<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>modabot &#187; dessous</title>
	<atom:link href="http://www.modabot.de/tag/dessous/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.modabot.de</link>
	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2026 21:14:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.41</generator>
	<item>
		<title>Die Geschichte der Dessous &#8211; Unterwäsche auf Irrwegen</title>
		<link>http://www.modabot.de/die-geschichte-der-dessous-unterwasche-auf-irrwegen</link>
		<comments>http://www.modabot.de/die-geschichte-der-dessous-unterwasche-auf-irrwegen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 13:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander McQueen]]></category>
		<category><![CDATA[BH]]></category>
		<category><![CDATA[David Beckham]]></category>
		<category><![CDATA[dessous]]></category>
		<category><![CDATA[Jockey]]></category>
		<category><![CDATA[Lowrider Jeans]]></category>
		<category><![CDATA[Push-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Tanga]]></category>
		<category><![CDATA[Tramp Stamp]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwäsche]]></category>
		<category><![CDATA[Wonderbra]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.modabot.de/?p=29210</guid>
		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/die-geschichte-der-dessous-unterwasche-auf-irrwegen"><img title="80473242" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/80473242.jpg" alt="Die Geschichte der Dessous &#8211; Unterwäsche auf Irrwegen" width="200" height="151" /></a>
	</div>
	Die Unterwäsche hat einen langen und ereignisreichen Weg hinter sich: Vom Feigenblatt über den Lendenschurz und den Keuschheitsgürtel zum Stringtanga; vom Korsett bis hin zum Push-Up und Victoria&#8217;s Secret Shows: Welche Art der uns Menschen nähesten Kleidungsschicht in einer Periode<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/die-geschichte-der-dessous-unterwasche-auf-irrwegen">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/die-geschichte-der-dessous-unterwasche-auf-irrwegen"><img title="80473242" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/80473242.jpg" alt="Die Geschichte der Dessous &#8211; Unterwäsche auf Irrwegen" width="200" height="151" /></a>
	</div>
	<p></p>
<p>Die Unterwäsche hat einen langen und ereignisreichen Weg hinter sich: Vom Feigenblatt über den Lendenschurz und den Keuschheitsgürtel zum Stringtanga; vom Korsett bis hin zum Push-Up und Victoria&#8217;s Secret Shows: Welche Art der uns Menschen nähesten Kleidungsschicht in einer Periode getragen wird, sagt stets auch etwas über die Gesellschaft, ihre Schönheitsideale, ihre Geschlechterrollen aus. Das Drunter entscheidet über Bewegungsfreiheit, sendet sexuelle Reize und stand bisweilen auch für den Geschlechterkampf.<span id="more-29210"></span></p>
<div id="attachment_29235" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Der wohl erste BH.</p></div>
<p>Insbesondere der BH dient als Zeichen der Unterdrückung sowie der sexuellen Befreiung. Bislang wurde geglaubt, der erste Büstenhalter in seiner heutigen Form sei 1912 erfunden worden. Dass dem <a href="http://www.zeit.de/2013/30/dessous-mittelalter/seite-1" target="_blank">nicht so sei</a>, behauptet die Textilhistorikerin Beatrix Nutz von der Universität Innsbruck. Dort fand man, auf einem Schloss in Osttirol, Unterhosen und einen BH in einem Fußbodenhohlraum, welche auf den Zeitraum zwischen 1390 und 1485 datiert werden konnten. Das besondere daran: der BH war spitzenverziert, also keine rein funktionelle Vorrichtung, sondern durchaus auch dafür gedacht, gesehen zu werden und zu erfreuen. Doch dann kam ein neuer Wind aus Spanien &#8211; das prüde Frauenideal des spanischen Hofes hielt Einzug in die Unter- und Überwäsche sowie die Gesellschaft Europas und Unterwäsche wurde Werkzeug, den Körper zu bändigen, verschnüren, verformen.</p>
