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	<title>modabot &#187; Batik</title>
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	<description>Modabot - Mode News Nachrichten Film Fotografie / Fashion News Film Photography</description>
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		<title>Unter Druck &#8211; die Geschichte des Textilprints</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 08:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Agnes Friedrich]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
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		<category><![CDATA[Textildruck]]></category>

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	<a href="http://www.modabot.de/unter-druck-die-geschichte-des-textilprints"><img title="erik-madigan-heck-mary-katrantzou" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/erik-madigan-heck-mary-katrantzou.jpg" alt="Unter Druck &#8211; die Geschichte des Textilprints" width="200" height="110" /></a>
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	Vor gar nicht allzu langer Zeit schien ein Revival des Textilprints unmöglich. Verschrien waren die farbenfrohen Modekollektionen der 70er und 80er Jahre. Die grungigen 90er waren für bunte Muster einfach zu cool. Doch dann, 2008, kam eine junge Griechin namens Mary<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/unter-druck-die-geschichte-des-textilprints">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/unter-druck-die-geschichte-des-textilprints"><img title="erik-madigan-heck-mary-katrantzou" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/erik-madigan-heck-mary-katrantzou.jpg" alt="Unter Druck &#8211; die Geschichte des Textilprints" width="200" height="110" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_29895" style="width: 917px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Mary Katrantzou <a href="http://trendland.com/mary-katrantzou-by-erik-madigan-heck/">via</a></p></div>
<p>Vor gar nicht allzu langer Zeit schien ein Revival des Textilprints unmöglich. Verschrien waren die farbenfrohen Modekollektionen der 70er und 80er Jahre. Die grungigen 90er waren für bunte Muster einfach zu cool. Doch dann, 2008, kam eine junge Griechin namens <a href="http://marykatrantzou.com/" target="_blank">Mary Katrantzou</a>, die mit ihren fotorealistischen, raffinierten Kompositionen den Nerv der Zeit traf und den Textilprint wiederbelebte &#8211; seitdem ist er omnipräsent. Doch warum und wo kommt er eigentlich her?<br />
Agnes Friedrich macht sich für modabot auf Spurensuche.<span id="more-29389"></span></p>
<div id="attachment_29801" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Katrantzou &#8211; links Resort Kollektion 2014 <a href="http://1.bp.blogspot.com/-HATSmuF5MRU/UcxEXJCQ5UI/AAAAAAAAMnM/eEseHfcehQ8/s756/Mary-katrantzou-resort-2014-pre-spring-collection-fashion-over-reason.jpg">via</a> / rechtes Bild Herbst/Winter 2013 <a href="http://www.elle.de/mbfw-new-york-h-w-13-14-126146.html?ref=125633">via</a></p></div>
<p>Ein wichtiger Grund für den aktuellen Siegeszug des Stoffdruckes sind natürlich die immer preisgünstiger werdenden Druckkosten &#8211; der digitale Textildruck macht&#8217;s möglich. Eine wahre Revolution in der langen Geschichte des Bedruckens von Stoffen, das immer schwierig und teuer war. Die Beschaffung der Farbpigmente, die Druckplatten, die fachkundigen Arbeiter &#8211; Textilien zu bedrucken war in der Vergangenheit stets ein kostspieliges und aufwendiges Unterfangen.</p>
<p><strong>Wie alles anfing &#8211; Eine ungeklärte Enstehungsgeschichte</strong><br />
Es ist bis heute nicht geklärt, in welchem Land und zu welcher Zeit genau der Stoffdruck erfunden wurde. In Indien und Afrika soll er schon seit Jahrtausenden bekannt sein. Grabfunde aus frühchristlicher Zeit belegen eine hochentwickelte Textilkultur; Funde aus dem 6. &#8211; 8. Jahrhundert belegen die Existenz von zwei verschiedenen Druckverfahren: Direktdruck und  Reservedruck.<br />
Doch während der prunkverliebten Barockzeit geriet der Stoffdruck immer mehr in Vergessenheit. Der Adel und seine Nachahmer bevorzugten gold- und silberdurchwirkte Samt- und Seidenstoffe. Erst im 18. Jh. erlebt der Textildruck einen neuen Aufschwung, da so die sehr kostspieligen Seidenbrokate als Druck nachempfunden werden konnten.<br />
