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	<title>modabot &#187; model</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Vanessa Beecroft &#8211; das Modell in Mode und Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 12:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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	<a href="http://www.modabot.de/vanessa-beecroft-das-modell-in-mode-und-kunst"><img title="Vanessa Beecroft, VB45" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/MuseoMagazine-VanessaBeecroft-VB459022ali-2001_6_800.jpg" alt="Vanessa Beecroft, VB45" width="200" height="134" /></a>
	</div>
	Die in Italien geborene Vanessa Beecroft weiß mit ihrer Kunst zu polarisieren. An der Grenze dessen, was man weitläufig als guten Geschmack definiert, zwischen Kunst und Mode, weist sie Konventionen und gesellschaftliche Tabus auf, die sonst durch Institutionalisierung unsichtbar geworden<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/vanessa-beecroft-das-modell-in-mode-und-kunst">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/vanessa-beecroft-das-modell-in-mode-und-kunst"><img title="Vanessa Beecroft, VB45" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/MuseoMagazine-VanessaBeecroft-VB459022ali-2001_6_800.jpg" alt="Vanessa Beecroft, VB45" width="200" height="134" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_25863" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vanessa Beecroft, VB35, Guggenheim New York</p></div>
<p>Die in Italien geborene <a href="http://www.vanessabeecroft.com/" target="_blank">Vanessa Beecroft</a> weiß mit ihrer Kunst zu polarisieren. An der Grenze dessen, was man weitläufig als guten Geschmack definiert, zwischen Kunst und Mode, weist sie Konventionen und gesellschaftliche Tabus auf, die sonst durch Institutionalisierung unsichtbar geworden sind.<br />
Ihre Installationen und Performancestücke, oft bestehend aus nackten Frauen inszeniert im Raum, stellen die Situation der Frau in Modebusiness, Kunst und Gesellschaft allgemein in Frage. <span id="more-25829"></span></p>
<p>Konventionen der Darstellung von Nacktheit, insbesondere des weiblichen Körpers, werden in Beecrofts Projekten bloßgelegt. Traditionell ist der Künstler männlich besetzt, das Modell weiblich, und das Machtgefälle zwischen beiden klar definiert. Er schaffend, sie inspirierend; er aktiv, sie passiv; er mit Agenda, sie ohne. Ähnlich verhält es sich mit den, oft männlichen, Modedesignern und deren Models und Musen in einer ansonsten Branche, in der zwar deutlich mehr Frauen arbeiten.</p>
<div id="attachment_25861" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vanessa Beecroft, VB45</p></div>
<p>Diese patriarchalen, oft unterbewusst ablaufenden Prozessen bricht Beecroft auf, wenn sie eine Armee mehr oder weniger bekleideter Modelle im Museum auf eine Treppe stellt, in schmerzhaften High-Heels, den neugierigen Blicken der Besucher preisgegeben, oder sie nackt, weiß angestrichen, wie Marmorfiguren auf Podeste legt.<br />
Die Individualität der einzelnen Person geht dabei unter, der Wert des Geistes weicht der Wertschätzung des Körpers &#8211; eine Stellungnahme zum historischen und aktuellen Stand der Frau und ihres Körpers in der Gesellschaft, sowie in Kunst und Mode.</p>
<p>Das Modell, heute oft gefeierte Celebrity, aber auch ein entrechtetes Wesen, das fürs Funktionieren &#8211; zugegeben, sehr gut &#8211; bezahlt wird, das aber dafür auch Tag und Nacht arbeitet, wartet, trainiert, hungert. Diese unsichtbare Schattenseite des glamourösen Modellebens wird ein wenig transparenter gemacht in Beecrofts Performances.</p>
<div id="attachment_25862" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vanessa Beecroft, VB61: Still death! Darfur still deaf?, 2007, Performance, Venedig</p></div>