<div id="attachment_29236" style="width: 659px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Unterwäsche der 1930er und 40er © Lingerie Françaises/Gilles Berquet. Bild <a href="http://www.zeit.de/lebensart/mode/2013-06/fs-lingerie-francaise-2/" target="_blank">via</a></p></div>
<div id="attachment_29237" style="width: 729px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Unterwäsche der 50er und frühen 60er. © Lingerie Françaises/Gilles Berquet. Bild <a href="© Lingerie Françaises/Gilles Berquet. Bild via." target="_blank">via</a>.</p></div>
<p>Doch was ist der heutige Wonderbra anderes als eine Manifestation des derzeitigen Schönheitsideals in stofflicher Form? Was unterscheidet <a href="http://www.enamora.de/marken/wonderbra/" target="_blank">ihn</a>, sagen wir, vom Schnürleibchen, das um 1500 von den Damen Europas getragen wurde, weil die Flachbrüstigkeit des spanischen Hofes mit all seiner Prüderie nun &#8222;in&#8220; war? Aus dem Leibchen entwickelte sich anschließend das Korsett, das für Jahrhunderte den Frauenkörper verformte und diktierte &#8211; bis es um die letzte Jahrhundertwende abgeschafft wurde. Die erste Welle der Emanzipation der Frau kämpfte für die Hose und gegen das Korsett, die zweite Welle des Feminismus verbrannte den BH &#8211; einen gewissen Symbolwert kann man der Unterwäsche kaum abstreiten.</p>
<div id="attachment_29240" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Dita von Teese für Wonderbra. Bild <a href="http://cdn03.cdn.justjared.com/wp-content/uploads/2008/09/teese-wonderbra/dita-von-teese-wonderbra-02.jpg" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p>Die Unterwäsche dient seit jeher aber nicht nur dem Schutz oder dem Verbergen der Scham. Der Lustgewinn, den ein zartes Stöffchen, das eigentlich im Verborgenen bleiben sollte, mit sich bringt ist ebenso Aufgabe der Dessous, wie das in Form halten der jeweilgen Körperpartien. Das gilt nicht nur für den BH. Auch die Jockey, die heute &#8222;klassische&#8220; Herrenunterhose, erregte 1934 Aufsehen mit ihrer eng anliegenden Form. Als diese auf der Unterwäsche-schau in Chicago präsentiert wurde, unter einem durchsichtigen Zellophan-Smoking, stockte der Welt der Atem. Heute würde man den Shockvalue mit drei Buchstaben abkürzen: TMI, Too Much Information.</p>
<div id="attachment_29244" style="width: 628px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Die Jockey wird bei der Chicagoer Unterwäsche-Schau vorgestellt. Bild <a href="http://multivu.prnewswire.com/mnr/jockey/40056/" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p>Erfunden von Arthur Kneibler für Cooper&#8217;s, ein amerikanisches Unternehmen, eroberte der Slip aber schnell die Welt, wird heute in China und Afrika genauso getragen wie in den USA und Europa. Seine Vorzüge liegen auf der Hand: Passt, wackelt und hat Luft, oder so ähnlich. Weiterer Fun-Fact zur Herrenunterwäsche: der Eingriff, den laut <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article4432215/Die-Unterhose-eine-unaesthetische-Geschichte.html" target="_blank">diesem Autor </a>noch nie Mann benutzt hat, wäre längst ausgestorben, wenn nicht 70% der Frauen die Unterwäsche für ihre Männer kaufen würden.</p>