Im 19.Jahrhundert erreichte diese Technik ihren Höhepunkt &#8211; man spricht von Modeldruck oder Zeugdruck, bei dem Formenstecher mit hoher Handwerkskunst und Präzision Muster in das Holz schlugen.</p>
<div id="attachment_29394" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Bild links Muster in Holz <a href="http://www.stoffhanddruck.at/geschichte.html">via</a> / Bild rechts bedrucktes Kelchtuch 18. Jahrhundert <a href="http://www.annatextiles.ch/publications/chur_zug/chur.htm">via</a></p></div>
<p><strong>Zeugdruckerei / Direktdruck </strong>(Zeug = altertümlicher Ausdruck für Gewebe aus Baumwolle oder Leinen)<strong><br />
</strong> Diese Drucktechnik ist die älteste uns überlieferte Art in Europa, farbige Muster auf Stoff zu bringen. Das Motiv wurde in Holzblöcke geschnitzt, auf das Relief dann die Farbe aufgetragen und anschließend auf den Stoff gepresst.<br />
Schon bald kam die Verwendung von Holzwalzen, die mit Hilfe von Maschinen in Bewegung gesetzt wurden, und somit viel schneller arbeiteten als der Handdruck. Später wurden die in Holz gefertigten Muster durch Metall und Kupfer ersetzt.<br />
Die Schwierigkeit bei dieser Technik lag vor allem darin, dass die Farben gut an den Textilien haften mussten. Es wurde viel experimentiert: mit geronnenem Eiweiß, Zinnpulver oder ammoniakhaltiger Kaseinlösung (Proteinanteil der Milch, der zur Käseherstellung dient), sowie den unterschiedlichsten Dämpftechniken.</p>
<div id="attachment_29396" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Bild links Holzvorlage  / Bild rechts Metalldruckvorlage <a href="http://www.saechsisches-industriemuseum.de/_html/sonderausstellung/model/">via</a></p></div>
<p><strong>Blaudruck / Reservedruck<br />
</strong>Ursprünglich aus Indien stammend und auch als &#8222;Kattundruck&#8220; bezeichnet.<br />
Diese Technik bestand darin, das gewünschte Muster mit Beize aufzutragen, den Stoff anschließend in Farbbädern zu färben. An den mit Beize versehenen Stellen blieb der Stoff in seiner ursprünglichen bzw. Ausgangsfarbe. Bei dieser Technik spricht man auch von Reservetechnik oder Blaudruck, die später vor allem mit heißem Wachs umgesetzt wurde und bis heute ihre Verwendung im Batiken findet.</p>
<div id="attachment_29397" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Bild links Blaudruck <a href="http://www.kunsthandwerker-markt.de/shop/einbecker-blaudruck/assets_c/2011/08/tischdecke_50x50_366k54-thumb-600x600-2496.jpg">via</a> / Bild rechts Walzendruckmaschine <a href="http://www.historisches-chemnitz.de/altchemnitz/industrie/kattundruckerei/kattundruckerei.html">via</a></p></div>
<p><strong>Siebdruck<br />
</strong>Es heißt, der Siebdruck habe seinen Ursprung in der japanischen Textil &#8211; Schablonen &#8211; Kunst. Die Schablone &#8211; meist aus Holz oder Papier &#8211; ist das älteste Werkzeug für die Herstellung von Wand- und Textildekorationen, und bereits um 700 n.Chr. in Asien als Kunsthandwerk bekannt.<br />
Andere sehen den Ursprung des heute bekannten Siebdruckes, wegen der vielen Patentanmeldungen in und um San Francisco, eher in der &#8222;Schildermalerei&#8220; der USA zu beginn des 20. Jahrhunderts. Dort begann man mit Schablonengewebe aus Seidengaze zu experimentieren.</p>
<div id="attachment_29398" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Bild links jap. Schablonentechnick 1900 <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/78/Japanische-schablone2.jpg/220px-Japanische-schablone2.jpg">via</a> / Bild rechts Siebdruck aus Berlin 1930 <a href="http://www.google.de/imgres?hl=de&amp;bih=941&amp;biw=1720&amp;tbm=isch&amp;tbnid=w3ziooTH97JTqM:&amp;imgrefurl">via</a></p></div>
<p>Vor ungefähr 50 Jahren begann dann die Geschichte des industriellen Textildrucks.<br />
Zu Anfang wurden vor allem Jerseystoffe für Unterwäsche und Schlafanzüge im Flachsiebdruckverfahren, später dann auch im Rolleau-Druckverfahren bedruckt.<br />
In den 70er Jahren begannen Textildesigner aus den USA, nur Teile eines Kleidungsstücks zu bedrucken, nicht mehr das komplette Textil: dies war die Geburtsstunde der bedruckten T-Shirts mit ihren Slogans und Konterfeis.</p>
<div id="attachment_29803" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Bild links Siebdruckwerkstatt <a href="http://www.siebdruck-meurer.de/images/img015.jpg">via</a> / Bild rechts vintage 70s Shirt <a href="http://cdn2.bigcommerce.com/server2700/e2764/products/43/images/250/IMG_4752__37532.1299462595.1280.1280.JPG">via</a></p></div>