<p>Dem Publikum wird außerdem durch diese Art der Aktionen der eigene Voyeurismus vor Augen geführt. Die traditionell reglos abgebildete Schönheit, die mit Blicken konsumiert werden kann und soll, ist hier ein Mensch aus Fleisch und Blut, der leidet, sich vielleicht schämt, oder gar erschöpft zusammenbricht.<br />
Dennoch kann und will man die Augen nicht abwenden, schöne Körper sind eben schön anzusehen, ungeachtet der bekannten Problematiken &#8211; Eine Mikro-Abbildung der systemischen Problematik warum die Forderung der Abschaffung von Magermodellen nicht durchsetzbar ist.<br />
Sie machen es doch schließlich freiwillig.</p>
<p>Gefühle und Regungen wie Sadismus, Erregung, Intoleranz, aber auch Mitleid und Altruismus werden in dieser Szenerie angesprochen und machen so den Schaulustigen einiges über die &#8222;Human Condition&#8220;, das menschliche Wesen, klar.<br />
Diesen Effekt, sowie die angesagte Vermengung von Kunst und Mode, machte sich auch der französische Luxuswarenhersteller Louis Vuitton zu Nutze, der Beecroft 2005 für die Eröffnung des Stores an der Champs-Elysees engagierte.</p>
<div id="attachment_25865" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Vanessa Beecroft, VB 60, Seoul</p></div>
<p>In &#8222;Seeing Through Clothes&#8220;, einem modetheoretischen Standardwerk, argumentiert Anne Hollander, dass Moden historisch auch den darunter liegenden, nackten Körper verändern und beeinflussen. Wenn Rundungen in Kleidung in waren, so reflektierte sich dies auch in den zeitgenössischen Aktmodellen, wenn eine schmale Silhouette angesagt war, so wichen auch die nackten Kurven. Eine Korrelation, die bis heute ungebrochen scheint.<br />
Die Kleidung, unsere soziale Haut, diktiert auch dem nackten Körper seine Form, ihre Inszenierung in Fashionshoots, wie das Video unten zeigt, prägt Gestik und Mimik, definiert, was als sexy wahrgenommen, was als Norm und als Abweichung davon zu sehen ist.</p>
<p><object id="flashObj" width="720" height="404" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" bgcolor="#FFFFFF"><param name="flashVars" value="videoId=780751234001&amp;playerID=66631060001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAE-uQl8~,SoGg_N-zv696Mr1nwnY73ZV8t85rWl4k&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="base" value="http://admin.brightcove.com" /><param name="seamlesstabbing" value="false" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="swLiveConnect" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1&amp;isUI=1" /><param name="flashvars" value="videoId=780751234001&amp;playerID=66631060001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAE-uQl8~,SoGg_N-zv696Mr1nwnY73ZV8t85rWl4k&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="pluginspage" value="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" /><embed id="flashObj" width="720" height="404" type="application/x-shockwave-flash" src="http://c.brightcove.com/services/viewer/federated_f9?isVid=1&amp;isUI=1" flashVars="videoId=780751234001&amp;playerID=66631060001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAE-uQl8~,SoGg_N-zv696Mr1nwnY73ZV8t85rWl4k&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" base="http://admin.brightcove.com" seamlesstabbing="false" allowFullScreen="true" swLiveConnect="true" allowScriptAccess="always" flashvars="videoId=780751234001&amp;playerID=66631060001&amp;playerKey=AQ~~,AAAAAE-uQl8~,SoGg_N-zv696Mr1nwnY73ZV8t85rWl4k&amp;domain=embed&amp;dynamicStreaming=true" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" swliveconnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" bgcolor="#FFFFFF" /></object></p>
<p>Die Auseinandersetzung mit Beecrofts Werk ist hier selbstverständlich nicht ausgeschöpft, die verschiedenen Schichten an Bedeutung allerhöchstens oberflächlich angekratzt.<br />