<div id="attachment_29246" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Jockey-Werbung mit Jim Palmer, 1976.Bild <a href="http://www.google.de/imgres?safe=off&amp;biw=1163&amp;bih=577&amp;tbs=isz:l&amp;tbm=isch&amp;tbnid=Q6xl_WnFIt5sSM:&amp;imgrefurl" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p>TMI, das gilt auch für den (String-)Tanga, der in den 90ern in Mode kam, zusammen mit den Lowrider Jeans, die die Welt Alexander McQueen zu verdanken hatte, und häufig in Erscheinung tretend zusammen mit ihrem BFF, dem Arschgeweih, zu englisch auch unter dem klingenden Namen Tramp Stamp bekannt. Dieses Ministückchen Stoff legte eine steile Karriere hin und verschwand ebenso schnell wieder in den Schubladen, nicht ohne eine gehörige Menge peinlicher Fotos und (fremd-)beschämender Erinnerungen zu hinterlassen.</p>
<div id="attachment_29248" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Die wilden 90er. Lowrider Jeans, Arschgeweih und Tanga. Bild via.</p></div>
<div id="attachment_29238" style="width: 659px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">String Tangas der 2000er. © Lingerie Françaises/Gilles Berquet. Bild <a href="http://www.zeit.de/lebensart/mode/2013-06/fs-lingerie-francaise-2/seite-12" target="_blank">via</a>.</p></div>
<p>Die Geschichte der Unterwäsche, hier sicherlich nur angerissen, begleitet die Menschheit seit Anbeginn der Zeit. Vom ersten Kleidungsstück sozusagen, dem Feigenblatt, der Erfindung der Scham im biblischen Schöpfungsmythos, bis hin zur beinahe-Abschaffung selbiger an den Stränden der Copacabana oder auf Plakatwänden der Metropolen &#8211; die Unterwäsche ist ein Spiegel der menschlichen Entwicklung und der jeweilig vorherrschenden Definition von körperlicher Schönheit, sowie ein Mahnmal ihrer Irrwege.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.modabot.de/die-geschichte-der-dessous-unterwasche-auf-irrwegen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dessous im Berliner Look</title>
		<link>http://www.modabot.de/dessous-im-berliner-look</link>
		<comments>http://www.modabot.de/dessous-im-berliner-look#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Lea Becker]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[blush]]></category>
		<category><![CDATA[dessous]]></category>
		<category><![CDATA[isabell matschke]]></category>
		<category><![CDATA[linierie]]></category>
		<category><![CDATA[mary oh!]]></category>
		<category><![CDATA[november lingerie]]></category>
		<category><![CDATA[très bonjour]]></category>
		<category><![CDATA[wundervoll]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.modabot.de/?p=11852</guid>
		<description><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/dessous-im-berliner-look"><img title="Modell von Tres Bonjour" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/bra01mv_str01_ac18m_ac09m_front_mini.jpg" alt="Dessous im Berliner Look" width="133" height="200" /></a>
	</div>
	blush Kampagne Berliner Labels haben einen prägnanten Stil – ob lala berlin, Reality Studio, Nix oder Hien Le. In ihrer modischen Aussage sind sie verschieden, haben aber den „Berlin-Charakter“. Und dieser ist lässig, ungezwungen, und auf eine luxuriöse, durchdachte Weise<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/dessous-im-berliner-look">[weiter...]</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
	<div>
	<a href="http://www.modabot.de/dessous-im-berliner-look"><img title="Modell von Tres Bonjour" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/bra01mv_str01_ac18m_ac09m_front_mini.jpg" alt="Dessous im Berliner Look" width="133" height="200" /></a>
	</div>
	<p><br />
<em>blush Kampagne</em></p>
