<br />
Er war ein Mann seiner Zeit: sehr optimistisch seine Kunst betreffend, sowie die moderne Welt.</p>
<div id="attachment_32489" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Photo Edward Steichen, Vogue, January 1, 1936, © 1936 Condé Nast</p></div>
<p><strong>Modabot: War Modefotografie für ihn nur ein Weg, Geld zu verdienen? Wie dachte er über die verschiedenen Sujets?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Ein berühmtes Zitat von ihm lautet, er könne die Vogue in den Louvre verwandeln. Er war wirklich überzeugt davon, als Künstler seinen Blick auf die Dinge den Lesern des Magazins näher bringen zu können. Er wollte gute Bilder machen, und ja, er verdiente viel Geld, aber er arbeitete auch viel und versuchte, sich nie zu wiederholen. Das war harte Arbeit: er musste Monat für Monat, fünfzehn Jahre lang, neue Bilder produzieren. Modefotografie konnte sehr langweilig für ihn sein, doch er ließ all seine Kreativität und Energie einfließen.</p>
<p><strong>Modabot: Wie kamen Sie in Kontakt mit Condé Nast?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Das war während meiner Recherche für die Steichen-Retrospektive. Zusammen mit meinen Co-Kuratoren, William Ewing und Todd Brandow, wollten wir die Archive besuchen und unbekannte Bilder finden, die einen Teil der Geschichte zeigten, welche man noch nicht kannte. Wir kontaktierten Condé Nast und fragten nach &#8222;Steichen-Bildern&#8220;, ohne spezifische Bilder im Kopf zu haben. Es war eine Freude, diese &#8222;alltäglichen&#8220; Bilder zu entdecken, nicht die bekannten Celebrity-Portraits, die in der MoMa Collection zu finden sind.</p>
<div id="attachment_32488" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Edward Steichen, Marlene Dietrich, 1932. <a href="http://www.google.de/imgres?safe=off&amp;sa=X&amp;espv=210&amp;es_sm=91&amp;biw=1280&amp;bih=635&amp;tbs=isz:l&amp;tbm=isch&amp;tbnid=E17URZRAKX17JM:&amp;imgrefurl" target="_blank"><br /></a></p></div>
<p><strong>Modabot: Welche Probleme stellten sich bei der Organisation der Steichen-Retrospektive?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Insbesondere die Masse an Bildern, und daraus auszuwählen. Er hatte so viele verschiedene Stile, so viele verschiedene Themen, es war schwierig, einen Zusammenhang in all diesen verschiedenen Arbeiten zu finden. Auch war es schwierig, die Anzahl der Bilder zu reduzieren. Es war ein bisschen, als ob man mit fünf verschiedenen Fotografen arbeitete. Wir begannen mit 800 Werken und sortierten auf 400 aus.<br />
Auch war es schwierig, mit den Museen zu verhandeln, die Steichens Werke besaßen. Damals, 2006, gab es eine Auktion bei Sotheby&#8217;s: sie versteigerten einen Steichen-Druck für drei Millionen Dollar. Das war die teuerste Fotografie, die jemals versteigert wurde. Die Museen, wissend um den Wert der Werke, begannen natürlich höhere Anforderungen zu stellen was die Ausleihe, Versicherung und Dauer der Leihgabe anging.<br />
Normalerweise ist eine Fotografieausstellung leichter zu bewerkstelligen als eine mit Gemälden. Aber plötzlich mussten wir uns diesen Diskussionen stellen, die man üblicherweise nur bei Gemälden von Picasso hat. Das war sehr ungewöhnlich für uns Fotografiekuratoren.</p>
<div id="attachment_32491" style="width: 591px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">John Rawlings, American Vogue, August 1944 © 1944 Condé Nast;<br />Aus: Zeitlos Schön &#8211; 100 Jahre Modefotografie</p></div>
<p><strong>Modabot: Wie unterschieden sich die Probleme der Steichen-Ausstellung von denen der Condé Nast-Ausstellung?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Die Ausstellung war viel einfacher, weil die meisten Drucke aus den Condé Nast-Archiven kamen. Da gab es also keine Grenzen in Sachen Ausleihdauer beispielsweise. Der organisatorische Part war viel einfacher. Aber auch hier mussten wir wieder eine strikte Auswahl treffen. Die Arbeit eines Kuratoren ist stimulierend, aber auch hart.</p>
<p><strong>Modaot: wie sehen die Condé Nast-A</strong><strong>rchive aus?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Riesige Archive mit Millionen von Bildern in Boxen (Vintage Prints) oder in Kühlfächern (Dias). Alle Bilder sind nach Publikation geordnet, nicht nach Fotograf. Wenn man also eine Box öffnet, findet man alle Bilder, die 1923 veröffentlicht wurden. Dadurch entdeckten wir zum Beispiel eine Man Ray-Fotografie unter all den anderen Bildern!</p>
<div id="attachment_32493" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Diane Arbus, Glamour, May 1948, © 1948 Condé Nast.<br />Aus: Zeitlos Schön 100 Jahre Modefotografie</p></div>