Fest steht jedoch, dass der weibliche Körper, und insbesondere der des Models, ein politischer, theoretischer und realer Battleground ist, auf dem die letzte Schlacht über gesellschaftliche Normen längst noch nicht geschlagen ist.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Buch: Fashioning Models</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 10:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Berg Publishers]]></category>
		<category><![CDATA[Bloomsbury]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Wissinger]]></category>
		<category><![CDATA[Joanne Entwistle]]></category>
		<category><![CDATA[model]]></category>

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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/buch-fashioning-models"><img title="model" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/model.jpg" alt="Buch: Fashioning Models" width="200" height="141" /></a>
	</div>
	Das Model ist eine unsere Kultur stark prägende Erscheinung, die trotz ihrer permanenten Präsenz meist &#8211; außer im Falle sogenannter Supermodels &#8211; im Hintergrund bleibt. Selten wird das Model an sich thematisiert: Seine Rolle, sein Anteil an der Produktion unserer<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/buch-fashioning-models">[weiter...]</a>]]></description>
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	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/buch-fashioning-models"><img title="model" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/model.jpg" alt="Buch: Fashioning Models" width="200" height="141" /></a>
	</div>
	<p></p>
<p>Das Model ist eine unsere Kultur stark prägende Erscheinung, die trotz ihrer permanenten Präsenz meist &#8211; außer im Falle sogenannter Supermodels &#8211; im Hintergrund bleibt.<br />
Selten wird das Model an sich thematisiert: Seine Rolle, sein Anteil an der Produktion unserer Bildsprache, seine Bedeutung für Frauen- und Geschlechterrollen, für die Definition und Inklusivität von Schönheit, sowie für den Zeitgeist bleibt meist ein vernachlässigter Teil der Diskussion. Das Model ist trotz ständiger Sichtbarkeit unsichtbar. <a href="http://www.amazon.de/Fashioning-Models-Image-Text-Industry/dp/1847881548" target="_blank">Joanne Entwistle und Elizabeth Wissinger</a> haben sich des Themas angenommen.<span id="more-19400"></span></p>
<p>In zehn Kapiteln werden verschiedene Aspekte des Modelns untersucht, darunter &#8222;Models as Brands: Critical Thinking about Bodies and Images&#8220;; &#8222;Giving Coloured Sisters a Superficial Equality: Re-Modelling African-American Womanhood in Postwar America&#8220; und &#8222;Performing Dreams: A Counter-History of Models as Glamour&#8217;s Embodiment&#8220;.<br />
Eine interessante und fast ausschließlich textbasierte Lektüre, die spannende neue Seiten eines vernachlässigten Themas beleuchtet.</p>
<p><a href="http://www.bergpublishers.com/?TabId=15076" target="_blank"><em>Fashioning Models: Image, Text and Industry</em></a><br />
Joanne Entwistle, Elizabeth Wissinger (Herausgeber)</p>
<p>Taschenbuch: 222 Seiten<br />
Verlag: Berg Publishers (11. Oktober 2012)<br />
Sprache: Englisch<br />
ISBN-10: 1847881548<br />
ISBN-13: 978-1847881540<br />
Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,4 x 1,4 cm</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kommerz und Schmerz</title>
		<link>http://www.modabot.de/kommerz-und-schmerz</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 04:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[footbinding]]></category>
		<category><![CDATA[halsring]]></category>
		<category><![CDATA[high heels]]></category>
		<category><![CDATA[kommerz]]></category>
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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/kommerz-und-schmerz"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/page5-tm.jpg" alt="" width="200" height="129" /></a>
