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	<title>modabot &#187; deutsche mode</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Warum müssen wir immer alles mies machen? Mara Michel (VDMD) zu Fashion Hero</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 12:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[modabot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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	<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Schade, dass wir in Deutschland immer so schnell urteilen und Sendungen wie Fashion Hero vorschnell mies machen. Dabei war es längst an der Zeit, dass wir auch in <a title="Zeit für einen German Fashion Council" href="http://www.modabot.de/zeit-fur-einen-german-fashion-council">Deutschland Mode</a> von Designern in TV-Formaten vermarkten. Es ist DIE Chance für Mode-Designer in Deutschland, ins Rampenlicht zu kommen, und DIE Chance für unsere bisher so gut wie ausschließlich kommerziell ausgerichtete Industrie, Begabungen kennenzulernen und endlich &#8211; wie in fast allen anderen Ländern weltweit üblich – spannende DesignerInnen in ihre Kollektionen aufzunehmen, zu produzieren und zu vertreiben.<br />
<em>Mara Michel, Designerin und Geschäftsführerin des <a href="http://www.vdmd.de/de/" target="_blank">Verbandes Deutscher Mode und Textildesigner(VDMD)</a> mahnt zu mehr Zusammenhalt in der deutschen Modebranche.</em></p>
<p><span id="more-31651"></span><br />
Leider haben wir in Deutschland bisher nur drei Designer &#8211; Joop, Sander und Lagerfeld, die das Glück hatten, früh von der Industrie geschultert zu werden oder für lukrative Kosmetiklinien ihr Gesicht und ihren Namen zu durfen. Dabei haben wir phantastische Talente, die alles dafür geben würden, mit und für die Industrie individuelle Handschriften zu zeigen, statt sportiver Langeweile.<br />
Meiner Meinung nach ist Innovation das Ziel und dafür macht Fashion Hero den Anfang.<br />
Kritik ist sicher im Detail angebracht &#8211; nicht aber an dem Mut der Programmgestalter und Betreuer, den DesignerInnen mit diesem Format eine Plattform zu ermöglichen!<br />
Großartig, dass „knallhart“ eingekauft wird, schwach, dass den DesignerInnen offensichtlich nicht genügend bewusst ist, dass ein Format wie Fashion Hero von Ihnen abverlangt, sich mit ihrer Kreativität in eine Marke einzufühlen. Designer können das und das macht sie spannend.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>&#8222;No offer&#8220; für Individualität und Haute Couture machte einige von ihnen fassungslos &#8211; zu Unrecht, denn das Format hat Verkauf für genau definierte Zielgruppen versprochen, nicht für Selbstdarstellung. Von der Einkaufs-/Verkaufssumme bekommen die Urheber, also die DesignerInnen einen festen Prozentsatz (über 3 %). Das entspricht dem vom VDMD empfohlenen Honorar und liegt möglicherweise sogar darüber.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Die Staffel muss, so finde ich, unbedingt beibehalten werden- sie sollte verfeinert und noch spannender werden &#8211; auch ohne, dass Menschen „vorgeführt“ werden, wie in einigen unserer derzeitig ausgestrahlten „Formaten“. Sinnvoll wäre, wenn auch Handschriften-Firmen und/oder High-Fashion -Handel einkaufend bieten würden. Wir haben Beck an Rathauseck in München, Jades und Eickhoff in Düsseldorf, Kaiser in Freiburg, um nur vier zu nennen, die bereit sind, Mode zu verkaufen statt Ware, die weltweit gleich aussieht.</p>
<p><span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='584' height='359' src= frameborder='0' allowfullscreen='true'></iframe></span></p>
<p>Wir müssen unbedingt wegkommen vom Bieder-Image unseres Landes. Wir müssen mutiger werden, das Besondere zulassen, promoten und auch kaufen. Die Lust am Schönen wecken, Lobbyarbeit in der Politik machen, wie in allen europäischen- und Weltländern üblich.<br />
Ja, wir sind kurzsichtig, wenn unsere Industrie und deren Verbände die Chancen nicht wahrnehmen, auch bei uns mit und für Mode Politik zu machen. Ja, wir bleiben im Bieder-Image, wenn wir weitermachen mit under-dressed, sportiv, quadratisch, praktisch, gut.<br />
ProSieben muss mit Fashion Hero unbedingt weitermachen!<br />
Es wird sich auszahlen.<br />
