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	<title>modabot &#187; street style</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Ulyana Sergeenko Herbst/Winter 2011/12</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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	Als stetig wiederkehrende Modeikone auf den Streetstyle Blogs dieser Welt zu finden, war es nur eine Frage der Zeit, bis Ulyana Sergeenko ihre umwerfenden Eigenkreationen auch auf den Laufsteg bringen würde. Die Russin, über deren Leben schwerlich etwas in Erfahrung<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/ulyana-sergeenko-herbstwinter-201112">[weiter...]</a>]]></description>
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	<p> </p>
<p>Als stetig wiederkehrende Modeikone auf den <a href="http://philltaylorblog.blogspot.com/2010/12/russian-princess.html" target="_blank">Streetstyle Blogs</a> <a href="http://carolinesmode.com/stockholmstreetstyle/art/197980/ulyana_sergeenko/" target="_blank">dieser Welt</a> zu finden, war es nur eine Frage der Zeit, bis <a href="http://ulyanasergeenko.com/" target="_blank"><em>Ulyana Sergeenko</em></a> ihre umwerfenden Eigenkreationen auch auf den Laufsteg bringen würde.<br />
Die Russin, über deren Leben schwerlich etwas in Erfahrung zu bringen ist, abgesehen von eben jenen Fotos mit ihr vor oder hinter der Kamera, sieht aus wie eine Mischung aus Angelina Jolie und Monica Belluci. Ihr Stil orientiert sich an den schmalen Silhouetten der 40er und den glockenartigen Röcken der 50er Jahre, sowie ihrer russischen Heimat.<span id="more-10875"></span></p>
<p>Ihre Debütkollektion für Herbst/Winter 2011/12 ist inspiriert von Modeaufnahmen des russischen Vogue Magazins über die 50er Jahre. Eine ganz besondere Ästhetik, die Sergeenko auch in ihren eigenen Fotografien verfolgt.<br />
Trotz der augenscheinlich veralteten Silhouetten, dem 50er Jahre Styling und den fast zu wörtlich zitierten Looks, wirkt die Kollektion äußerst modern und zeitgemäß.<br />
Vielleicht liegt es einmal mehr an der mutmaßlichen Proportionalität zwischen Wirtschaft und Rocksaumlänge, vielleicht an einem wankenden Vertrauen in EU und USA, aber Russland übt auf einmal eine besonders starke modische Anziehungskraft aus.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Wurzeln der Street Style Photography</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 16:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[street fashion photography]]></category>
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	<a href="http://www.modabot.de/die-wurzeln-der-street-style-photography"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/russ_diane_arbus2-small.jpg" alt="" width="137" height="200" /></a>
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	Diane Arbus, Katja Hentschel Wenn wir heute i-D, Vice, den Sartorialist, StilinBerlin oder Glamcanyon &#8222;lesen&#8220;, dann geht es uns darum, den Zeitgeist und die Mode der sogenannten &#8222;opinion leader&#8220; zu sehen, uns inspirieren zu lassen und gegebenenfalls das, was uns<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/die-wurzeln-der-street-style-photography">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/die-wurzeln-der-street-style-photography"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/russ_diane_arbus2-small.jpg" alt="" width="137" height="200" /></a>
	</div>
	<p> <br />
<em>Diane Arbus, <a title="Glamcanyon" href="http://www.glamcanyon.com" target="_blank">Katja Hentschel</a></em></p>
<p>Wenn wir heute i-D, Vice, den Sartorialist, StilinBerlin oder Glamcanyon &#8222;lesen&#8220;, dann geht es uns darum, den Zeitgeist und die Mode der sogenannten &#8222;opinion leader&#8220; zu sehen, uns inspirieren zu lassen und gegebenenfalls das, was uns gefällt, nachzuahmen.<br />