<p><strong><strong>Digitaler Textildruck<br />
</strong></strong>Seit 1995 wird intensiv an dieser Drucktechnik geforscht, die es erstmals ermöglicht, Textilien ohne vorgefertigte Schablonen zu bedrucken. Nun können komplexe Motive, sogar Fotos, auf die komplette Stoffbreite gedruckt werden.<br />
Es gibt zum ersten Mal keinerlei Einschränkungen mehr, was Motivgröße und die Anzahl der Farben betrifft. Beim Digitaldruck werden meist Pigmenttinten verwendet, die eine hohe UV-Beständigkeit aufweisen und sehr gut waschbar sind. Vorteile sind außerdem die schnellere und kostengünstigere Produktion,  die sich nun auch bei kleinen Stückzahlen lohnt.<br />
Logisch also, dass diese neue Möglichkeit derzeit ein spannendes Experimentierfeld für Designer bietet.</p>
<div id="attachment_29804" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Bild links &#8222;Blackbarrett&#8220; <a href="http://www.waitfashion.com/wp-content/uploads/2013/05/923212_570237116342440_1197052706_n.jpg" target="_blank">via</a> / Bild rechts &#8222;Shelfies&#8220; <a href="http://shelfies.com/collections/sweaters/products/mixed-beries" target="_blank">via</a></p></div>
<p><em>Agnes Friedrich studierte Modedesign an der Esmod Berlin und hat sich auf Printdesigns spezialisiert. Sie entwirft Stoffdrucke für namhafte Berliner und internationale Designer.</em></p>]]></content:encoded>
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		<title>Upstate &#8211; Shibori-Kunst Modern interpretiert</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Aug 2013 11:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kristian Barella Greve]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Batik]]></category>
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		<category><![CDATA[Jungdesigner]]></category>
		<category><![CDATA[Shibori]]></category>
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	<a href="http://www.modabot.de/upstate-shibori-kunst-modern-interpretiert"><img title="www.youreupstate.com IMAGE 2013ss_image 2013_SS_LOOKBOOK.pdf (4)" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/www.youreupstate.com-IMAGE-2013ss_image-2013_SS_LOOKBOOK.pdf-4.jpg" alt="Upstate &#8211; Shibori-Kunst Modern interpretiert" width="200" height="118" /></a>
	</div>
	Upstate ist ein junges amerikanisches Label, dass sich auf das innovative Färben von Stoffen spezialisiert hat. Das Designerduo Kalen und Astrid aus Brooklyn entwickelte dafür eigene Färbetechniken und interpretieren die japanische Shibori-Kunst modern um. Beide Deignerinnen sind Autodidakten,  haben keine<br /><a class="more" href="http://www.modabot.de/upstate-shibori-kunst-modern-interpretiert">[weiter...]</a>]]></description>
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	<a href="http://www.modabot.de/upstate-shibori-kunst-modern-interpretiert"><img title="www.youreupstate.com IMAGE 2013ss_image 2013_SS_LOOKBOOK.pdf (4)" src="http://www.modabot.de/wp-content/uploads/www.youreupstate.com-IMAGE-2013ss_image-2013_SS_LOOKBOOK.pdf-4.jpg" alt="Upstate &#8211; Shibori-Kunst Modern interpretiert" width="200" height="118" /></a>
	</div>
	<div id="attachment_27970" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Upstate, Shibori aus Brooklyn</p></div>
<p><a href="http://youreupstate.com/" target="_blank">Upstate</a> ist ein junges amerikanisches Label, dass sich auf das innovative Färben von Stoffen spezialisiert hat. Das Designerduo Kalen und Astrid aus Brooklyn entwickelte dafür eigene Färbetechniken und interpretieren die japanische Shibori-Kunst modern um.<span id="more-27969"></span></p>
<div id="attachment_27971" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Upstate Lookbook SS2013</p></div>
<p>Beide Deignerinnen sind Autodidakten,  haben keine Ausbildung in der Mode gemacht, sie begannen ihre Zusammenarbeit aus Neugierde und Spaß am Experiment und wollten sehen, was genau man durch verschiedene Färbemethoden erreichen kann. Dass ihre Herangehensweise so populären Anklang finden würde, wie sie es tat, überraschte die beiden, und veranlasste sie dazu, sich mit dem Label selbständig zu machen. DIe nonchalante Boho-Style-ästhetik der beiden kommt gut an.</p>
<div id="attachment_27972" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><p class="wp-caption-text">Upstate Lookbook SS2013</p></div>
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