<p><strong>Modabot: Ernten Sie oft Arroganz oder Abneigung von Kollegen, weil Sie sich mit dem Thema Mode beschäftigen? Wie wird das Thema in der Kunstszene betrachtet?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Heute viel weniger als noch vor zehn Jahren. Modefotografie wird mehr und mehr geschätzt. Die meisten großen Museen hatten ihre Modeausstellungen (Metropolitan Museum, Tate, etc.) Modefotografen sind heute viel angesehener: Irving Penn, Richard Avedon, Guy Bourdin, Helmut Newton, und viele weitere.<br />
Daher ist es heute viel einfacher, sich inhaltlich mit Modefotografie zu beschäftigen, aber ich würde nicht behaupten, dass alle Modefotografie auch Kunst ist. Es gibt wirklich gute Künstler, die Modefotografie betrieben haben, aber auch viele uninteressante Bilder.<br />
Modefotografie kann leicht ins Seichte und Überflüssige abrutschen.</p>
<div id="attachment_32492" style="width: 593px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Erwin Blumenfeld, American Vogue, March 1945, © 1945 Condé Nast;<br />Aus: Zeitlos Schön 100 Jahre Modefotografie</p></div>
<p><strong>Modabot: Was hat sich in den letzten Jahren in der Kuration getan, und was ist die Zukunft der Kuration?</strong></p>
<p>Nathalie Herschdorfer: Schwierige Frage. Als ich anfing, auf dem Gebiet zu arbeiten, wurde Fotografie in Rahmen und Passepartouts präsentiert. Heute kann man Fotografien in Rahmen, oder als Tapete, oder als Buch, oder auf dem Bildschirm präsentieren. Es macht Sinn, mit diesen verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten zu arbeiten, aber sie stellen auch eine zusätzliche Herausforderung dar, wenn es darum geht, eine Ausstellung vorzubereiten.<br />
Als ich anfing, machte man seine Recherche in Büchern über Fotografie, in den Kollektionen von Museen, in Galerien oder in Privatsammlungen. Und heute? Heute gibt es Flickr, Instagram, das gesamte Internet und die Millionen an Bildern, die dort herumschwirren. Ich weiß nicht, ob das die alleinige Zukunft der Bildrecherche für Kuratoren ist, aber wir können diese Möglichkeit sicherlich nicht ignorieren und weiterhin so tun, als ob die Werke weiterhin ausschließlich in physischen Orten gelagert würden, wie das in der Vergangenheit der Fall war.</p>
<p><strong>Modabot: Vielen Dank!</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ausstellung: Fiction in Fashion &#8211; Mode und Literatur im Museum</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Oct 2013 13:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/ausstellung-fiction-in-fashion-mode-und-literatur-im-museum"><img title="Fiction-in-Fashion1" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Fiction-in-Fashion1.jpg" alt="Ausstellung: Fiction in Fashion &#8211; Mode und Literatur im Museum" width="200" height="60" /></a>
	</div>
	Die Ausstellung zu dem britischen Couture-Haus Belleville Sassoon am Fashion and Textile Museum in London begleitend, hat Kuratorin Sarah Vine eine kleine, aber feine Auswahl an &#8222;modischen&#8220; Büchern der vergangenen sechs Jahrzehnte zusammengetragen. Die literarischen Werke, die teils gar nichts mit<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/ausstellung-fiction-in-fashion-mode-und-literatur-im-museum">[weiter...]</a>]]></description>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/ausstellung-fiction-in-fashion-mode-und-literatur-im-museum"><img title="Fiction-in-Fashion1" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Fiction-in-Fashion1.jpg" alt="Ausstellung: Fiction in Fashion &#8211; Mode und Literatur im Museum" width="200" height="60" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_31723" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fiction in Fashion Ausstellung in London</p></div>
<p>Die Ausstellung zu dem britischen Couture-Haus <a href="http://ftmlondon.org/ftm-exhibitions/bellville-sassoon/" target="_blank">Belleville Sassoon</a> am Fashion and Textile Museum in London begleitend, hat Kuratorin Sarah Vine eine kleine, aber feine Auswahl an &#8222;modischen&#8220; Büchern der vergangenen sechs Jahrzehnte zusammengetragen. Die literarischen Werke, die teils gar nichts mit dem Thema Mode zu tun zu haben scheinen, stammen allesamt aus den Archiven von Penguin Books und haben eine stylische Leserschaft oder ProtagonistIn gemeinsam. Wir haben Sarah Vine zu der ungewöhnlichen Idee befragt.<span id="more-31432"></span></p>
<p><em>Modabot: Wie haben Sie die Bücher ausgewählt?</em><br />
Sarah Vine: Die Auswahl sollte den Geschmack und die Sitten ihrer Zeit widerspiegeln, entweder durch zeitgenössische Fiktion einer Ära oder Klassiker, die in einem bestimmten Zeitraum wieder an Aktualität gewannen &#8211; zum Beispiel &#8222;Brideshead Revisited&#8220; in den frühen 80ern.</p>