	</div>
	Foto: James Casalena &#8222;Wer schön sein will, muss leiden&#8220; ist eine gängige Binsenweisheit im deutschsprachigen Raum, das englische Pendant &#8222;beauty knows no pain&#8220; negiert zwar den Leidenspart, bedeutet aber letztendlich dasselbe: Schönheit und Schmerz sind eng miteinander verknüpft. Die Mode,<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/kommerz-und-schmerz">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/kommerz-und-schmerz"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/page5-tm.jpg" alt="" width="200" height="129" /></a>
	</div>
	<p><a href="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/page5.jpg" target="_blank"><br />
</a><em>Foto:</em> <a href="http://www.jcasalena.com/" target="_blank"><em>James Casalena</em></a></p>
<p>&#8222;Wer schön sein will, muss leiden&#8220; ist eine gängige Binsenweisheit im deutschsprachigen Raum, das englische Pendant &#8222;beauty knows no pain&#8220; negiert zwar den Leidenspart, bedeutet aber letztendlich dasselbe: Schönheit und Schmerz sind eng miteinander verknüpft. Die Mode, insbesondere aber die Modefotografie, zehrt häufig vom Spannungsverhältnis zwischen Leid und Schönheit, vom Hingezogen- und Abgestossensein des Betrachters, von Begehren und Selbstprojektion, vom Erwecken von Verlangen und dem Traum von einem besseren Leben durch einen schöneren Körper.<span id="more-11786"></span></p>
<p>Seit jeher verändern Menschen ihre Körper im Namen der Schönheit: Tätowierungen, Skarifizierungen (Scarrings) oder Lippenteller und Piercings bei afrikanischen Völkern und Stämmen, das Feilen und Schwärzen von Zähnen, das vermeintliche Strecken des Halses durch Halsringe, die Tradition des Lotosfußes, erzielt durch Footbinding, bei einigen asiatischen Völkern, bis hin zum High Heel und Korsett der westlichen Kultur &#8211; überall werden und wurden langwierige und schmerzhafte Prozeduren ertragen, um die individuelle Schönheit zu steigern.</p>
<p> <br />
<em>Fotos</em> <a href="http://sweetsacrilege.blogspot.com/2009/06/scarification.html" target="_blank"><em>via</em></a> <em>und</em> <a href="http://www.google.de/imgres?q=blackened+teeth+japan&amp;hl=en&amp;biw=1163&amp;bih=617&amp;tbm=isch&amp;tbnid=TujXXwDkVKfM9M:&amp;imgrefurl0" target="_blank"><em>via</em></a></p>
<p>Um die letzte Jahrhundertwende, zum Zeitpunkt des Aufkommens der Modebranche im heutigen Sinne und etwa zeitgleich mit der Abschaffung des Korsetts, begann sich das Schönheitsideal zu wandeln. Von der blassen Schönheit, aufgrund des Eingeschnürtseins meist kränklich und kaum im öffentlichen Raume aktiv, begann Schönheit mit Aktivität und Vitalität assoziiert zu werden. Tennis, Schwimmen und Golf, sowie Autofahren und Tanzen wurden zu Freizeitaktivitäten, an welchen nun auch Frauen teilnehmen konnten. Dennoch war eine schmale Silhouette weiterhin das Ideal. Da nun das Korsett nicht länger den perfekten Körper vorgaukeln konnte, kamen Diäten und körperliche Ertüchtigung in Mode.<br />
Die Verfügbarkeit von und der Anstieg von Werbeanzeigen für Kosmetikprodukte zur selben Zeit deutet auf eine veränderte Wahrnehmung der Manipulierbarkeit des eigenen Körpers hin. Während Make-up vorher nur sogenannten &#8222;demi-mondaines&#8220;, Schauspielerinnen und Prostituierten vorbehalten war, konnten nun alle Frauen stärker Einfluss auf ihr Äußeres nehmen.</p>
<p>Der schöne Körper blieb aber weiterhin der disziplinierte Körper, es hatte sich lediglich die Methode, diesen zu erreichen, geändert. Heute dominieren noch immer diese Mittel der Körperkontrolle, wenn auch weitere hinzugekommen sind. Schönheitsoperationen machen es möglich, den Körper nach eigenen Wünschen neu zu modellieren und gestalten. Scheinbar endlos sind die Möglichkeiten, den Körper zu zähmen, zu kontrollieren, zu perfektionieren.</p>