<p>Berliner Labels haben einen prägnanten Stil – ob lala berlin, Reality Studio, Nix oder Hien Le. In ihrer modischen Aussage sind sie verschieden, haben aber den „Berlin-Charakter“. Und dieser ist lässig, ungezwungen, und auf eine luxuriöse, durchdachte Weise einfach und tragbar. Neben den vielen Modedesignern in der deutschen Hauptstadt gibt es auch einige Wäschemarken, die sich fernab vom Mainstream bewegen. Aber stehen Labels wie <a href="http://www.blush-berlin.com/" target="_blank">blush</a>, fishbelly, <a href="http://november-lingerie.com/" target="_blank">november lingerie</a> und <a href="http://www.wundervoll.com/" target="_blank">wundervoll</a> auch für den Berliner Stil?<span id="more-11852"></span><br />
Diese Frage lässt sich nach einem Blick hinter die Kulissen der Labels und auf ihre Kollektionen beantworten.</p>
<p>Bei <a href="http://www.blush-berlin.com/" target="_blank"><em>blush</em></a>, der Eigenmarke des Dessousgeschäfts von Claudia Kleinert, ist seit zehn Jahren eine klare Linie zu erkennen: Seide, Tüll und etwas Spitze verarbeitet zu Triangel-BHs undschmeichelnden Panties, Babydolls und Kimonos in soften Farbtönen ergeben einen feinen femininen Look. Stadtbekannt wurde das Label allerdings durch seine provokanten Werbekampagnen, die immer in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Geschehnissen stehen – wie zum Beispiel im Januar im Zuge der Polit-Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff.</p>
<p><br />
<em>november lingerie</em></p>
<p>Inspiriert von dem blush-Look ist die Jungdesignerin Imke Hille und ihr Newcomer-Label <a href="http://november-lingerie.com/" target="_blank"><em>november lingerie</em></a>, das seit knapp einem Jahr am Markt ist. Imke Hille hat bei Blush gearbeitet, bevor sie mit ihrer minimalistischen Seiden-Lingerie und Jersey-Homewear startete. Die dezente Erotik ihrer unverblümten, meist unifarbenen Kreationen in untypischen Wäschefarben (Gelb, Blau, Schlamm) spricht Frauen an, die sich mit allzu offenkundiger Sexyness nicht identifizieren können und beim Wäschekauf auf Qualität und nachhaltige Produktion achten.<br />
Die 28-jährige Designerin arbeitet darum ausschließlich mit Naturfasern aus Europa und lässt dort auch anfertigen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><br />
<em>wundervoll</em></p>
<p>Nachhaltigkeit ist auch beim Berliner Label <a href="http://www.wundervoll.com/" target="_blank"><em>wundervoll</em></a> von CEO Mathias Jaschke von Bedeutung. Als eine der ersten Wäschemarken überhaupt arbeitete wundervoll bei seinen futuristischen und progressiven Modellen, die an den Kultfilm Barbarella mit Jane Fonda erinnern, mit der Maisfaser Biophyl, die besonders weich und geschmeidig ist. Wundervoll gilt als Geheimtipp in der Wäschebranche, kleine Concept Stores und namhafte Dessousboutiquen verkaufen das Label – auch in Asien.<br />
Doch trotz der Vorreiterrolle und dem „Berlin Charakter“ gab Mathias Jaschke zu Ostern bekannt, dass wundervoll die Produktion aus wirtschaftlichen Gründen einstellt. Die aktuelle Sommerkollektion ist die letzte des Labels.</p>
<p></p>
<p><br />
<em>Isabell Matschke</em></p>
<p>Zwar hat die Berliner Wäscheszene mit wundervoll eine prägende Marke ihres modernen, zukunftsorientierten und eigenen Stils verloren, aber die potentiellen Nachfolger stehen schon in den Startlöchern. Drei ESMOD-Absolventinnen haben sich 2011 dazu entschieden, eigene Lingerie-Labels zu gründen.<br />