<p><em>Modabot: Wie kamen Sie auf de Idee, eine &#8222;Fiction in Fashion&#8220; Ausstellung zu konzipieren?</em><br />
Sarah Vine: Die Ausstellung untersucht, wie modische Frauen sich kleiden, von den 1950er bis in die 2010er Jahre. Eine Diskussion über die Leben dieser Frauen &#8211; wo sie ausgingen, wie sie sich die Zeit vertrieben &#8211; gab Ausschlag dazu, sich in der jeweils beliebten Literatur der Jahrzehnte umzusehen.</p>
<p><em>Modabot: Welchen Zusammenhang haben Mode und Literatur Ihrer Meinung nach?</em><br />
Sarah Vine: Literatur ist eines der Werkzeuge, das Modehistorikern zur Verfügung steht, um Mode zu analysieren: die Beschreibungen der Mode einer Ära können Einblick darüber geben, was die Leute trugen. Auch Literatur unterliegt Moden, die sich mit der Zeit ändern.</p>
<p><em>Modabot: Welche Art der Präsentation haben Sie für die Bücher gewählt und warum?</em>Sarah Vine: Die Bücher sollten im direkten Austausch mit den Kleidern stehen, damit sollte die Verbindung beider Welten reflektiert werden.</p>
<p><em>Modabot: Was sagen die ausgewählten Bücher und die Kleidung über die Gesellschaft der jeweiligen Dekaden aus?</em><br />
Sarah Vine: Ich glaube, dass Bücher durch die verschiedenen Jahrzehnte die Veränderung der Gesellschaft widerspiegeln, die Offenheit und Entspannung der Traditionen. Sie können aber auch eine gewisse Nostalgie ausstrahlen &#8211; schön zu sehen an der Beliebtheit  Jane Austens oder Evelyn Waughs.</p>
<p><em>Modabot: Gibt es, ihrer Meinung nach, einen britischen Stil in Kleidung und Literatur?</em> Wenn ja, was ist der gemeinsame Nenner?<br />
Sarah Vine: Britischer Stil, sowohl in Kleidung als auch in Literatur verfügt über eine gewisse &#8222;Wryness&#8220; (zu dt. etwa: Schiefheit) sowie Understatement. Beide Disziplinen können geschliffen, souverän, intelligent und herausfordernd sein, aber immer mit einem gewissen Witz und Erdung.</p>
<p>Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Januar, mehr Infos gibt es <a href="http://ftmlondon.org/ftm-exhibitions/display-fiction-in-fashion/" target="_blank">hier</a>.</p>
<div id="attachment_31668" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31670" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31672" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31675" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_31679" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31680" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31681" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31682" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31683" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31684" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31685" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31686" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31687" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31688" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31689" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31690" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31691" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31692" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31693" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum</p></div>
<div id="attachment_31694" style="width: 543px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Fashion in Fiction Ausstellung im Fashion and Textile Museum, White Teeth</p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Shop: RAAAD, Kunst-, Mode- und Designprodukte auf Zeit.</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 11:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kristian Barella Greve]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/raaad"><img title="Rad   Home page" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Rad-Home-page.jpg" alt="Shop: RAAAD, Kunst-, Mode- und Designprodukte auf Zeit." width="200" height="103" /></a>
	</div>
	Raaad.fr ist ein französischer Onlinestore, der auf einem ähnlichen Prinzip wie fab.com basiert. Wöchentlich werden neue Angebote, meistens von europäischen Independent Labels, zu einem niedrigeren Preis angeboten. Die Seite baut, anders als bei Fab.com, auf Mitgliedschaften. Anfangs musste man von einem<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/raaad">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/raaad"><img title="Rad   Home page" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Rad-Home-page.jpg" alt="Shop: RAAAD, Kunst-, Mode- und Designprodukte auf Zeit." width="200" height="103" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_27800" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Raaad.fr</p></div>