<p> <br />
Fotos <a href="http://www.old-picture.com/american-legacy/007/Woman-Racer-Auto.htm" target="_blank">via</a> und <a href="http://wien.mo09.museumonline.at/1900frauen.html" target="_blank">via</a></p>
<p>Die Mode gibt dabei der Schönheit stets den Rahmen vor. Was früher Gemälde mythischer Schönheiten oder Statuen griechischer Göttinnen waren, nämlich Bildnisse körperlicher Perfektion, übernehmen heute Modemagazine mit ihren Versprechen des erreichbaren Glücks durch Konsum. Die Traumwelten, die die Mode in Editorials und Werbeanzeigen für die Massen zeichnet, scheinen stets nur ein paar Kilo oder eine Nasenkorrektur entfernt.</p>
<p>Doch selbst die Schönsten der Schönen kommen nicht ohne Leid aus. Models, die Personifizierung der Schönheit, leiden vor und hinter der Kamera für ihren Beruf. Stundenlanges Warten, Casting-Marathons, Einsamkeit, Körperpflege wie Waxing oder das Zupfen der Augenbrauen, sowie strenge Diäten und Sport sind ein Teil des Modellalltages, der zum Großteil verborgen bleibt.<br />
Sobald gebucht, geht das Leiden weiter: stundenlanges Sitzen in der Maske, tränende Augen vom vielen Make-up, Schlafmangel während der internationalen Modewochen, laufen in zu engen Schuhen oder anstrengende Posen vor der Linse des Fotografen.<br />
Das Resultat, die gelungene Modenschau oder das Editorial in der Zeitschrift erzählt von all dem nichts, negiert also die Anstrengungen und Schmerzen &#8211; für das ewig Schöne, den perfekten Moment.</p>
<p> <br />
<em>Fotos:</em> <a href="http://www.jcasalena.com/" target="_blank"><em>James Casalena</em></a></p>
<p>Wenn auch die Essenz der Schönheit bisher weder von Philosophen, noch von Wissenschaftlern eindeutig ausfindig gemacht und definiert werden konnte, bleibt doch festzuhalten, dass sie zweifelsfrei existiert, abhängig von Kulturkreis und einem zeitlichen Wandel unterworfen ist. Eine Konstante der Schönheit jedoch scheint von Alters her der Schmerz zu sein.</p>]]></content:encoded>
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		<title>HUGO BOSS Modelcontest auf Facebook</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 15:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[modabot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Fashion Week]]></category>
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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/hugo-boss-modelcontest-auf-facebook"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/boss_modelcontest-01-small.jpg" alt="" width="200" height="117" /></a>
	</div>
	Einen innovativen web-basierten Wettbewerb hat HUGO BOSS für die Berlin Fashion Week ins Leben gerufen: Für die BOSS Black Show am 21.01.2009 auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin sucht das Modeunternehmen 2 Models über das Internet. Über die HUGO BOSS<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/hugo-boss-modelcontest-auf-facebook">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/hugo-boss-modelcontest-auf-facebook"><img title="" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/boss_modelcontest-01-small.jpg" alt="" width="200" height="117" /></a>
	</div>
	<p></p>
<p>Einen innovativen web-basierten Wettbewerb hat HUGO BOSS für die Berlin Fashion Week ins Leben gerufen:<br />
Für die BOSS Black Show am 21.01.2009 auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin sucht das Modeunternehmen 2 Models über das Internet.<span id="more-3727"></span><br />
Über die <a title="HUGO BOSS @ facebook" href="http://www.facebook.com/hugoboss" target="_blank">HUGO BOSS Fanseite</a> können sich interessierte (Nachwuchs)Models um die begehrten Plätze bewerben; der international ausgeschriebene und exklusiv auf Facebook durchgeführte Wettbewerb sucht ein männliches und ein weibliches Model, zehn Finalisten werden nach Durchsicht der Bewerbungen nach Berlin zu einem Casting eingeladen, zwei von ihnen qualifizieren sich über ein Online Voting.</p>