Zumindest sind das die vordergründigen Intentionen. Wenn man die moderne Straßenfotografie genauer unter die Lupe nimmt, dann geht es aber auch um ganz andere, viel tiefer sitzende Bedürfnisse des Menschen: Voyeurismus und Selbstbestätigung.<span id="more-4372"></span><br />
Auch wenn man denkt, sie sei ein recht neues Phänomen, so steht Street Photography doch in einer langen Tradition von Wegbereitern, die den Stein ins Rollen brachten, noch bevor Modemagazine und Blogger sie für sich entdeckten.<br />
Dokumentarfotografie hat seit ihrer Entstehung die verschiedensten Zwecke erfüllt.<br />
Als <a title="Jacob Riis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_August_Riis" target="_blank">Jacob Riis</a> beispielsweise in den 1890ern die Mißstände der in New York lebenden Arbeiterbevölkerung in dem Bildband &#8222;How the Other Half Lives&#8220; dokumentierte, ging es um Sozialkritik. Um ein Land, in den Reiche immer reicher wurden (die Zeit war jene der großen Trusts, der Industrialisierung und der Rockefellers) und Arme immer ärmer.<br />
<a title="Dorothea Lange" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Lange" target="_blank">Dorothea Lange</a> fotografierte in den 1930ern die verarmte Landbevölkerung der USA, Hilfsarbeiter, die in Zelten lebten, von der Hand in den Mund. Und zeigte deren verborgene Schönheit, aber auch ihr Leid und ihre Hoffnung. Sie zeigte Emotionen, das Verborgene, das was unter der Oberfläche liegt.</p>
<p><a title="Diane Arbus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diane_Arbus" target="_blank">Diane Arbus</a> schließlich begann, &#8222;Freaks&#8220; zu fotografieren. Menschen, die am Rande der Gesellschaft lebten, so weit abseits von &#8222;normal&#8220;, dass sie den Betrachter gleichzeitig faszinieren wie abstossen: Riesen und Zwerge, Hermaphroditen, Transvestiten, Prostituierte, Kranke und Alte, seltsame Launen der Natur. Der Mensch in seiner Bestimmtheit, in seinem täglichen Kampf mit sich selbst und der Umwelt.</p>
<p><br />
Diane Arbus</p>
<p>Die moderne &#8222;Street (Fashion) Photography&#8220;, wie sie in Blogs zu finden ist, in Magazinen wie i-D und Vice, greift genau dieses Schema wieder auf: Menschen, die sich -allerdings bewusst- dem Mainstream entziehen, die ungewöhnliche Kleidung tragen oder gewöhnliche Kleidung ungewöhnlich kombinieren. Und genau deshalb zu &#8222;Freaks&#8220; werden &#8211; sich von der Masse abheben, den Betrachter abstoßen oder anziehen, aber immer unkonventionell und unkonform genug sind, visuell in einem der oben genannten Medien Erwähnung zu finden.<br />
Auch mit der Idee von Schönheit und ihrer Wandelbarkeit wird gespielt. Der Heroin-chic der 90er oder das Wiederaufleben der 80er Jahre-looks zeigen, wie sich vermeintlich Hässliches in Schönes verwandeln lässt. Die Bilder auf Street Style Blogs zeigen häufig die Transformation von Etwas, das für unschön gehalten wird, in eine neue Ästhetik. Unerwartete Schönheit &#8211; das ist der Überraschungseffekt dieser Bilder.</p>
<p>Street Photography ist eine legitime Spielart der Dokumentarfotografie. Sie hält fest, was in den Nullerjahren und danach die Gesellschaft beeinflusst hat. Sie hält fest, was ausgefallen ist und definiert somit gleichzeitig die gesellschaftlichen Normen dieser Zeit, in der Individualismus als Tugend gilt.<br />
Diese Begeisterung für das Individuelle ist auch Gesellschaftskritik: ein Aufbegehren gegen eine uniforme Welt und modische Gleichschaltung durch globale Modeketten wie H&amp;M oder American Apparel &#8211; und doch oft zum Ausdruck gebracht mit deren Hilfe.<br />
Das Internet schafft nun durch seine allgegenwärtige Präsenz etwas Interessantes: dass nicht nur Mode, sondern auch Anti-Mode global <a href="http://www.modabot.de/straight-ups-global" target="_blank">konvergieren</a>.</p>
<p>br_modabot</p>]]></content:encoded>
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