<p><a href="http://www.raaad.fr/" target="_blank">Raaad.fr</a> ist ein französischer Onlinestore, der auf einem ähnlichen Prinzip wie <a href="www.fab.com" target="_blank">fab.com</a> basiert. Wöchentlich werden neue Angebote, meistens von europäischen Independent Labels, zu einem niedrigeren Preis angeboten.<span id="more-27795"></span></p>
<div id="attachment_27797" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Raaad.fr</p></div>
<p>Die Seite baut, anders als bei Fab.com, auf Mitgliedschaften. Anfangs musste man von einem Freund, bevorzugt über Facebook, eingeladen werden, um das Angebot sehen zu können, pro Facebook-Einladung bekommt der Kunde dann ein Guthaben angeschrieben. Mittlerweile kann man die Seite aber auch ohne Einladung nutzen.</p>
<div id="attachment_27799" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Raaad.fr</p></div>
<p>Raaad.fr hat in der Regel acht laufende Angebote. Diese Woche zum Beispiel T-shirts von Takk und <a href="http://www.artisanalansatz.com/" target="_blank">Artisanal Ansatz</a>, sowie Base Caps von Rubble. Die Kuratoren des Ladens achten sehr stark darauf, dass die Angebote genau in die Schiene des Unternehmens fallen: sie sprechen eher Menschen an, die nicht vor bunten Fotoprints zurück schrecken und gerne etwas ausgefallenere Streetwear tragen.</p>
<div id="attachment_27798" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Raaad.fr</p></div>
<p>Das einzige Manko der Seite ist die Lieferzeit. Da sehr viele ihrer Produkte on demand geordert oder von anderen Retailern bezogen werden, kann es mehrere Wochen dauern, bis man seine Bestellung erhält.<br />
Alles in Allem ist es aber ein interessantes Online-Storekonzept, das einem die neusten Trends in Sachen Streetwear auf eine schöne und günstige Weise nahebringt.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Shop: Nuji, das Online-Kaufhaus</title>
		<link>http://www.modabot.de/shop-nuji-das-online-kaufhaus</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jul 2013 08:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[Kuration]]></category>
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	<a href="http://www.modabot.de/shop-nuji-das-online-kaufhaus"><img title="Nuji" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Nuji-.jpg" alt="Shop: Nuji, das Online-Kaufhaus" width="200" height="129" /></a>
	</div>
	Nuji ist die Idee von drei in London lebenden Online-Entrepreneuren, Vincent Thome, Dean Frankhauser und Anton Meryl Nithianandan und bringt Social Network, Online Shop und soziale Wishlist in einem Paket zusammen.  In einer zunehmend unübersichtlichen E-Shop-Landschaft ist das Konzept von<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/shop-nuji-das-online-kaufhaus">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/shop-nuji-das-online-kaufhaus"><img title="Nuji" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/Nuji-.jpg" alt="Shop: Nuji, das Online-Kaufhaus" width="200" height="129" /></a>
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	<div id="attachment_27594" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Nuji &#8211; Online Department Store</p></div>
<p><a href="http://www.nuji.com/feed" target="_blank">Nuji</a> ist die Idee von drei in London lebenden Online-Entrepreneuren, Vincent Thome, Dean Frankhauser und Anton Meryl Nithianandan und bringt Social Network, Online Shop und soziale Wishlist in einem Paket zusammen. <span id="more-27580"></span></p>
<p>In einer zunehmend unübersichtlichen E-Shop-Landschaft ist das Konzept von Nuji nicht unbedingt einzigartig, aber doch einzigartig umgesetzt. Clean, auf das einzelne Produkt fokussiert und auf kuratierten Inhalt konzentriert, findet der Online-Shopper bei Nuji interessante Produkte, unbekannte und bekannte Online-Shops und geschmacklich Gleichgesinnte.</p>
<div id="attachment_27595" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Nuji &#8211; Online Department Store</p></div>
<p>Eine Million Produkte, von Keramik, über Kosmetik, Kleidung und Kunst finden sich hier zusammengetragen von den Machern des Netzwerks und den Usern gleichermaßen. Für besonderen Fleiß im Taggen und Retaggen von Produkten bekommt der Nutzer zusätzliche Belohnungen in Form von Preisnachlässen, von 5 &#8211; 20%.<br />
Eine schöne, gut designte Sortierung des immensen Online-Shopping-Angebots und eine Möglichkeit, einige Internet-Geheimtipps zu entdecken oder, als kleinerer Retailer, entdeckt zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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