<p>Die endgültige Entscheidung, wer auf dem Laufsteg BOSS repräsentiert, trifft eine Jury von Fashion-Spezialisten, darunter Kerstin Schneider, Fashion Director der Zeitschrift ELLE und die Designer der Marke BOSS Black.</p>
<p>Die Juroren werden aus einer grossen Anzahl von Kandidaten auswählen können, die Aktion hat sich mittlerweile als erfolgreich erwiesen, noch vor Weihnachten bewarben sich mehr als 600 Models.</p>
<p>Bis zum 10.01.2010 können Bewerber über die HUGO BOSS Fanseite bei Facebook ihre Fotos einreichen, der Wettbewerbsverlauf kann dort auch eingesehen werden.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/hugoboss" target="_blank">HUGO BOSS Modelcontest auf Facebook</a></p>
<p>via <a href="http://www.stylemediawire.de/77/hugo-boss-startet-modelcontest-auf-facebook/">Style MediaWire</p>]]></content:encoded>
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		<title>Film &#8222;Wüstenblume&#8220; über Waris Dirie</title>
		<link>http://www.modabot.de/film-wuestenblume-ueber-waris-dirie</link>
		<comments>http://www.modabot.de/film-wuestenblume-ueber-waris-dirie#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 12:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[modabot]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[model]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/film-wuestenblume-ueber-waris-dirie"><img title="wuestenblume-plakat.jpg" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/wuestenblume-plakat.jpg" alt="Film &#8222;Wüstenblume&#8220; über Waris Dirie" width="1" height="1" /></a>
	</div>
	Der Film &#8222;Wüstenblume&#8220;, der am 24.09.2009 in deutschen Kinos anläuft, erzählt die bewegte Lebensgeschichte von Waris Dirie und ihrem Werdegang vom somalischen Flüchtlingsmädchen zum Supermodel zur Menschenrechtsaktivistin. Waris Dirie, die in der jüngeren Vergangenheit durch eine rätselhafte Begebenheit auf sich<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/film-wuestenblume-ueber-waris-dirie">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/film-wuestenblume-ueber-waris-dirie"><img title="wuestenblume-plakat.jpg" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/wuestenblume-plakat.jpg" alt="Film &#8222;Wüstenblume&#8220; über Waris Dirie" width="1" height="1" /></a>
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	<p></p>
<p>Der Film <a title="Wüstenblume" href="http://www.wuestenblume-film.de/" target="_blank">&#8222;Wüstenblume&#8220;</a>, der am 24.09.2009 in deutschen Kinos anläuft, erzählt die bewegte Lebensgeschichte von Waris Dirie und ihrem Werdegang vom somalischen Flüchtlingsmädchen zum Supermodel zur Menschenrechtsaktivistin.<span id="more-3383"></span></p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DIuoVwZkxM0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DIuoVwZkxM0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Waris Dirie, die in der jüngeren Vergangenheit durch eine rätselhafte Begebenheit auf sich <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,540908,00.html" target="_blank">aufmerksam</a> gemacht hat, löste auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, insbesondere als schwarzes Model, ein weltweites Echo mit dem Bericht über die ihr widerfahrene Genitalbeschneidung aus.</p>
<p><em>Wüstenblume</em> ist die Verfilmung ihres gleichnamigen Buchs, das 1998 erschienen ist.</p>
<p><a title="Wüstenblume" href="http://www.wuestenblume-film.de/" target="_blank">Homepage des Films &#8222;Wüstenblume&#8220;</a></p>]]></content:encoded>
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