Jedes Format muss sich erst mal durch Miesmacher durchkämpfen.</p>
<p><em>Text: Mara Michel &#8211; Geschäftsführerin VDMD und Designerin</em></p>
<div id="attachment_31655" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Claudia Schiffer in Fashion Hero</p></div>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Buch: German Fashion Design (1946-2012)</title>
		<link>http://www.modabot.de/buch-german-fashion-design-1946-2012</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche mode]]></category>

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	Tatjana Patitz, fotgrafiert von Nick Knight für Jil Sander 1992. Deutsche Mode ist lange kein Oxymoron mehr, und doch lebt sie mit einem Komplex, der schwer zu beheben scheint: deutsche Mode, insbesondere ihre Hauptstadt Berlin, vergleicht sich zu gerne mit<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/buch-german-fashion-design-1946-2012">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/buch-german-fashion-design-1946-2012"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/gfd_cover-1-small.jpg" alt="" width="161" height="200" /></a>
	</div>
	<p><br />
<em>Tatjana Patitz, fotgrafiert von Nick Knight für Jil Sander 1992.</em></p>
<p>Deutsche Mode ist lange kein Oxymoron mehr, und doch lebt sie mit einem Komplex, der schwer zu beheben scheint: deutsche Mode, insbesondere ihre Hauptstadt Berlin, vergleicht sich zu gerne mit anderen und scheitert daran nur zu oft.<br />
Zu klein fühlt sie sich, zu unbedeutend, zu jung und überhaupt fragt sie sich, ob sie denn eine Daseinsberechtigung habe, bei all den großen Vorbildern. Dass sie sich aber gar nicht verstecken braucht, zeigt der Band <a href="http://www.distanz.de/de/books/new-publications/detail/backPID/search/products/german-fashion-design.html?tt_products[sword]=German%2520Fashion%2520Design%2520%25281946-2012%2529&amp;cHash=469d61d9da8161e68b17b99dc18c2753" target="_blank"><em>German Fashion Design (1946-2012)</em></a> , erschienen im Distanz Verlag, der einmal auflistet, worauf Deutsche Mode stolz sein kann. Und das ist eine ganze Menge.<span id="more-8637"></span></p>
<p>Modefotografien aus sieben Jahrzehnten belegen deutsche Modegeschichte verschiedenster Spielart, sei es der New Look nach Kriegsende, Techno-Chic der Neunziger oder Sportmode von Adidas und Puma. Von Jil Sander über Hugo Boss, bis hin zu den aktuellsten Nachwuchsdesignern vereint.</p>
<p><br />
<em>Judy Dent in Heinz Oestergard, F.C. Gundlach, Berlin 1962</em></p>
<p><br />
<em>Püppi Döhler in Staebe- Seger, F.C. Gundlach, Berlin 1956.</em></p>
<p>MIt Texten von Christiane Arp, Jan Joswig, Cathy Boom, Inga Griese, Klaus Stockhausen, Alfons Kaiser, Tillmann Prüfer, Melissa Drier und vielen weiteren deutschen Modeautoritäten ist German Fashion Design nicht nur ein schön anzusehender Bildband, sondern auch eine Sammlung modetheoretischer und -kritischer Texte, vor allem aber ein sehr vollständiges Who is Who der deutschen Mode.   </p>
<p>Wenn eines während der vergangenen Fashion Week laut wurde, so ist es der Ruf nach mehr Geduld. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und Paris, Mailand, New York wurden nicht über Nacht zu Modestädten. Es sind historisch gewachsene Strukturen, die diese Städte, diese Länder, fest in der Mode verankern. Strukturen, die in Berlin und Deutschland zu oft niedergerissen, klein gehalten oder zerstört wurden.<br />
Berlin kann und muss wachsen, und, so zeigt dieser Bildband sehr eindrucksvoll, es hat durchaus starke Wurzeln.</p>
<p><br />
<em>Ralph Mecke für Vogue. Kleid: Rena Lange</em></p>
<p><em></em> <em><br />
Finale der Herbst/Winterschau 2011/12 von Kaviar Gauche.</em></p>
<p><a href="http://www.distanz.de/de/books/new-publications/detail/backPID/search/products/german-fashion-design.html?tt_products[sword]=German%2520Fashion%2520Design%2520%25281946-2012%2529&amp;cHash=469d61d9da8161e68b17b99dc18c2753" target="_blank"><em>German Fashion Design (1946-2012)</em></a><br />
Distanz Verlag<br />
Herausgeber: Nadine Barth<br />
Deutsch / English<br />
Format; 24 x 30 cm<br />
320 Seiten, gebunden. Zirca 200 Farbaufnahmen<br />
ISBN: 978-3-942405-26-3<br />
Preis: 44.00 €</p>]]></content:encoded>
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