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		<title>Japanese Fashion goes Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Barbara Russ]]></dc:creator>
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	</div>
	<p> <br />
<em>Satta</em></p>
<p>Selbstredend ist es unterstützens- und lobenswert, dass die japanischen Jungdesigner, von der Naturkatastrophe, neben vielen anderen Verlusten auch ihrer Präsentationsfläche auf der Fashion Week in Tokyo beraubt, nun in Berlin die Möglichkeit bekommen haben und mit Hilfe von Mercedes-Benz und Premium ihre Kollektionen präsentieren konnten. Tokyo Gakudan ist ein Charity Projekt, das genau dies zum Ziel hat: japanischen Designern eine internationale Plattform zu bieten, um ihre harte Arbeit trotz der mehr als widrigen Umstände dennoch zur Schau stellen zu können.<span id="more-8476"></span></p>
<p>Die jungen Labels Efilevol, Banal Chic Bizarre, Jieda, Public Image, Satta und Trove zeigten ihre Kollektionen im Studio der Mercedes-Benz Fashion Week am Brandeburger Tor. Ganz in japanischer Manier nahmen die Zuschauer auf kleinen, wie geschnürte (Hilfs-)pakete aussehenden Sitzkissen am Boden Platz, um die Kreationen der Japaner auf dem Catwalk zu begutachten.</p>
<p><br />
<em>Banal Chic Bizarre</em></p>
<p> <br />
<em>Jieda</em></p>
<p>Die Kollektionen waren allesamt sehr streetstylelastig und sportlich, die Farbauswahl eher gedeckt und zurückhaltend, bis auf einige wenige Ausnahmen, wie beispielsweise bei Banal Chic Bizarre, wo ein erdbeerroter Overall mit aufgesetzten Taschen hervorstach. Die Kollektionen waren alle bereits vor der Naturkatastrophe für die im März geplante Tokyo Fashion Week fertig, daher kann dieser Grund für die triste Farbwahl vermutlich ausgeschlossen werden. Vielleicht hat man in Tokyo, zumindest unter angesehenen Designern nun die Nase voll vom grellen Harajuku-Style und besinnt sich zurück auf Traditionelleres und Natürlicheres.</p>
<p> <br />
<em>Trove</em></p>
<p> <br />
<em>EfiLevol</em></p>
<p> <br />
<em>Public Image</em></p>
<p>Vielleicht lag es an den hoch gesteckten Erwartungen, die mit japanischem Design verknüpft sind, und die durch die Riege der Schnitt- und Faltenmeister von Yamamoto über Kawakubo bis Miyake assoziiert werden, vielleicht an den erschütternden Umständen, die derzeit im Land der Kirschblüte herrschen, und keinen Anlass zu fröhlicher Mode lassen, doch die geladenen Designer zeigten tragbare Streetstyle Mode, doch ohne besonderen Erinnerungswert.</p>]]></content:encoded>
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