Eine von ihnen ist die 23-jährige Isabell Matschke. Sie hat sich bereits zu Beginn ihres Studiums auf Lingerie spezialisiert. Ihr Ziel ist es, „Funktionalität und Sinnlichkeit bei der Wäsche zu verbinden“. In Cannes auf der Messe Maredimoda-Intimodimoda erhielt sie für ihre Debutkollektion „Im Labyrinth der Träume“ den begehrten <a href="http://www.maredimoda.com/the-link-09/index.html?L=1" target="_blank">The Link Award</a>.<br />
Isabell Matschkes Wäsche für das gleichnamige Label ist eine Verbindung sportiver Elementen, klarer Linienführung und dem Spiel mit breiten Bändern und Farbkontrasten. Dabei achtet sie auf qualitative Materialien wie Stretchseide und Öko-Mikrofaser.</p>
<p></p>
<p><br />
<em>Mary Oh!</em></p>
<p>Neu in der Branche ist auch Marie-Odile mit ihrem Label <a href="http://www.maryoh.com/" target="_blank"><em>Mary Oh!</em></a>. Sie näht zurzeit an ihrer ersten Kollektion, die aber dem Look ihrer Abschlussarbeit “Rock-Coco! Backstage with Marie-Antoinette” an der ESMOD treu bleibt. „Mary Oh! soll süß sein, aber auch frech; Wäsche für ein modernes Rockstar-Mädchen, das sich verträumt aber auch selbstbewusst gibt“, sagt die Designerin, die bei ihrer Kollektion die Frauen im Alter von 20 bis 30 im Blick hat, und ergänzt: „Mädels, die ein niedliches zur Lederjacke kombinieren, die Abenteuer suchen und weder Blümchen-BH noch Bombsell-Dessous mögen, mögen Mary Oh.“</p>
<p>Die Zukunft der Wäsche in Berlin ist also nicht ungewiss, sondern arbeitet fleißig an den ersten Entwürfen. Diese könnten dann in der Boutique <a href="http://www.linierie.de/" target="_blank">Linierie</a> in der Linienstraße in Mitte hängen. Das kleine Lingerie-Geschäft mit Sixties-Interior existiert seit einem Jahr und folgt dem Credo „Weniger ist mehr“.</p>
<p><br />
<em>Linierie Berlin</em></p>
<p>In der Linierie findet die Kundin keine roten Spitzen-Push-Ups oder Tangas mit Cut Outs. Die Inhaberinnen Sabine Kremke und Clara Brandenburg haben sich bewusst für Minimalismus und gegen die typischen Dessous-Klischees entschieden. „Wir reden lieber von Unterwäsche als von Reizwäsche“, sagen die beiden Frauen und erfreuen damit Kundinnen, die sich für Langleibigkeit, Wäsche aus Naturfasern, Baumwoll-Nachtwäsche und dezente Optik von Premiummarken wie Zimmerli und Hanro interessieren.</p>
<p></p>
<p><br />
<em>Très Bonjour</em></p>
<p>Der Gegensatz zur Linierie ist die Boutique von <a href="http://tresbonjour.de/" target="_blank">Très Bonjour</a> in der Torstraße. Hier gibt es seit 2009 handgefertigte Latex-Lingerie &amp; Accessoires von Viola Jäger und Sandra Dresp zu kaufen. Ihre recht zarten Kreationen erscheinen regelmäßig in Vogue, Elle und meinungsbildenden Modemagazinen. „Es war uns wichtig, das klischeebehaftete Material Latex aus der Fetisch-Ecke zu holen und in einen neuen eleganten Kontext zu bringen“, sagt Viola Jäger, die sich über die internationale Kundschaft in Berlin freut und auch schon Pop-Sängerin Kate Perry mit Très Bonjour eingekleidet hat.</p>
<p><br />
<em>Atelier Très Bonjour</em></p>
<p>Ihr Erfolg beweist, dass außergewöhnliche Konzepte in Berlin selbst eine Chance haben, aber auch über die Grenzen der Hauptstadt wahrgenommen werden und sich Fangemeinden aufbauen.<br />
Das ist besonders wichtig, wenn Deutschland von Franchise-Konzepten und vertikalen Wäscheanbietern bevölkert wird. Auf die Frage, ob bei der Wäsche von Berliner Labels und Designern der gleiche einprägende, typische Berlin-Style zu erkennen ist, gibt es keine klare Antwort: Ja.<br />
Denn Wäsche aus Berlin ist mit Herz gemacht, durchdacht, etwas eigenwillig aber durchaus tragbar und dabei immer progressiv – egal ob Baumwoll-Schlüpfer oder Latex-Korsage.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.modabot.de/dessous-im-berliner-look/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
